2011/05/30

reloaded: Tag 14 - Welches Buch auf deiner Wunschliste steht auf Platz 1?

Oh weh, auf meiner Wunschliste stehen eine Menge Bücher, wie man auch der hier auf meinem Blogg (ganz rechts unten) verlinkten Amazon-Wunschliste sehen kann... Und auch was ich mir wünsche, ist sehr unterschiedlich, manchmal sind es teure aber für mich wirklich interessante Fachbücher, momentan interessiert mich das Thema der App-Programmierung... dann sind es Bücher, die sehr leicht vom Inhalt sind und bei denen ich mich schlicht nicht entscheiden konnte, welches ich bestelle... Dann landet das andere immer dort...
Oder ich habe mal wieder in einem der vielen Bloggs in meinem Feedreader eine Empfehlung gehabt, die mich meist sehr schnell ein Buch haben wollen läßt. Gerade heute ist zum Beispiel "Matched" von Ally Condie dazugekommen.
Leider gibt es noch keine Bibliothek, die so viele englischsprachige Bücher in der Auwahl hat, netterweise sind diese in Deutschland aber relativ billig. Und für viele gilt mir reicht ein Taschenbuch. Bei Einigen wünsche ich mir aber nicht umsonst gleich die gebundene Ausgabe, weil ich einfach sicher bin, das Buch liest du viele, viele Male.

Häufig wünsche ich mir die Fortsetzungen von Reihen, bei denen mich Geschichte und Erzählweise begeistert hat, und diese ersehne ich mir dann auch:
Im Moment ganz besonders heiß ersehnt, ist das zum Beispiel der dritte Teil der Arkadien-Reihe von Kai Meyer. Ich kann es gar nicht erwarten, was der Autor da so erzählen mag. Für mich fast eben so ein Gefühl, wie damals die letzten Bände der Harry Potter Reihe oder das letzte Buch der Twilight Reihe... Nicht immer können die Bücher eine solch große Erwartung erfüllen...

Und was sagt Kalliope dazu?

2011/05/29

reloaded: Tag 13 - Was war das traurigste Buch,was du je gelesen hast?

Ein Buch bei dem ich Rotz und Wasser geheult habe und was mich trotzdem tief beeindruckt hat, war

Jostein Gaarder - Durch einen Spiegel, in einem dunklen Wort.



Ein Buch voller Philisophie und Traurgkeit und eine gute Portion Religion und das in besten Sinne, denn es will nicht bekehren. Es ist einfach Teil der Geschichte. Im Mittelpunkt steht Cecilie, ein krebaskrankes Mädchen, dem es ziemlich langweilig ist, die Tage im Bett zu verbringen. Und dann ist auch noch ausgrechnet Weihnachten. Aber dann besucht sie Ariel, ein netter kleiner Engel. Allerdings so genau weiß Cecilie nun auch nicht, ob sie an Engel glaubt, doch mit Ariel kann man ungestört nachdenken und bereden, was einem in den langen Stunden im Krankenbett so durch den Sinn geht.
Und wie bei Jostein Gaarder üblich sind die schwierigen Fragen, dieCecilie beschäftigen: Wer bin ich? Woraus besteht die Seele? Gibt es Gott?
Und so führt das Gespräch beiden zu einer wunderbaren Begegnung zwischen Himmel und Erde, bei dem die Kleine sogar versucht, Ariel einige seiner himmlischen Geheimnisse abzuluchsen. Ariel versucht das gleiche, allerdings sind für ihn alle menschlichen Empfindungen fremd.Ariel kann sich einfach partout Schmerzen oder Kälte nicht vorstellen...


 Warum?
Wie jeder gute Philosoph schon seit ... ja wohl seit der Antike...  weiß, lassen sich die großen, tiefen Fragen des Universums am besten im Gespräch erforschen. Und der Meister der philosophischen Geschichten - Jostein Gaarder - beweist (für mich) mit diesem ergreifend schönen Buch, daß er es meisterhaft beherrscht, tiefe Gedanken in wunderschönen Geschichten zu verstricken... Am liebsten würde man Cecilie und Ariel seitenlange Ewigkeiten zuhören/erlesen. Denn "die ganze Schöpfung ist ein Spiegel, Cecilie. Und die ganze Welt ist ein dunkles Wort." ... und schöner läßt sich die Essenz des Buches nicht ausdrücken, als in des Autors Worte selbst...  Und für mich ist dieser Titel wahrhaft gelungen gewählt...
Ein Buch, welches mich lange bewegt hat....

Und auch Kalliope kann von einem persönlich ergreifenden Buch berichten...

Jostein Gaarder - Durch einen Spiegel in einem dunklen Wort - Verlag: Carl Hanser - Sprache: Deutsch -ISBN-13: 978-3446180710

2011/05/28

Wochenende: Biergartenzeit

Manchmal ist da Leben ja schön - momentan vorzugsweise häufiger an Wochenenden... Und manchmal stellt sich dabei sogar eine Art Erholunsgeffekt ein und ab und zu ist das genieße beinahe schon unerträglich fantastisch... Wie gesagt manchmal. Und so ein Biergarten kann dem ganzen zurträglich sein, ganz besonders einer in der Neustadt ... Mitten im Leben....
von hier "ausgeliehen", um auf das Häschen hinzuweisen, und dass (nicht nur) mein Lieblingswebcomicblogger (aus meiner Heimatstadt) da war und mir "eigene" Häschen ins gedruckte Internet zeichnete..... eheblicher Glücksfaktor des Wochenende...
Aber dieses Wochenende fängt so an, mit einem tollen Comicfest mitten in der Dresdner Neustadt und mit vielen neuen Errungenschaften (unter anderem eben jene gelbe gedruckte Variation des Internets in limitierter Ausgabe und ja ich habe Nr. 23/50 *freudig.glucks* ) und sogar einem französischen Comic, den ich gar nicht lesen kann (nur mühsam übersetzen). Aber der Herr war so nett, das mußte einfach sein. Denn ich habe seine erste deutsche Widmung gezeichnet gekriegt. Fabelhaft! Danke, wandrille! Ich bin jetzt ein Fan.

Demnächst gibts die traumhaften "Widmungen" auch hier, weil ... die darf man gar nicht "verheimlichen". Bis dahin genieß ich das Wochenende ... in kunterbunt....

Und bei Euch so?  Auch so wundervoll?

2011/05/25

in between: Happy Towelsday


The good taste of mine was presented today as my (twitter) timeline was full of these wishes, all asking if one had seen another crazy one walking around with an towel. Well, I haven't, although this didn't stop me from having one with me.
Especially on this day, May 25th, it may be important - you never know when you need one. The towelday is celebrated every 25 May as a tribute by fans of the late author Douglas Adams. So on this day, we - the fans - carry a towel with us to demonstrate our love for the books and/or the author, as referred to in Adams's The Hitchhiker's Guide to the Galaxy.
Since I'm already doing this book thing - well I thought I let you know, I'm that crazy.

But just in case you donÄt know and wonder why it is important to carry a towel:
A towel, it says, is about the most massively useful thing an interstellar hitchhiker can have. Partly it has great practical value. You can wrap it around you for warmth as you bound across the cold moons of Jaglan Beta; you can lie on it on the brilliant marble-sanded beaches of Santraginus V, inhaling the heady sea vapors; you can sleep under it beneath the stars which shine so redly on the desert world of Kakrafoon; use it to sail a miniraft down the slow heavy River Moth; wet it for use in hand-to-hand-combat; wrap it round your head to ward off noxious fumes or avoid the gaze of the Ravenous Bugblatter Beast of Traal (such a mind-bogglingly stupid animal, it assumes that if you can't see it, it can't see you); you can wave your towel in emergencies as a distress signal, and of course dry yourself off with it if it still seems to be clean enough.
More importantly, a towel has immense psychological value. For some reason, if a strag (strag: non-hitch hiker) discovers that a hitch hiker has his towel with him, he will automatically assume that he is also in possession of a toothbrush, face flannel, soap, tin of biscuits, flask, compass, map, ball of string, gnat spray, wet weather gear, space suit etc., etc. Furthermore, the strag will then happily lend the hitch hiker any of these or a dozen other items that the hitch hiker might accidentally have "lost". What the strag will think is that any man who can hitch the length and breadth of the galaxy, rough it, slum it, struggle against terrible odds, win through, and still knows where his towel is, is clearly a man to be reckoned with.
— Douglas Adams, The Hitchhiker's Guide to the Galaxy

reloaded: Tag 12 - Welches war dein erstes fremdsprachiges Buch, welches du gelesen hast?

Die Frage ist doch mal wirklich einfach: "The Wave - Die Welle", welche das Jahr zuvor in Deutsch kurz angerissen wurde.
Und es tut mir wirklich leid, für alle Deutsch/Englischlehrer, die viele viele Klassen damit erfreut haben, abe rich fand es einfach furchtbar. Sowohl die Geschichte, als auch den Schreibstil und noch schlimmer, fand ich das darüber diskutieren, denn dieses Buch hat mir wirklich nichts gegeben. Einfach ein merkwürdiges Buch.
Gerade die späteren Klassiker im englisch haben mir aber gezeigt, dass man sich gut ins englische einlesen kann.
Mein erstes selbst gekauftes englisches Buch habe ich während meines AuPair-Jahres - erworben. Es war der erste band von Harry Potter und dann habe ich sofort alle bis dahin erschienen 4 Bände erst aus der Bibliothek verschlungen und dann gleich gakauft. Und seitdem lese ich gerne und viel in Englisch. Gerade während stressigen (Lern-)zeiten im Studium haben mir die englischsprachigen Bücher erlaubt, das Wissen zu behalten und trotzdem zu schmöckern... Englisch liest sich für mich sehr einfach und meist auch sehr schnell.

Und was liest Kalliope so fremdsprachig?

2011/05/24

8. KakaoParty - PolkaDots 4ever


Zur 8.ten KakaoParty der Princess Attitude mit dem beschwingten Thema "Polka Dots" konnte ich endlich meinen neu erworbenen Twin Touch Marker ausprobieren. Und bei dem Thema habe ich einer weiteren Leidenschaft gefröhnt - schwarz/weiß.
Also habe ich mich an einem (Polka-)tanzenden Paar versucht. Sie natürlich mit pepunkteten Kleid und aus kompositionellen Gründen vor Schwarz-Weiss-Gepunktetem Hintergrund.
Ich hoffe, mein Tauschpartner freut sich über mein kleines - überraschenderweise rein analoges - Werk... Mir hat die Kakao-Party mal wieder ein Riesenspass gemacht und ich werde sicherlich demnächst ein paar weitere gepunktete Kompositionen vorstellen...

reloaded: Tag 11 - Was war der beste Buchanfang?

Wie man merkt, hat mich diese Frage länger beschäftigt, und so ging es hier nicht wirklich voran mit den Stöckchen. Aber ich finde die Frage schwer und auch gleich ein wenig unfair.

Und wie Kalliope mag ich diese "Teaser", die manchmal in Netz herumschwirren oder in Büchern hinten abgedruckt sind. Die Idee finde ich sogar toll. Meist sind es ja Fortsetzungen oder andere Werke vom gerade gelesenen Autor.
Und dann gab es auch in meinen Leseerfahrungen, die Bücher, die grandios anfingen und dann sich im Mittelmaß verloren. Das finde ich dann immer noch bedrückender, als wenn ein Buch durchgehend eher so mittelmäßig ist. (Ich entschudlige mich für den Satz, kriege den aber jetzt irgendwie nicht ordentlich umgestellt).

Wenn man wie ich - gerne Buch shoppen geht - liest man ja schon vor Ort rein, und ich habe mir angewöhnt, nicht vorne anzulesen sondern irgendwo. Und hier gebe ich einem Buch 3 Chancen, irgendwo reinzulesen. Packt mich eine der willkürlich aufgeschlagen drei Stellen nicht, stelle ich es erstmal wieder zurück. Diese Vorgehensweise mag mich manchmal um eine Spannungshöhe bringen, aber ich finde, man kann so viel besser den Autor kennenlernen. Schafft er es, mich in kurzer Zeit in seine Geschichte zu ziehen. Manchmal bin ich so hin udn weg von einem Buch im Buchladen, dass ich beinahe vergesse, ich kanns ja auch kaufen und nach Hause mitnehmen.

Aber ein Buch herauszupicken, bei dem mich der Anfang umgehauen hat? Ich glaub, das kann ich nicht. Jostein Gaarder hat im allgemeinen schöne Anfänge, und Akif Prininicci, natürlich mein hoch verehrter Michael Ende. Und der Anfang von Stephanie Plums "One for the money" hat mich sofort magisch angezogen, mittlerweile hab ich mich durch ihr Gesamtwerk geschmökert, mal besser, mal schlechter.  Manche Klassiker werden für ihren grandiosen Auftakt gelobt, den ich dann eher mittelmäßig finde.

Gerade so ein Anfang ja auch viel mit den eigenen Erwartungen zu tun, und diese werden ja gerne auch durch das Cover und Werbung "falsch" gesetzt. Ergo ein guter oder schlechter Anfang sagt - meiner Meinung nach - kaum etwas über das Buch aus.
Aber dann lese ich ja auch manchmal (okay öfter als man meinen sollte) Querbeet, also bin ich da vielleicht kein wirklich guter Beurteiler eines guten oder schlechten Anfangs....

2011/05/18

reloaded: Tag 9 - Welches ist dein Lieblingszitat aus einem Buch?

Schwer.
Die meisten Zitate merke ich mir nicht, sondern twittere sie mal kurz. Vor kurzem war das aus Tino Hanekamp - "So was von da":
"Ich werde einfach die nächsten vierzig Jahre hier sitzen bleiben, bis der ganze Quatsch vorbei ist." - "Welchen Quatsch meinst du?" - "Das Leben."
Hieran merkt man, ich mag einfache Sachen - die auf ironische Weise, Dinge auf den Punkt bringen. Aber ich könnte manchmal auch gesamte Passagen von Jostein Gaarder zitieren, wenn ich mirs nur lange genug merken würde.

Viele Zitate ziehe ich auch aus meinem Lieblinsgbuch - "Der unendlichen Geschichte". Schlaue kleine Sätze, die sich beinahe schon in meinen Sprachgebrauch gebohrt haben.
"Dann wirst auch du sterben!" - "Sterben... das wäre doch endlich mal was!"
"Es muss weh tun, damit es heilen kann." 

"Ich mag Kinder sehr, sehr gern." - "Zum Frühstück ?"
"Sind Sie selbst schonmal dagewesen?" - "Wo denkst du hin. Ich arbeite wissenschaftlich!"
"Weil man Menschen, die ohne Hoffnung sind, leichter unter Kontrolle halten kann. Und wer die Welt unter Kontrolle hält, der hat die Macht!"
Und für uns nimmersatte Bücherwürmer ist der Eingang aus diesem Buch eh unschlagbar:
Wer niemals ganze Nachmittage lang mit glühenden Ohren und verstrubbeltem Haar über einem Buch saß und las und las und die Welt um sich her vergaß, nicht mehr merkte, dass er hungrig wurde oder fror -
Wer niemals heimlich im Schein einer Taschenlampe unter der Bettdecke gelesen hat, weil der Vater oder die Mutter oder sonst irgendeine Person einem das Licht ausknipste mit der gutgemeinten Begründung, man müsse jetzt schlafen, da man doch morgen so früh aus den Federn sollte -
Wer niemals offen oder im geheimen bitterliche Tränen vergossen hat, weil eine wunderbare Geschichte zu Ende ging und man Abschied nehmen musste von den Gestalten, mit denen man gemeinsam so viele Abenteuer erlebt hatte, die man liebte und bewunderte, um die man gebangt und für die man gehofft hatte, und ohne deren Gesellschaft einem das Leben leer und sinnlos schien -
Wer nichts von alledem aus eigener Erfahrung kennt, nun, der wird wahrscheinlich nicht begreifen können, was Bastian jetzt tat.
Er starrte auf den Titel des Buches, und ihm wurde abwechselnd heiß und kalt. Das, genau das war es, wovon er schon oft geträumt und was er sich, seit er von seiner Leidenschaft befallen war, gewünscht hatte: Eine Geschichte, die niemals zu Ende ging! Das Buch aller Bücher!
Und welche Zitate hat Kalliope für uns?

2011/05/16

reloaded: Tag 8 - Wie lautet der erste Satz von Seite 100 aus deinem aktuellen Buch?

Da sich Kalliope so viel Mühe machte, habe ich auch meinen MBS (momentander Bücherstapel) komplett zu dieser Frage durchgeforstet..

Fangen wir mit dem kompliziertesten an. Hamlet hat leider bei mir in keiner Version 100 Seiten, also habe ich das Komplettbuch "Shakespeare - The complete Works". Und da lande ich bei "Measure for Measure":
"So to enforce or qualify the laws
As to your soul seems good."

William Shakespeare - The Complete Works - Random House - 1990

"Ich schiebe die Geldscheine durch den Schlitz und sage mit größtmöglichem Respekt: "Hälfte in Zweiern, den Rest in Einern und Fünfzigern bitte, danke."
Tino Hanekamp - So was von da - Kiepenheuer & Witsch - 2011

"I wasn't really dressden for hiking, but as my eyes adjusted to the darkness, I managed to avoid most trees and other obstacles."
Richelle Mead - Last Sacrifice - Vampire Academy - Razorbill Verlag - 2010

"I dusted off my sore and bleeding feer and stuffed them into a pair of socks, then into my tennis shoes. Heaven."
Patricia Briggs - River marked - Mercy Thompson - orbit Verlag - 2011

Und zum Schluss mein momentanes Stra(ßen)Ba(hn)-Buch, dass ich sicherlich demnächst noch ausführlicher mal vorstelle. Hier fängt auf Seite 100 auch gleich ein neues Kapitel an:
"Ich wache mit einem Brennen in der Brust auf."
Sarah Kuttner - Mängelexemplar - Fischer Verlag - 2010

Erkenntnisse des Wochenende

  • Finnen können gut Eishockey spielen und das haben sie Sonntag eindrucksvoll nochmal gezeigt, als sie die Deutschlandbezwinger Schweden mit 6:1 vom Eis fegten. Es war schön anzusehen.
  • Dagegen können sich die Czechen und Russen hervorragend auf dem Eis fetzen, für mich erfeulich für das bessere Ende für die Czechen.
  • Die Borussen  aus Dortmund können sich super freuen, und sind dabei auch noch äußerst sympathisch.
  • Sonne und Hagel, eine merkwürdige Wochendswetterstimmung ...
  • Lena kann auch sexy, aber Europa merkts nicht.
  • Komplizierter Jazz aus Italien kann auch das Publikum entzücken.Für mich die freudigste Überraschung des ESC.
  • Wieso jedoch ganz Europa Aserbaidschan so mochte, bleibt mir ein Rätsel. Ich fand die Nummer schnarchig und unkreativ.
  • Aber die allgemeine musikalische Qualität war ertaunlich hoch, was auch das enge Rennen zeigte.
  • Und überhaupt war die Show in Düsseldorf gigantisch und toll. Man kann stolz sein, was Deutschland da aufs Parkett brachte, allein die Bühne war gigantisch.
  • Salsatanzen lernt man nicht an einem Wochenende, auch mit techn. Unterstützung nicht.

2011/05/15

Auflösung

Die schöne PlaystationMove an der Hüfte
Seit einer Woche habe ich meinen inneren Schweinehund in Sachen Bewegungsfaulheit besiegt. Mein momentanes Zauberwort heißt Zumba. Schon lange - so muss ich mal beichten - hat mich diese nervige TV-Werbung innerlich ein bißchen heiß gemacht, ob nicht das etwas für mich wär. Und jetzt gibt es das auch für meine Playstation Move. Als Informatiker zieht ja Technik immer ein bißchen mehr. Also hab ich mir das Teil bestellt. Und auch wenn die Steuerung nicht wirklich ausgereift ist, kommt es mir ja weniger darauf an, dass die Ergebnisse am Bildschirm stimmen, sondern eher dass mich das ganze midnestens ne halbe Stunde am schwitzen hält und mich mind. alle 2 Tage zum Training anhält. Und soweit klappt es gut, zumeist täglich. Ich versuche mich an Salsagrundschritten und südamerikanischen Hüftschwüngen. Wie gesagt, weniger optisch reizvoll als spaßig. Nach jeder Einheit ist Duschen mehr als angesagt und eine Bulle wasser ist derweil auch meinen Hals hinuntergerannt, denn bei Zumba schwitze ich wie blöde. Arm-Bein-Koordination ist nicht immer meine Stärke und es scheint auch eine Hilfe, dass ich mir selbst zu unterst wohne.

2011/05/14

reloaded: Tag 7 - Wieviele Seiten hat dein aktuelles Buch?

Da sich ja immer mehrere Bücher auf meinem momentanen Bücherstapel tummeln, wird das hier wohl eher eine Liste.

Richelle Mead - Last Sacrifice - Vampire Academy - Razorbill Verlag - 594 Seiten

Sarah Kuttner - mängelexemplar - Fischer Verlag - 226 Seiten

Patricia Briggs - River marked - Mercy Thompson - orbit Verlag - 326 Seiten

Bei Hamlet lese ich abwechselnd unterschiedliche Ausgaben, zu Hause die englische Gesamtausgabe, die ich hier schonmal vorstellte, als Buch mit dem schönsten Cover. Ab und zu auch die deutsche Gesamtausgabe. An sich suche ich aber eigentlich noch eine kleine "Mitnehm"-Ausgabe in englisch. Gibt's so was von Reclam? Mal schauen.

Und wie schaut das bei Kalliope so aus?

2011/05/13

Was hab ich bloss heut gemacht?


Auflösung gibts später, nur so viel die neuen blickdichten Gardinen waren somit jeden Cent wert. Und der Spitzenname meiner Sis für mich - Motorikdepp - scheint berechtigt!

2011/05/11

reloaded: Tag 6 - Welches Buch sollte deiner Meinung nach jeder gelesen haben?

Natürlich meint man, dass jeder das eigene Lieblingsbuch lesen sollte. Bei mir wäre das die schon erwähnte "Unendliche Geschichte" von Michael Ende. Mir ist aber auch bewußt, dass nicht jeder aus diesem Buch das mitnehmen kann, was es mir gibt und bedeutet. Prinzipiell finde ich, sollte jeder seine Bücher selbst aussuchen und nicht vorgeschrieben kriegen. Das hat mich schon zu Schulzeiten gestört.
Aber man kann ja Bücher empfehlen, die man selber als äußerst lesenswert empfunden hat. Ich für meinen Teil finde, dass gewisse Klassiker in mein Leserepertoire gehören. Ich mag Shakespeare und Oscar Wilde, und finde außerhalb des Schulunterrichts, wo jede Zeile interpretiert und bewertet wird, können deren Geschichten mir unglaublich viel geben. Genauso finde ich sollte man sogenannten Bestsellern auch eine Chance geben. Ich kenne viele, die haben auf Grund des Massenhypes Harry Potter oder Twilight erst gar keine Chance gegeben. Das finde ich schade, denn nur weil ein Buch von vielen geliebt wird, muss es doch nicht schlecht sein. Das muss jeder für sich entscheiden.
Und entgegen meiner These, ohne die Schule hätte ich Dürrenmatts "Physiker" nie gelesen, und dieses Buch war es deifinitv wert gelesen zu werden.

Ihr wollt eine Empfehlung? Joseph Heller - "Der IKS-Haken", oder auch "Catch 22" genannt, dass ich hier schon mal vorstellte.

Und auch Kalliope hat sich festgelegt.

2011/05/10

reloaded: Tag 5 - Welches Genre gehört zu deiner bevorzugten Urlaubslektüre?

Im Urlaub will ich im Allgemeinen relaxen. Ab und zu lese ich aber besonders dann ein Buch, dass ich schon lange lesen wollte, es aber auf Grund von Stress nicht getan habe. Schwere Kost, meistens ein Klassiker. Wofür man eben einen freien Kopf braucht und viel Zeit und Muse.
Dazu gesellen sich meist einige Bücher der leichten Kost. Ist Familienurlaub angesagt, nimmt jeder 1-2 Bücher mit und dann wird getauscht. Dadurch lerne ich da oft für mich unbekannte Autoren kennen. Allerdings lese ich deshalb oft deutsch im Urlaub. Es sei denn mir geht der Lesestoff aus. Mittlerweile kann man ja in fast jeder größeren Stadt auch englische Bücher kaufen.
Ein Genre kann ich also nicht bennenen. Mein Urlaubsbücherstapel ist eine Mischung aus (humorvollen, seichteren) Krimis, Fantasy mit Vampiren, Werwölfe, Hexen, Feen oder Drachen, Auswandergeschichten ala ein Engländer in Paris, manchmal auch Liebes- und vor allem Lebensgeschichten und gerne auch ein schönes "heile-Welt" Jugendbuch.

Und auch Kalliope hatte ihre Schwierigkeiten mit dem Thema.

2011/05/08

Ein Sträußchen gefällig

Auch wenn in meiner Familie auf Protest meiner Mama Muttertag nicht zelebriert wird, wünsche ich allen Mamas und natürlich ganz besonders Meiner und meiner Schiwegermama alles Liebes zu ihrem Ehrentag. Auch wenn das nicht nur an diesem Tag gesagt werden sollte, so sollte es an diesem Tag eben auch nicht deswegen NICHT gesagt werden. Ich hab euch lieb.


2011/05/07

reloaded: Tag 4 - Von welchem Buch wurdest du zum ersten Mal so richtig gefesselt?

Ei, was ne Frage. Als Leseratte, die aus einer Familie von Lesewütigen stammt, ist diese Frage wirklich nicht leicht zu beantworten. Meinen ersten Buchkontakt, der nicht mit diesen Gummi-Badebüchern gemacht wurde, hatte ich fast sicher auf dem Töpfchen, als mir mein Vater dort ein "Großes Mädchen-Bilder-Buch" gab, damit ich auch lange genug darauf sitzen blieb. Das war mein Töpfchenbuch. Ich glaube, dass hat mich tiefgehender geprägt als geplant. Bis heute nutze ich jede Gelegenheit zum lesen: Straßenbahn-/Zug fahren, zwischen Vorlesungen/Schulstunden, Badewannenbaden,  irgendwo auf irgendwas warten - über all ist ein Buch mit dabei.


Eines meiner ersten Bücher, dass ich selbst gelesen habe, war von Astrid Lindgren. Entweder war es wohl Pippi Langstrumpf (heiß und innig von mir verehrt), oder Michel aus Löneberga. Das weiß ich leider nicht mehr, aber meine Eltern haben sich irgendwann (schon zu Kindergartenzeiten) geweigert mir diese Bücher vorzulesen, also wuchs der Wunsch, das selbst lesen zu können. Dann kam bald Michael Ende, der mich bis heute regelmäßig verzaubert. Seine Bücher haben für mich eine unbedingte Philosophie, die mich immer wieder neu begeistert. Neben Momo und der unendlichen Geschichte hat mich vor allem der satanarchäolügenialkohöllische Wunschpunsch beeindruckt. Aber ich habe als Kind die unmöglichsten Bücher gelesen. Schon sehr früh habe ich die Ayla-Werke von Jean M. Auel verschlungen. Vielleicht war das nicht immer altersgerecht, aber meine Eltern vertraten die Meinung, jedes Buch, was das Kind lesen will, soll es auch lesen
Allerdings war der Bibliotheksausweis eher eine Fehlentscheidung, ein paar Jahre ging das gut, schnell wollte ich aber die Bücher auch besitzen und so mußte ein maximal Buchkauf-Grenze erstellt werden. Denn schon mit unter 12 kaufte ich von meinem ersparten die Gesamtausgabe von Karl May (Wie passend, wo ich jetzt nur eine Haltestelle entfernt vom Karl May Museum arbeite), die ich auch komplett verschlungen habe.
Interessanterweise lese ich heute gerne und oft "eigentliche" Jugendromane. 

Was das nun bedeutet und ob mich diese "freie" Leseentscheidungen anders beeinflusst haben, weiß ich nicht. Aber auf jeden Fall haben mich Bücher - egal welchem Genre - schon immer gefesselt und gerne Mal komplett aus der Realität gerissen. Eines besonders zu würdigen, oder das erste dabei zu benennen würde mir doch äußerst schwer fallen.
Und auch Kalliope hatte ihre Sorgen mit der Frage...

milchschaum satt


Als kleiner Kaffejunkie sind Samstag/Sonntag-Morgen mit langem Frühstück und viel Zeit für lecker Kaffee Luxus pur. Ab und zu und aus ugeklärten Gründen, schafft es mein Held den Cappucinatore meines heiß geliebten Kaffeevollautomaten (names Giovanni - mein Benamung, nicht die von der Herstellungsfirma) so zu säubern und wieder zusammen zusetzen, dass die Maschine mehr Milchschaum als Milch für den Latte Macchiato/ Cappuccino/Milchkaffee zaubert. Zumindest eine Zeitlang, Heute morgen haben meine beiden Lieblingsmänner dieses Milchschaumwunder vollbracht.
Hatte ich schone rwähnt ich liebe Michschaum? Und Kaffee? Kaffee vor allem. Wunderschönen Samstag Euch allen!

2011/05/06

Ostern ist vorbei

Oder habt ihr noch Ostereier? Meine waren dieses Jahr eher schokoladig als eierig. Aber ich hatte angegrillt... Wie lange hält sich bei Euch so das schokoladige Osternest?

2011/05/05

reloaded - Tag 3 - Welches Buch hat dich zuletzt stark beeindruckt?

Schöne Frage, aber eine, die nicht so einfach zu beantworten ging. Warum mich Tino Hanekamps Buch "So was von da" beeindruckt hat, habe ich schon an Tag 1 beschrieben, und auch schon Auschnitte gepostet.
Davor war es "Daniel Glattauer - Gut gegen Nordwind", wenn auch aus ganz anderen Gründen. Auch dieses habe ich ja schon ausführlich beschrieben und meistens scheibe ich eben genau das: Wieso, Warum, Weshalb ist für mich dieses Buch lesenswert.

Bücher beeindrucken mich aus den unterschiedlichsten Gründen. Mal sind sie einfach fantastisch geschrieben, haben Witz und Charme und dann tritt die Story fast schon hinter diesen Aspekt. Und dann sind da Bücher, die eine fantatstische Geschichte erzählen, fantasiereich, spannend oder auch mal unglaublich real, aus dem Leben gegriffen, manchmal auch bedrückend. Und machmal ist es auch das wie.

So hat mich die Graphic Novel einer von mir sehr geschätzen Buchreihe (und hier schon erwähnten Buchreihe: Mercy Thompson) überhaupt erst mit dem Thema bekannt gemacht und mich eindeutig schwer beeindruckt. Dann sind da philosophische Grundideen in Büchern von Michael Ende, die mich auch nach dem x-ten Lesen immer wieder beeindrucken. Jostein Gaarder hat tolle Bücher geschrieben und nicht unbedingt die bekanntesten haben mich beeindruckt. Martin Zsusak hat mich im letzten Jahr beeindruckt, aber das schöne ist ja, dass es mit jedem Buch die Möglichkeit im Raum steht, Beeindruckendes zu lesen.

Und wie steht Kalliope dazu?

2011/05/03

reloaded: Tag 2 - Welches Buch wirst du als nächstes lesen?

 Die Sache ist, dass weiss ich noch nicht so genau. War ich doch erst zu Hause und habe ein bißchen Lesestoff meiner Familie eingesagt. Gerade meine Schwester hat (manchmal) einen ähnlichen Lesegschmack und liest auch gern und viel in englisch, was meinem momentanen Lesevergnügen positiv entgegen kommt.
Also habe ich den letzten herausgekommen Teil der "Vampire Academy - Saga" - "Last Sacrifice" und den vor kurzem erschienen Teil der Mercy Thompson-Reihe "River Marked" eingesackt. Wahrscheinlich werde ich beide anfangen und den "Besseren" zuerst verschlingen.

Bücher in den entsprechenden Bücherregalen meiner Schwester abgelichtet.

Patricia Briggs - River Marked (Mery Thompson 6) [engl.]
Worum gehts? Mercy Thompson - ihres Zeichens Automechanikerin - wußte schon immer, dass sie anders war und das nicht nur weil sie ein Auto auseinander und auch wieder (funktionstüchtig)  zusammen bauen konnte. Sie war außerdem Gestaltwandler, ein Talent dass sie scheinbar von ihrem schon lange vestorbenen Vater geerbt hatte. Und bis dahin hatte sie keine anderen ihrer Art kennngelernt. Mittlerweile ist Mercy die Verlobte des in der Tri-City-Area ansässigen Werwolf-Clanchefs Adam, keine einfache Position. Außerdem braut sich in den tiefen des Columbio Rivers teuflisches zusammen. Irgendetwas liegt in der Luft - tödlich und niemand weiß so recht was. 
Klappentext: [Car mechanic Mercy Thompson has always known there was something different about her, and not just the way she can make a VW engine sit up and beg. Mercy is a shapeshifter, a talent she inherited from her long-gone father. And she's never known any others of her kind. Until now. As Mercy comes to terms with this new information, an evil is stirring in the depths of the Columbia River. Something deadly is coming, facts are thin on the ground and Mercy feels ill at ease. However, her father's people may know more. To have any hope of surviving, Mercy and her mate, the Alpha werewolf Adam, will need all the resources the shifters can offer. Or death will be the least of their worries. ]

Warum? Die Serie um Mercy ist vor allem eins: spannend ohne Ende. Kaum eine Seite, in der die Geschichte nicht vorangetrieben wird. Dabei sind die Charaktäre unterschiedlich und real. Briggs verliert sich nicht in Seitensträngen, kann aber Athomsphären und Details dem Leser spannend vermitteln. Immer ein Buch, das man kaum aus der Hand legen kann und sich gut unterhalten fühlt.

