2012/12/24

Frohe Weihnachten....



Als kleiner Nerd gibt es heute den Hinweis doch mal beim Kassenmädchen vorbeizuschauen... Unglaublich tolles Bild, dass die Gute da zeigt.. Ein absolutes Highlight für mich Pixelnerd...

In dem Sinne..
Ein Frohes Weihnachtsfest euch allen.... 
Ich melde mich in die blogfreie Weihnachtspause ab!

2012/12/22

traditioneller Weihnachtsbaum




Nach nun 2 Wochen ist er endlich komplett fertig. Das Bäumchen... mit Strohsternen.... mein Weihnachtstraum...

2012/12/16

Frohen 3. Advent - Grüße vom Neumarkt

Dresdner Frauenkirche mit dem Neumarkt-Weihnachtsmakrt 2012
Viel Stress so vor Weihnachten, und trotzdem oder gerade deswegen habe ich den verkaufsoffenen Sonntag, nach gestrigem Geschenke-Marathon noch mal genutzt und ein paar Kleinig- und Großigkeiten zu besorgen.

Auch ein Weihnachtsmarktbummel und leckerer Adventskaffee war drin. Jetzt heißt es einpacken und nochmal ein paar Kekse backen...

Und auch wenn ich die geliebte Kasimir-Kamera vergessen hab, ein paar iphone-Grüße vom wirklich schönen Neumarkt-Weihnachtsmarkt inklusive der tollen Herrenhutersternedekoration sind doch drin.

Euch allen also einen tollen 3. Advent und nicht allzu hektische viert-Adventswochentage.



2012/12/14

früher Freitagsfüller #194


Alles zum Freitags-Füller gibt es hier und einen herzlichen Dank an die Barbara obendrauf. Und schon beginnt's:

1. Weihnachtsgeschenke finde ich toll, vor allem welche zu verschenken. Nur dieses Jahr bin ich echt spät dran und krieg so langsam Panik.
2.  Normalerweise bin ich total verpennt am frühen Morgen, da hilft nur die volle Dröhnung Kaffe, heute aber ging es relativ einfach, ich hab sogar morgens geduscht, mit Haare und so.
3.  Es war einmal ein Wildhase in meinen Arbeitshinterhof - ich frage mich, was aus dem so geworden ist.
4.  Da steht meine Traumwohunung am Ende der Straße.
5.  Der Weg führte durch ne Menge Matsch.
6.  Natürlich its "3 Nüsse für Aschenbrödel" mein Lieblings-Weihnachtsfilm - so nah an Moritzburg ist das eigentlich Pflicht.
7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich (vielleicht) heute auf den Weihnachtsmarkt , morgen habe ich putzen & Geschenke kaufen geplant und Sonntag möchte ich den Besuch einer lieben (namensgleichen) Freundin geniessen!

2012/12/12

Pfefferkuchenhaus - lecker, duftend und noch schön anzuschauen

Ich bin dieses Jahr - das gebe ich zu, nicht so sehr in Weihnachtsstimmung, wie die Jahre zuvor. De Baum fehlt noch - das mag für andere normal sein, für mich komplett unnormal, da ich ja schon am 22. die Familie besuchen fahre und daher eigentlich eher einen Adventsbaum habe -, kaum Geschenke besorgt, ein Grossteil der Deko hängt nicht...

Hachja... und trotzdem geht's mir gut.

Immerhin Plätzchen und Stollen sind gebacken, der Adventskranz ist extrem toll geworden und der auf Arbeit auch, ein paar Sterne hängen am Fenster und es gibt Tannengrün in der Wohnung.
Half way there - ob ich auch den Rest des Weges gehe, ich weiss es noch nicht. Aber dieses Jahr fehlt mir auch nichts...

Was vielleicht auch dran liegt, dass ich bei meiner Oma ein Pfefferkuchenhaus gebaut habe. Ich liebe Pfefferkuchenhäuser, die sind Duft, Geschmack und Deko zugleich. Und es ist Deko, die man jedes Jahr neu bauen darf. Jedes Jahr anders. Jedes Jahr Spass. 

2012/12/08

Märchenwald auf dem Strietzelmarkt

Das Knusperhäuschen auf dem Strietzelmarkt.
Schade, dass man die Lebkuchen am Haus nicht wirklich essen kann. 
Hach, als Kind hätt' ich meine Eltern dauermässig auf den Strietzelmarkt geschafft, geschleift, geszogen, was immer nötig gewesen wäre....

Nicht wegen den Karusells, "Riesenräder", Kettenkarusell oder den Leckereien - gebrannte Nüsse, Crepes, Zuckerwatte, kandierte und schokoladierte Äpfel, Schokopralinen, Lebkuchen, Zuckerstangen und was sonst noch - (okay deswegen vielleicht auch), nein wegen der tollen Märchenecke.

Das ist wirklich wie in einem Märchenbuch mit tollen Bildern zu leben. Mittendrin. Einfach traumhaft.. Kitschig ohne Ende und trotzdem einfach toll und schön. Irgendwie erinnert mich die Aufmachung schwer an meine Kindheit, das sieht aus, als könnte man in den Sandmann springen, Herr Fuchs und Frau Elster besuchen... Einfach genial gemacht...

(Noch) haben wir zwar keinen Nachwuchs, aber ich hoffe schwer, dass die Ecke nicht verschwindet bis dahin, denn diese ist wirklich toll.

Uhh, eine kleine Eisenbahn mitten durch den Märchenwald,
ein Kindheitstraum wird wahr...


2012/12/07

später Freitagsfüller #193



1. Gestern am Nikolaustag gab es leckere Sachen zum Naschen und zum Lesen, dieses Mal nicht in der geliebten, selbstgebastelteten Weihnachtssocke im Schottenmuster, das Buch war zu gross. Es war der Märchenerzähler, den ich mir seit der Kurz-Rezension von Damaris heiß gewünscht habe.
2. Schnupfen, habe ich (noch) nicht, dafür das ganze andere Program. Vor allem elendiges Kopfaua, Fieber, Watte im Hirn, ich kann mich nicht bücken, Halsweh und Gliederschmerzen und wenn ich huste, dann aua, aua, aua...
3. Hast du schon so viele Weihnachtsplätzchen gebacken? Für mich ist der Weihnachtsbäckereiduft das Tollste an der Weihnachtszeit... Also ran an den ofen, so schwer ist das nicht!!!
4. Euch wird es sicherlich nicht wundern, aber es weihnachtet schon reichlich bald bald.
5. Ich kenne jemanden, der ganz tief im Herzen an den Weihnachtsmann glaubt... Ja ihr habt recht, dass bin ich. Ich will daran glauben. Wie an Drachen, und Feen und so... Ich bin ein Träumer.
6. Heute nachmittag habe ich Biathlon geschaut, und morgen ist Skispringen in Scocchi, das wird bestimmt sehr, sehr spannend.
7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf meine Couch und mein Bett,  mal schauen ob ich fähig bin morgen die Gebursttagfeier meines Schwiegervaters zu besuchen. Im Moment fühl ich mich gar nicht so!


Alles zum Freitags-Füller gibt es hier und einen herzlichen Dank an die Barbara obendrauf.

winterlich, weihnachtlich weisse Dekoration am Altmakt in Dresden


Lichtdekoration der Häuser am Altmarkt in Dresden
wie kleine Lichteiszapfen


Vor Jahren fand ich es grauenhaft und so unwarm, kalt und unpersönlich und damit nicht heimlig und damit nicht weihnachtlich. 

Nach Jahren hab ich mich dran gewöhnt und finde die Dekoraton sogar recht gelungen, irgendwie elegant zurückgezogen. Sie gibt den Strietzelmarkt auf dem Altmarkt die Möglichkeit zu strahlen und zu leuchten, wie es so seine Art ist, gibt ihm genau die richtige winterliche Umgebung. 

Vielleicht nicht die beste Weihnachtsbeleuchtung, aber definitiv die tollste Winterbeleuchtung. Auch ganz ohne Schnee... 

Strietzelmarktbude vor der Altmarktbeleuchtung... 

2012/12/06

extrem komisch: wie deutsch für islandische Ohren klingt

Wundert ihr euch auch manchmal, wie die deutsche Sprache auf andere Ohren wirkt. icht nur seitdem ich in einem internationalen Unternehmen arbeite, frage ich mich das öfter. Weil ich mache mir ja auch Gedanken über andere Sprachen. Ich finde Norwegisch klingt toll, wie ich mir vorstelle, dass Trolle sprechen. Und dann höre ich schwedische Volkslieder (von Garmarna) und das klingt ganz anders als ich mir das vorstellen. Und gälisch finde ich ja auch toll. Das klingt für mich, als hätte jemand ein Frosch im Hals oder sich verschluckt... Normalerweise verlinke ich ja ungern so was, aber das fand ich sehr witzig:

Video: Wie deutsch für isländische Ohrne klingt

2012/12/05

Weihnachtsdesign

Ja, wie ihr seht ist es reichlich anders rosa geworden. Ziel war bordeauxrot... leicht vorbei.. Naja vielleicht änder ich das demnächst nochmal...

Bis dahin versuche ich mich dran zu gewöhnen...

Aber Weihnachten ist Rot... für mich. Schon immer. Und Weiss und Grün und vielleicht etwas Silber oder Gold. Vielleicht. Eher nicht. Aber wir wollen ja eine grösstmögliche Veränderung zu meinem Winterdunkelblau, dass ich sehr liebe.

Mal schauen... Ich hoffe ihr fühlt euch immer noch wohl hier... auch in pink... Warum ist es pink und nicht rot??? tsäääääääää

Hmh.... also noch mehr rumgespielt... 3 Designs kämen für mich in Frage... Also die Frage an Euch, was mögt ihr zu Weihnachten lieber?

Schwarz-Gold, Bordeaux-Rot oder das hellere Rosa? Oder schnuppe pieps egal??? Die Umfrage an der Seite.


hellerleuchteter Erfurter Weihnachtsmarkt am Dom





Oh wie gern würde ich Wuch das tolle Panorama zeigen, dass ich am Sonntag am Erfurter Weihnachtsmarkt aufgenommen hatte. Vom Riesenrad über die hellerleuchtete Bühne, zum Dom und Kloster und zur Pyramide, aber ich Depp, hab es ausversehen gelöscht.
Nicht mal meine neuen Kollegen, die sich gleich motiviert ans Werk machten, konnten das Missgeschick rückgängig machen. Ich bin schon ein wenig traurig, das hätte euch sicher sehr gefallen, die Mischung aus Historie und Weihnachtsvergnügen ist eben sehr besonders da.




Naja... stattdessen eben zwei Schnappschüsse weniger vom Weihnachtsmarkt als vom tollen Setting nebendran, denn der Dom in Erfurt hat mich schon immer fasziniert. Viel mehr Fotos habe ich leider nicht, denn ich Depp hatte ausversehen auch noch die Speicherkarte vom Kasimir zu Hause vergessen. Ganz schlechte Vorbereitung, aber naja.
Stattdessen gab es extrem leckeren Pistazien Mohn Kuchen in einem hübschen Kaffee und ein tolles Schwätzchen mit meiner Namensvetterin und genauso Skisprung und Biathlonbegeisterten wie mich. Wir kennen uns jetzt schon 12 vielleicht auch 14 Jahre und haben uns nie aus den Augen verloren. Ein echter Schatz.

2012/12/03

1. Advent - sehr natürlicher Adventskranz aus Koniferen, Ästen und Tannenzapfen


vorher - nachher: natürlicher Adventskalender aus
Ästen, Zweigen, Koniferen, Tannezapfen, Nüssen, Flechten und Rinde.

Wenn ich von der Statistik meines Blogs ausgehe, haben viele meiner Leser dieses Jahr einen relativ natürlichen Adventskranz bestehen aus Zweigen, Tannen-Zapfen, Koniferen, Nüssen, Rinde usw. Denn was im letzten Monat dahingehend hier abging, sprengt meinen gesamten Erfahrungsschatz. Meine Zahlen haben sich verfünf- bis -zehnfacht (je nach Tag) und gut 90% aller Leser waren an dem Adventskranz des letzten Jahres interessiert. Ein Samstag im November hat es mir fast die Schuhe ausgezogen, 500 Viewers in wenigen Stunden auf dem einen Artikel.

Und weil ich ein paar Rückmeldungen gekriegt habe, dachte ich, ich erkläre es noch mal, etwas anders und ausführlicher. Leider (eigentlich zu) spät, aber aufgrund der Adventskalenderbasteleien, bin ich nicht eher dazu gekommen, meinen diesjährigen zu basteln.

Streng genommen ist mein Adventskranz ein Gesteck ohne Steckmasse in rechteckiger Form bei dem die Kerzen nebeneinander stehen. Je nach Schale/Gefäß kann man das aber variieren. Durch die Zweige ist eine runde Form aber eher schwierig.   
Details des Adventsgesteckes -
Geschenkband mit Schottenmuster in Rot, rote Beeren, Nüsse, Rinde, Flechte,  Koniferen 

Was habe ich gemacht?

  • Man gehe in den Wald und hole halbwegs trockene Stöckchen und Zweige verschiedener Bäume  - mit oder ohne Rinde, aber ohne Moos, sonst schimmelt es schnell - und von verschiedenen Durchmesser, von 0,5cm bis 5 cm geht da alles. