2011/08/29

Leselaune

Nachdem nun auch der zweite Teil des Stöckchens abgearbeitet ist (und irgendwann schaff ich es auch, die Artikel auf der Bücherwurm-Seite richtig zu verlinken) habe ich beschlossen, dem Lesen hier wieder allgemein größere Aufmerksamkeit zu geben und öfter Bücher aus meinen momentanen Bücherstapel (nach rechts auf die Liste verweis) hier vorzustellen und nicht nur in die "Bücher des Jahres-Seite" heimlich reinzustellen...

Nächsten Monat dürft ihr euch also über

  • meine Hörbuch-Erfahrung ""Schossgebete" von Charlotte Roche,
  • mehr von Maureen Johnson ("Suite Scarlett") und deren Fortsetzungen
  • Vampirgeschichten von J.R. Ward ("Nachtjagd")
freuen, außerdem gibt es höchstwahrscheinlich
  • "Zehn Tipps, das Morden zu beenden und mit dem Abwasch zu beginnen" von Hallgrimur Helgason
  • und in dem Zuge ein altes wiederentdecktes Schmankerl mit der "Killerparade"
und sicher noch so einige mehr... Und zwischendrin bleibt genug Platz für Fotos und andere Geschichten aus meinem Leben...

2011/08/24

reloaded: Tag 31 - Welches Buch möchstest du als nächstes lesen?

Natürlich habe ich mir sofort die Fortsetzung der "13 Little Blue Envelopes" bestellt:
"The Last little Blue Envelope" von Maureen Johnson...
Und weil ich gerade dabei war hab ich auch "Perfect Chemistry" von Simone Elkeles bestellt, sowie von Stephanie Perkins "Anna and the French Kiss". Aber da ist natürlich mehr, so habe ich mir schon mehrere "Klassiker" aus meinem Buchschrank gerausgepikt und mein Held hat mir das eine oder andere seiner Bücher empfohlen, ich denke, da werde ich mal reinschmökern...

Habe überhaupt beschlossen, hier mehr Bücher tatsächlich vorzustellen....Auch wenn es sicher kein REINER Bücherblogg wird, ich denke, ich werde dem Genre mehr Platz hier einräumen...

Gestern vergessen zu erwähnen habe ich doch glatt mein aktuelles Hörbuch "Schoßgebete" von Charlotte Roche. Ein Buch, welches ich dank meiner blühenden Fantasie NICHT lesen möchte. Da ich aber bei Hörbüchern ganz allgemein das Problem habe, dass ich Teile und Figuren praktisch sofort vergesse, dachte ich, ich versuchs ml mit nem Hörbuch. Das ist praktisch, kann man es doch an an Straßenbahnhaltestellen, in der Mittagspause auf Arbeit etc hören... Bisher hat das Buch tatsächlich gute Stellen offenbahrt, aber auch einige, die wirklich grottenschlecht sind...

Habt ihr noch Anregungen fü mich?
Kalliopes demnächstiger Bücherstapel hört sich ja auch ganz interessant an, oder?


2011/08/23

reloaded: Tag 30 - Welches Buch liest du gerade?

Das letztens vorgestellte Buch hat mich ein bißchen mehr beeindruckt, also habe ich sofort eine weitere Leserunde dazu einberufen und natlos als ich zuschlag, gleich wieder vorne angefangen.

Also Buch Nr.1 des momentanes Bücherstapels:
  • Maureen Johnson - "13 Little Blue Envelopes" (engl.)
weitere auf diesem Stapel:
  • Maureen Johnson - "Suite Scarlett" (engl)
  • J.R.Ward - "Nachtjagd"
  • Melissa de la Cruz - "Immortals - Schwester des Dämons"
  • Gemma Malley - "The Declarations" (engl.)
  • William Shakespeare - "Hamlet" (engl.)
...und natürlich schreib ich fleißig weiterhin an meiner Fantasy-Geschichte ... Diese ist mittlerweile sehr fantastisch, mir liegen meine Figuren sehr am Herzen und leider haben sie noch nicht mal ansatzweise ihre große Geschichte erlebt... Egal ob diese Geschichte jemals die Öffentlichkeit sieht oder ob sie nur mir gehört, diese Geschichte wird erzählt, diese Welt wird mit Leben gefüllt...

Und was liest Kalliope so im Moment?

2011/08/22

Sonnenuntergang am Dresdner Schloß

Am Wochenende war Stadtfest in Dresden, rund um das Schloß in der ganzen Innenstadt war der Teufel los, überall Tausende von Menschen. Trotzdem gelang mir dieses melancholische Bild...

2011/08/18

Maureen Johnson "13 Little Blue Envelopes"

Maureen Johnsson writes books that are both like a fantasy coming true and just plain real life. It's the mixture that makes them great. Even though I'm a great fan of fantastic worlds with dragons, werewolfves, dreamwalker, fairies, rockbiters, princesses and such,what can I say I like odd creatures.
But I also read every day literature. I especially like the onces that make normal people do strange stuff. Like Markus Zusak "The Messenger", I like it when life get's crazy beyond expectations. Because my life does.  Once in a while I like serious topics if the writing is good. Maureen Johnsons writes books that make me think but I can also read on my way to work. They make me dream without forgetting where I am. It's like a short trip.

Maureen Johnson "13 Little Blue Envelopes"

What's it about? Ginny is 17 and has a strange aunt, one she loves dearly but one that escaped and was never to be seen again, although aunt Peg promised to be there for highschool and college and all those important milestones. Unfortunaly she never came back, an horrible phone call changed everything.
A little blue envelope send by her aunt sends Ginny on a trip through Europe following her last steps, only guided by similar 12 little blue envelopes left. She is only allowed to open one after the other and only perfoming the task in the recent letter.
Quiet Ginny is to experience the world (okay mainly Europe in her case) through her aunts eyes and is to see the flaws in that story. But sometimes the way itself is the key and so the life of Ginny begins to change.
Why you should read it? Because the book has no heros, all figures are what they are. People with mistakes. Ginny is so not sure of herself but she manages the task one by one, even though sometimes they are strange. Aunt Peg is somewhat that New York artist you espect her to be, but then not even close. Every page is down to earth and every page makes you think about the people around you, what keeps them going, what is their story. Even though they have not traveled the world doesn't mean they have no story to tell. I like the book because it's honesty that lies beyond the story. In the beginning we, the readers, get to see how traveling is stressful (which I never read so far so honestly told) and the things Ginny sees, but in the end its what you really see.
Character I liked most? Most definetly Keith, because he is just Keith and is not so impressed with this treasure hunt throughout Europe.

So I'm most definetely going to read the second part "The Last Little Blue Envelope" and I'm very grateful for three very pleasant rides to work with that book.

Für meine deutschen Lesern, denen ich das Buch ans Herz legen möchte:

2011/08/16

reloaded: Tag 29 - Welches Buch hast du am häufigsten gelesen?

Oh weh, so langsam tut es mir echt leid für meine Leser, denn in vielen Kategorien konnte und musste ich ehrlicherweise ein Buch nennen: "Die unendliche Geschichte", die eben unter anderem Schuld daran hat, dass ich so viel und so gerne lese, in fremde, phantasiereiche Welten abtauche. Dieses Buch ist auch Schuld daran, dass ich viele Bücher später nochmal und nochmal lese, weil ich bei diesem Buch gemerkt habe, dass es mir bei jedem Lesen noch etwas mehr geben konnte. Zähle ich also mein ganzes Leben, müsste ich also dieses Buch nennen, denn es begleitet mich jedes Jahr. Immer und immer wieder und es wird NIE langweilig.

Aber so zum Schluss will ich es mir nicht so einfach machen:
Als kleines Mädchen so um die 8-10 Jahre, war es "Trotzkopf", der immer wieder auf mein Lesestapel fand. Ich mochte  den Sturkopf, der eben immer einen Weg fand.
Ein paar Jahre später hat mich der Mut und die Weite der "Winnetou"-Bücher begeistert, wobei ich hier mal das May'sche Gesamtwerk zähle, denn ich hab viele Bücher oft gelesen. Ob "Old Firehand" oder "der Schatz am Silbersee", es gab viele, die ich bevorzugt gelesen hab. Zugegebenermassen, es gab Monate, da habe ich nur Karl-May-Bücher gelesen.
In den späteren Teen-Jahren hatte mich "Catch 22" von Jospeh Heller in seinem Bann, das ich in vielen Variationen und in vielen Ausgaben gelesen hab. Die Geschichte hat mich fasziniert, wie man eben mit einer auswegslosen Situation so irrwitzig umgehen und so nicht den Lebensmut nicht verliert. In der Zeit habe ich vor allem auch Akif Pirinicci und Jostein Garder lieben gelernt. Und so war "Durch einen Spiegel in einem dunklen Wort", viele Jahre ein Weihnachtbsuch für mich. Komisch, ist aber so.
Relativ spät, erst nach dem vierten Teil, war ich im "Harry Potter"-Bann, und ehrlicherweise musste ich gestehen, ich war ein wenig traurig, dass diese Reihe ein bißchen zu spät für mich erschien. Es wär meine Traum-Reihe als Teen gewesen, so las ich sie erst mit 19.
 Dann kam das Studium, und ich fing an mich bewußt Klassikern zu widmen, Bücher, die ich gerne in Schulzeiten gelesen hätte anstatt Lessing und 5mal Shakespeares Romeo und Julia.
ich las Oskar Wilde und wurde ein Fan von "The Importance of Being Ernest" und andere Shakespeare-Stücke, ich las Dumas, und weitere Romane von Süskind. Allerdings mußte ich auch schnell feststellen, dass ich nicht immer einen freien Kopf für solche Literatur hatte. Also widmete ich mich auch durch Anstoßen von meiner Schwester der Jugenbuchliteratur, viele in Orginalsprache Englisch und fand heraus, dass leichte Kost gut sein kann. Ja ich las Twilight und mochte die Bücher, muss aber sagen, nach dem x.ten Lesen nutzt sich die Story ab, etwas dass ich bei anderen Büchern nicht feststellte. Ich liebe die Geschichten von Walter Moers, die erinnern mich sehr an die Bücher und die phantastischen Geschichten von Michael Ende. Ich war natürlich auch begeistert von Dan Brown und mochte Jean-Christophe Grangé, ich las Lynn Raven und Katie McAllister und ich fand Janet Evanovich. Heute ist mein Bücherstapel bunter als früher, aber viele alte bekannte kommen immer wieder hinein. Auch mal ein Winnetou, und auch mal der satanarchäolügenialkohöllische Wunschpunsch. Dabei ist eben nicht die Story das wichtigste, sondern die Welt, in die sich mich entführen. Ich träume gern...

2011/08/15

reloaded: Tag 28 - Welches Buch sollte deiner Meinung nach kein Klassiker sein?

Na dass ich ja eine komische Frage, ich würde keinem Buch den "Status" aberkennen wollen, ist es doch individuelle Ansichtssache...
Also werde ich "Klassiker" nennen, die mich so gar nicht inspiriert haben... Da wäre "Der talentierte Mr. Ripley" von Patricia Highsmith, der mich schnell unglaublich langweilte und den ich zum Beispiel abbrach oder "Der große Gatsby" von F. Scott Fitzgerald den ich total flach und so überhaupt nicht groß fand. "Die unerträgliche Leichtigkeit des Seins" von Milan Kundera hingegen wunderte mich nur, denn ich kann mir nicht vorstellen, dass der vielen etwas gegeben hat. Für mich plätschern diese Bücher allenfalls. 
Andere Bücher hatte ich mir unglaublich öde vorgestellt, doch ich mochte sie. So zum Beispiel die "Schachnovelle" on Stefan Zweig oder "Die Physiker" von Dürrenmatt, den ich große Vorurteile gegenüber hatte und die mich als Story überzeugten.
Schlußendlich sind Bücher Geschmackssache und darüber zu richten ist eine individuelle Entscheidung, schon deshalb halte ich nicht viel von Litertaurkritikern und Bestseller-Listen. ich mag Bücherblogs und indivduelle Rezensionen, und wenn mir dort einer häufig aus der Seele spricht, dann kaufe ich auch mal ein Buch auf einen "unbekannten" Rat hin. Mir ist das zehnmal mehr Wert als alles andere. Und gute Freunde sind die beste Quelle für gute Bücher, wenn man den Geschmack kennt...
Auf viele weitere gute Bücher also... Das Stöckchen geht ja massiv auf sein Ende zu...

2011/08/13

Hmh, Pilze... mein Held der Sammler


Mein Held ist ein Sammler, nicht von Geburt an aber er wurde von meiner Familie angesteckt. Denn ich habe schon als zweijähriger Stepke die Wäler durchforscht und nach den leckeren Gewächsen gesucht. Man sagt mir, sehr erfolgreich. In meiner Familie sucht hauptsächlich Schwammpilze, weil ich Lamellen einfach nicht mag und auch die Verwechslungsgefahr nicht so hoch ist.

Seine Motivation habe ich allerdings, denn er stand heute sogar früher auf, um mit einem Freund von ihm im Regen Pilze zu suchen.
 Der Erfolg sechs Stück gefunden nach 2 1/2 Stunden im nassen Wald, die brüderlich geteilt wurden. Zu unserem Glück war keiner davon madig oder wurmig, und ich musste nur den Schwamm abmachen bei Zweien (denn wenn es so nass ist, wird der schnell schleimig und das mag ich so gar nicht) und Hut und Stiel etwas putzen.

Der Lohn also eine Untertasse voller Pilze, nicht genug für eine Pilzpfanne aber genug für ein Pilzrisotto mit Geschnetzelten. Das Fleisch dazu erlegen wir dazu modern im Supermakrt oder beim Fleischer, mal sehen... Ich bin sehr stolz auf meinen Sammler, hat er toll gemacht.
Und was haben wir da?
Eine Marone, einen kleinen Steinpilz und wohl eine Sommervariante davon... HMHMH, YAMM YAMM!

reloaded: Tag 27 - Welches Buch fandest du besonders gut, obwohl es aus einem dir eher nicht bevorzugten Genre stammt?

Oh weh, wieder eine Frage, die mich ins Rudern bringt.

Wie ich neulich schon bei Kalliope im Blogg anmerkte, bin ja auch nicht so der Freund von Genresierung. Egal um was es sich handelt, Bücher, Filme, Kleidung, Nahrungsmittel, eigentlich von allem. Und wenn es dann sein muss,  dann bitte haarklein mit 20.000 Genre und Zwischengenres, dann so haargenau dass fast jedes Exemplar ein Einzelstück wird.

Für mich kategorisiere ich Bücher in Fantasy - dann möchten aber bitte auch wilde Getsalten vorkommen. Feen, Drachen, Vampire, Trolle, Dämonen etc. Je wilder desto besser und sie sollten tolle Sachen können, nicht nur fliegen, Zeitsprünge, beamen, sowas. Daher fällt es mir auch schwer da eine genaue Grenze zu Science Fiction zu ziehen. Ich mag wenn das ineinander läuft. - Krimis - wobei das für mich alle Stories sind, in den jemand gesucht wird, manchmal auch nur etwas. Hier zählen für mich gerne auch Verschwörungsromane etc rein und eben auch Body Hunter Stephanie Plum - Gegenwart - was ich ziemlich weit fasse, also auch 50ger Jahre etc ist Gegenwart - Historie - kann da schon sehr weit davor liegen.

Ich kategorisiere nicht in Jugend- und/oder Erwachsenenliteratur. Denn nur weil ein Buch für jüngere Leser geschrieben wurde, kann ich jetzt vllt. ganz andere Dinge daraus mitnehmen und andersrum habe ich viele Erwachsenenkost früher verschlungen und tw. eine andere Sicht auf die Story. Meine Lehrer haben oft mit meinen Eltern geredet ob eben "Catch 22" oder "Ayla" Lesestoff für einen jungen Teen ist. Heute verschlinge ich Harry und Panem, die Edelsteintriologie.

Manche Bücher lese ist erst, seitdem ich den Autoren bei Twitter folge oder durch andere virtuelle Kanäle (John Green oder Maureen Johnsson). Was schreiben Sie? Laut eigenen Aussagen Jugendliteratur. Was lese ich? Gute Geschichten. Nicht wirklich eine orthodoxe Art Bücher zu finden, aber eine für mich erfolgreiche...

Trotzdem überrascht es mich manchmal, wenn mich ein Buch überzeugt. Nicht weil es aus einem "falschen" Genre angehört, sondern weil ich es mir NIE gekauft hätte. Weil es nicht in mein Beuteschema passt, weil ich den Autor nicht kannte, weil ich in dem Moment andere Bücher lese. Mein Paps schafft es da immer wieder, mir Perlen zu schenken... Perlen, die ich später liebe, aber in dem Momet irritieren. Denen ich irgendwann eine zweite Chance gebe und dann meinen Paps ewig dankbar bin.

Im Allgemeinen bin ich aber eher so ein "Autor"-Leser. Wenn mir einer mal gefällt, mag ich am liebsten sein Gesamtwerk lesen und haben. Interessant ist es ja, wenn ein Autor sein Genre wechselt, bzw einfach mal was ganz anderes schreibt...

Habe ich jetzt die Frage beantwortet? Nein, aber ich hab's in viel mehr Worten als Kalliope getan *lach*

Deswegen verweis ich frech, auf eine der Perlen aus dem Büchern des Jahres - 2010...

Markus Zusak - Messenger
Dieses Buch hat mich dieses Jahr wirklich bewegt und mich schwer zum Denken gebracht. Dabei ist es in sich erstmal kein philosophischer Schmöker sondern eine seichte Geschichte, mit einem "Loser" als Hauptfigur, mit dem sich jeder mal identifizieren kann.
Wie man am Titel erkennt, hab ich das Buch in English gelesen, Zusak ist entgegen seinem Namen Australier und hat einen sehr einfachen, aber genialen Schreibstil. Diese unterstreicht durch ihre Leichtigkeit, Lebendigkeit und Originalität sehr gut die Charaktermerkmale des Ich-Erzählers. Ohne Schnörkel und viel Tammtamm erzählt er uns die Geschichte von Ed. Aber sie lebt auch von den vielen Nebenfiguren, der merkwürigen Beziehungen Ed's zu seiner Umwelt. Dadurch lässt sie viel Raum zum Denken, für Eigeninterpretationen und für Philosophisches. Ein geniales Badewannenbuch!
Im deutschen heisst das Buch übrigens merkwürdigerweise "Der Joker"!
Worum gehts?
Ed ist 19 und fährt Taxi, eigentlich sit Ed ein Antiheld, denn er erwartet nicht viel vom Leben. Die Schule hat so halt hinter sich gebracht und nun bestimmt seine Arbeit, seine Freunde und sein Hund, der Türsteher, den er quasi vererbt bekommen hat, sein Leben. Ed lebt so in den Tag hinein und sieht kein Grund etwas zu ändern...
Bis in  seinem Briefkasten eine Spielkarte liegt - ein KaroAss. Darauf in Handschrift: drei Adressen. Die Neugier treibt ihn hin zu diesen Orten, doch was er dort sieht, bestürzt ihn zutiefst: drei unerträglich schwere Schicksale, Menschen, die sich nicht selbst aus ihrem Elend befreien können. 
Etwas in Ed schreit - "Du musst handeln! Tu endlich mal was!" -dreimal fasst er sich ein Herz, dreimal verändert er Leben. 
Doch da flattert ihm die nächste Karte ins Haus.

2011/08/12

reloaded: Tag 26 - Welches ist das schlechteste Buch deines Lieblingsautoren?

Mein absoluter Lieblinsgautor, und das habe ich hier - glaube ich - schon gefühlte Zweihundertzwanzigmillionen Mal erzählt, ist der leider schon verstorbene Michael Ende. In meinen Augen hat er keine schlechten Bücher geschrieben, NICHT ein Einziges. Sorry. Alle habe mir schon unglaubliche Lesefreude beschert, egal in welchem Alter und ich kann immer wieder etwas was daraus mitnehmen.

Janet Evanovich liebe ich aufgrund ihres Schreibstils und der wirklich ironisch witzigen Stories der Stephanie-Plum-Reihe, die mich schon oft in unpassenden Situationen laut zum Lachen gebracht haben. Zuvor hat die Autorin aber, nennen wir es mal vorsichtig, herzschmerzige Liebesromane deluxe verfasst. Manche durchaus schon mit dem ihr typischen Witz und Charme, mit den schrägen Charaktären und leichter Zunge, andere tröger.
Ich würde "The Grand Finale", "Naughty Neighbor", "Hero at large", "Wife for hire", "Love Overboard" ... jetzt nicht abgrundtief schlecht nennen, aber hätte ich die Autorin durch andere Bücher nicht so lesen-lieben gelernt, hätte ich mir die Bücher bestimmt nicht gekauft. So ist es für mich eben eine andere Facette und durchaus lesenswert, wenn ich auch keines der Bücher bisher zweimal gelesen hab.

Interessanterweise habe ich mich somit tatsächlich und genau auf die zwei Autoren beschränkt, die ich schon bei Lieblingsautor (Tag 10 der ersten Stöckchens) genannt habe, das macht mich fast ein bißchen stolz und ehrt die zwei Namen gewaltig.. Gerade Nummer 2 wechselt da nämlich häufiger...

Und Kalliope? Man könnte sagen, sie hat sich den Thema verweigert, wieso? Einfach virtuell besuchen.

2011/08/11

reloaded: Tag 25 - Welches Buch liegt schon Ewigkeiten ungelesen auf deinem SuB?

Oh, da gibt es immer wieder mal welche, die da lange liegen...
Oscar Wildes "Dorian Gray" hatte es dann irgendwann satt und ist mir als "Hörbuch" mit einer wunderbaren englischen Märchenopa-Erzählstimme wieder untergekommen. Manchmal hilft es, wenn ich ein Werk in "kleiner" Form für unterwegs nochmal kauf... Denn so eine Gesamtausgabe Shakespeare ist mit seinen gefühlten 10kg nicht unbedingt bequem. Eigentlich mag ich solche "fetten Klopper" nicht, weil es sich so bescheiden darin liest. (Andererseits sind die meistens gebunden, haben ein schönen Einband und ein tolles Layout, Schriftbild, Font, Papier.) Man kann es nicht in der Hand halten, schon gar nicht einhändig, auf-den-Schoss-legen kann auf Dauer auch ermüden und bäuchlinks auf dem Kopfkissen klappt so ein Klopper gerne mal zu (mal ganz abgesehen davon, dass dies evtl. unpraktikabel in Straßenbahnen, Badewannen oder Ähnlichem ist.)

Wenn man es ganz genau nimmt, habe ich gar keinen SuB. Bücher, die ich lesen will (kurzfristig) landen auf meinem momentanen Lesestapel. Liegen Sie dort lange ohne wirklich gelesen zu werden, wandern sie ins Bücherregal und warten dort wieder entdeckt zu werden. Manchmal ist die Zeit eben nicht richtig für ein Buch.
Am ehesten könnte man meine diversen Wunschlisten bei Online-Händlern als SuB bezeichnen, diese nutze ich eher als Liste/Vorauswahl und gestehe nicht alle kaufe ich dann auch dort... Die Listen dienen auch Verwandten und Freunden als Anregung und ich habe auch schon Rüffel bekommen, wenn ich diese nicht aktuell halte, also gekaufte/erhaltene aus der Liste lösche...

Für diese Frage kann ich also nur allgemein antworten, am längsten liegen Klassiker oder schwere Kost auf diesem Stapel, ansonsten kaufe ich nach Bedarf und Leselaune, meist nie mehr als drei Bücher. Klassiker bleiben dort länger liegen, da der Wunsch des Lesen-Wollens meist größer ist, die Literatur aber nicht in meine Stimmung passt. Schwerere Kost liegt mir eher im Advent, im Urlaub oder melancholischen Tagen. Manchmal ärger ich mich, dass so natürlich sukzessive meine "leichte Kost" die Macht im Bücherregal an sich reißt, aber Lesen soll ja bekanntlich hauptsächlich eins machen - Spaß!

Auch Kalliope wußte zu der Frage etwas zu berichten...

2011/08/09

reloaded: Tag 24 - In welchem Buch kommt deine literarische Lieblingsfigur vor?

Lieblingsfiguren hab ich häufig, eigentlich in fast jeder "Serie", die ich lese und meist zu Beginn, wenn ich nicht immer weiß, wie sie ausgehen, und ob meine Figur länger dabei ist...
Nicht immer, eigentlich sogar sehr selten, identifizier ich mich mit dieser Figur, eher wünschte ich sie zu meinem besten Freund oder so etwas...
Eine Figur, die mich schon immer begleitet hat und die mir ein wirklich viel bedeutet kommt natürlich in meinem Lieblingsbuch, der "unendlichen Geschichte" vor. Fuchur würde ich wirklich gerne kennenlernen, und da ich lange zeit kein Haustier haben durfte, hatte ich imaginär den zotteligen, riesigen Glücksdrachen zum Freund.

In Harry Potter, im übrigen auch die Reihe, in der Kalliopes Lieblingsheld vorkommt, hat es mir von Anfang an der rothaarige Ron Weasley angetan. ich liebe Figuren mit Charakterschwächen, die viel in einer Story mit machen, die über sich hinaus wachsen, die komische Macken haben und nicht immer von Anfang an zu den Guten gehören. Auch Luna Lovegood gehört hier auch schon immer zu meinen Lieblingsfiguren.
Peeta Mellark aus der Panem-Reihe von Suzanne Collins war mir auch von seinem ersten Auftritt an extrem sympathisch, und auch wenn er anfangs kühl und fies gegenüber der Hauptfigur Gwendolyn war, hat mir Gideon von Anfang in der Edelstein-Reihe von Kerstin Gier gefallen. Ich liebe Lula und GrandMa Mazur in den Stephanie Plum-Romanen von Janet Evanovich abgöttisch.
Serien, bei denen mir die Figuren gefallen und zu denen ich eine liebevolle Beziehung aufbauen kann, eben weil sie NICHT perfekt sind, weil ihnen der Autor Fehler und Macken gegönnt hat, verzeihe ich auch mal eine "schlechtere" Story, einfach weil ich die Zeit genieße, die ich mit ihnen verbingen darf.
Und nein, diese Aufzählung ist bei Weitem nicht vollzählig.

2011/08/04

reloaded: Tag 23 - Welches deiner Bücher hat ein mieses Cover, jedoch einen tollen Inhalt?


Das Thema ist einfacher für mich, da mir das mehr im Gedächtnis bleibt. Weil ich es immer einfach schade finde, wenn einem Buch ein echt mieses Cover verpasst wird, gerade wenn der Inhalt so viel besser und dem Cover konträr gegenüber steht.

Eines davon ist eins meiner Lieblinsgbücher und ganz schön harte Tobak. "Überhaupt nicht komisch" von Jopseh Heller und Speed Vogel ist ein für mich zu Unrecht wenig beachtetes Werk. Meine Ausgabe ist von 1988 und so sieht sie leider auch aus. Aber das schmälert ja zum Glück den Inhalt nicht. "Überhaupt nicht komich" ist eines dieser Bücher, das einen moralischen Zeigenfinger haben sollte, aber keinen hat. Es ist dadurch in seiner Art sehr jüdisch, so schwarz und ohne Grenze des Humors. Man lacht aus vollem Herzen über die Krankheitsgeschichte eines Menschen, und man darf es, denn er erzählt sie selber in dieser Art.

Joseph Heller & Speed Vogel - Überhaupt nicht komisch - [Deutsch]

Story: Es passiert von jetzt auf gleich und die Diagnose überfällt Joseph Heller aus heiterem Himmel: Guillain-Barre-Syndrom, eine Krankheit, die zur Lähmung aller Muskeln führen kann. Für Heller heißt das sechs Monate Aufenthalt in der Intensivstation. In Co-Autorenschaft mit seinem langjährigen Freund Speed Vogel beschreibt er diese Schreckensmonate.
Warum? Wie schon in Catch 22 ist der Hintergrund so gar nicht komisch und eigentlich ist es kein Grund zum Lachen, aber Herr Heller hat sein Buch nicht umsonst so betitelt. In abwechselnden Kapiteln erfährt der Leser von dem Zerfall des Körpers Hellers und seinen Kampf gegen die Krankheit. Nicht komisch? Mit nichten. Denn beide Autoren berichten von allen Vorfällen mit solch trockenem Humor, dass man bald nicht anders kann als laut loszubrüllen und sich schnell zu fangen, vor Selbstscham. Doch das alles ist erwünscht. 
Auszug: 


Oder da wäre ein ganz besonderer Actionthriller, wenn auch schon etwas älter. was der Hengst auf Wellblech mit dem Buch zu tun hat, ist mir nie klar geworden. Aber das war mir egal, habe ich das Buch doch aus einem Ausverkauf und auch wenn der Klappentext mich nicht wirklich begeistert hat, hat mich das Kurze reinlesen so begeistert, dass ich es einfach so mitgenommen hab.


Jay Bonansinga - Killerparade - [Deutsch]

Story: Manchmal ist das Leben hinterhältig und gemein. Und das auch zu Profi-Killern. So erfährt Profikiller Joe -Slugger- Food, daß er an einer unheilbaren Krankheit leidet. Statt auf sein qualvolles Ende zu warten, beschließt er, die Dienste seiner Zunftgenossen in Anspruch zu nehmen. So setzt er Via Internet setzt er eine Summe von sechs Millionen Dollar auf seinen eigenen Kopf aus. Und so ist es kein Wunder, daß ihm schon wenig später eine ganze Parade von Killern aus aller Welt auf den Fersen ist. 
Dumm nur, daß Slugger inzwischen eine Nachricht von seinem Arzt erhalten hat, nachdem er das Opfer einer Verwechslung ist. In Wahrheit ist er kerngesund, noch.
Warum? Nicht nur ist die Story wahnwitzig, auch der Autor schafft es, diese irrwitzige, adrenalinhaltige Geschichte mit viel Detailverliebtheit zu erzählen, auch wenn kurzlebige Charackter über mehrere Seiten vorgestellt werden. Es wird so ziemlich alles in die Luft gejagdt, vom Autos über Kirchen bis hin zu einer Fähre, Menschen sterben im andauernden Kugelhagel in wahren Massen und das Tempo ist gnadenlos hoch. An einigen Stellen merkt man dem Buch sein ALter (1998) zwar schon an, das trübt aber meiner Meinung nach in keinem Fall das Lesevergnügen. Actionthriller sind sonst nicht so mein Genre, aber dieses Buch besticht durch Wahnwitz.

Und auch wenn mir früher dieses Buch optisch gefallen hat (ich war jung und mir gefiel es immer kunterbunt), so würe ich heute das Cover nicht mehr als passend beschreiben. Auch wenn es chaotisch ist. 

Martin Millar - Die Elfen von New York - [Deutsch]

Story: Schon der erste Satz beschreibt das Buch in Perfektion: "Dinnie, ein übergewichtiger Menschenfeind, war der schlechteste Geiger von New York. Trotzdem übte er gerade tapfer, als zwei hübsche kleine Elfen durch sein Fenster im vierten Stock flatterten und auf seinen Teppich kotzten..." und in dem Stil geht es weiter. Die Story ist nicht wirklich treffend zusammenzufassen, aber sie ist faszinierend und humorreich beschrieben. Ein absolutes Gesamtkunstwerk.
Eine andere treffende Kurzbeschreibung lautet so: 
Dinnie leidet nicht an Halluzinationen. Bei ihm haben sich wirklich zwei schottische Distelfeen einquartiert, die sich nach Manhattan verflogen haben. Die beiden stellen das Leben von Dinnie und seiner Traumfrau auf den Kopf. Schon bald gibt es Aufruhr unter den Elfen, und ein Punkrock-Sommernachtstraum beginnt »Pop-Literatur, wie sie sein muß voll Mystik, Rock, Drogen, Humor und Sex.« ----[Michael Pauls]


Warum? Ich glaube, ich habe noch nie ein so fantastisches buch gelesen, welchesFfantasy und Wirklichkeit so geschickt in einer einfach gigantischen Geschichte verwebt. Dieses Buch hat mich nachhaltiger beeindruckt, als ich es beim ersten Lesen gedacht hätte. Heute gehört es zu diesen ganz bestimmten heimlichen Lieblingsromanen, die nicht viele kennen und die trotzdem einen ganz besonderen Platz in meinem Herzen einnehmen. Millar ist sicherlich nicht für jeden, seine Schreibweise mutet chaotisch an, aber scheinbar leben wir in dem selben Chaos. Für mich ist es ein Kleinod.

2011/08/02

reloaded: Tag 22 - Welches deiner Bücher hat ein tolles Cover, jedoch einen miesen Inhalt?

Prinzipiell kaufe ich Bücher nicht nach dem Cover, auch wenn ich finde, dass einige Bücher ein besseres verdient hätten. Häufig passiert es mir, dass mir ein Cover in Orginalsprache gefällt, ich zum Inhalt ganz anpsrechend finde und dies in seinen Übersetzungen ect grausam verhunzt wird. So hat die "Edelstein-Triologie" von Kerstin Gier ja ein wirklich schönes passendes Cover bekommen, im englischne wird es aber wohl ein "Trotzkopf-alike" Cover bekommen. Das tut mir für das Buch wirklich leid. Überhaupt scheinen international die Covergeschmäcker sehr uneinig zu sein, meiner Meinung nach nicht immer vorteilhaft für das Buch.
Die Cover von Cornelia Funke sind fast immer wundervoll, nicht zu kitschig, aber einfach passend. Und so sehr mir bei einigen Büchern der Grundgedanke gefällt, und auch die Story schön ist, Frau Funke auch wirklich toll erzählen kann, leider ist mir bei einigen Geschichten der moralische Zeigefinger einfach zu sehr offensichtlich und so etwas vermiest mir ein Buch immer sehr. Deshalb habe ich als Kind schon Fabeln abgrundtief gehaßt. Ich mag es aus Büchern zu lernen, aber eben nicht erwzungen oder gewollt.
Daher wäre Cornelia Funkes "Tintenherz" hier ein Kandidat für mich.

Optisch gefallen mir auch immer wieder die Bücher des berühmten Herrn Ken Follet, dessen Bücher ich immer mal wieder anfange, aber ich glaube, ich komme mit seinem Schreibstil nicht klar. Nebengeschichten, die mich interessieren, werden nicht erzählt, anderes, für mich unwichtiges, wird lang und breit erzählt. Irgendwie scheine ich da ein anderes Bild zu haben, als der Autor und das frustriert mich beim Lesen dann doch sehr.

Sollte ich mich für ein Buch entscheiden, würde ich mich für Glen David Gold entscheiden, "Carter, das Spiel mit dem Teufel". Ich erinnere mich, dass mir eine Freundin drei Bücher vor die Nase hielt und meinte, entscheide dich jetzt, nimm eins mit. Also musste ich mich allein vom Cover entscheiden und habe für mich wohl das Falsche gewählt. Ich habe mich durch das Buch gequält und wirklich bewußt, wieso ich dieses gewählt habe, ist mir bis heute nicht.
Glaubt man den Amazon-Rezensionen, sollte ich dem Buch wohl eine zweite Chance geben, wird es doch durchgehend hoch bewertet und alle sind sich einig, dass man es kaum schafft, zusammenzufassen, um was es geht. Man spricht dort von einem "Feuerwerk an Ideen", von "überraschenden Wendungen", von "herrlichen, charismatischen Figuren" und von "unzähligen Einblicke in die Welt der Zauberei".Mir war es eindeutig ein bißchen zu kompliziert, ich konnte all dem kaum folgen und ich möchte eine Bindung zu (mind.) einerHauptfigur aufbauen.
Wenn es jemand ausleihen möchte, dieses Buch wäre sicher eines, von dem ich mich trennen könnte, wenn ein Fan sich meldet, vllt. fehlt mir bei dem Buch ein Film, der mich das ganze begreifen lässt, ehe ich mich den Details widme oder das Buch kann ich nur in einem langen, langen, sehr ruhigen Urluab lesen...