Patricia Briggs - River Marked - Mery Thompson 6 -Taschenbuch - 3 März 2011- von Little, Brown Book Group - ISBN-13: 978-1841497976

Richelle Mead - Last Sacrifice (Vampire Academy 6) [engl.]
Worum gehts?  Der Klappentext faßt sich überraschen kurz: [The astonishing final novel in Richelle Mead's epic series! Murder. Love. Jealousy. And the ultimate sacrifice. Now, with Rose on trial for her life and Lissa first in line for the Royal Throne, nothing will ever be the same between them.]

Warum? Der letzte Teil der Vampire Academy ist einfach ein Muss. Es ist eher erstaunlich, dass dieser nicht schon längst von mir vershclungen wurde. Die Figur der Rose ist sympathisch uns lebensecht, mit Fehlern, Ecken und Kanten, die Lebennsumstände mystisch und anders. Ich hatte im ersten Teil des Stöckchens ja schon einen Teil der Reihe vorgestellt. Beginnen sollte man auf jeden Fall bei Teil eins, setzt sich die Geschichte in den Büchern doch immer fort und bauen aufeinander auf. Auf jeden Fall eine bessere Reihe des so erfolgreichen Vampirgenres und auf jeden Fall Lesezeit wert!


Richelle Mead - Last Sacrifice - Vampire Academy 6 -  gebunden - 7. Dezember 2010 - von Razorbill - ISBN-13: 978-1595143068

Da ich - wie ich heute feststellte -, dass Mercy-Buch  glatt zu Hause auf dem Klavier liegen lassen hab, hat sich die Entschiedung wohl alleinig getroffen. Da ich aber - wie bei allen Büchern, die ich von zu Hause mitnehme - schon mal reingelesen hatte, habe ich mir dieses Buch prompt bestellt... Ja ich weiß, ich bin da wohl etwas süchtig. Also bleibt der Post, so wie er ist, erhalten. ;-) 


Und was wird wohl Kalliope als nächstes lesen?

2011/05/01

reloaded: Tag 1 - Welches Buch liest du momentan?

Noch lese ich die letzten Seiten meines Osterbuches, welches mir mein Held geschenkt hat. Es ist eines der Bücher, die ich mir NIE selbst gekauft hätte, die mich aber nachhaltig beeindrucken/beeindruckt haben, und die mich zum nachdenken anregen, was nicht unbedingt an der Geschichte als solches liegen muss, sondern manchmal auch einfach am Helden oder seine Thesen/Gedanken/Aussprüche. Oskar Wrobel ist eine solche Figur, ist sie doch eher ein Antiheld. Nicht wirklich ein Loser, aber eigentlich ist ihm alles schnurzegal. Keine nachahmenswerte Haltung, aber man kann sich vllt. doch so einiges abschauen.
Das Buch von Tino Hanekamp wird schon jetzt als Buch des Jahres 2011 gehandelt und mir gefällt Druck, Satz und überhaupt. Ob der Hype gerechtfertigt ist, ist mir noch nicht wirklich schlüssig. Es ist auf jeden Fall lesenswerter als der Klappentext vermuten lässt.



Tino Hanekamp - So was von da [deutsch]
Worum gehts? Es ist Silvester, Oskar Wrobel will in seinem Club aufm Hamburger Kiez die beste Party schmeißen, die die Welt je gesehen hat. Gar nicht so einfach, wenn man a) unglaubliche Schulden, b) der Club am nächsten Tag geschlossen werden muss, c) einem einer der größten Kiezgrößen erpresst d) da noch alte Lieben auftauchen e) Freunde sich merkwürdig verhalten, f) Politikgrößen im Fahrstuhl hängenbleiben und und und.... Kurzum das Leben ist nicht so einfach, schon gar nicht, wenn man eh einfach nur liegen bleiben möchte.
Warum? Der Schreibstil ist lebensecht, nah, eben "real", wie man neudeutsch sagt. Man sagt, "So was von da" ist der musikalischste, romantischste und schnellste Bildungsroman aller Zeiten. Wobei Bildungsroman vielleicht schwer übertrieben ist. Es ist Literatur, Fiktion, die sich wirklich anfühlt. Der Sog wird von Seite zu Seite stärker und schießt den Leser mit der Geschwindigkeit einer Silvesterrakete in den Himmel. Er verwirrt, unterhält, amüsiert, trifft und läßt einen grübeln. Also alles in allem ein gutes Buch, wenn auch nicht für jede Gelegenheit.
Eine Besonderheit: Die Seiten sind an den Kanten geschwärzt und hängen so bei Erstlesung zusammen und müssen so bei jedem Umblättern leicht getrennt werden. Dies ist einerseits nervig, andererseits so gewollt und tragen zum Leseerlebnis bei. Inwieweit man das gut findet, darf der Leser selbst herausfinden. Optisch hätte ich aufgepasst, dass das schwarz wenigstens das schwarz des Buchrückens ist, aber naja.


Tino Hanekamp, So was von da, Kiepenheuer & Witsch, 2011, Köln, ISBN: 978-3-462-04288-7

Und was liest Kalliope? (siehe auch in der Seitenleiste)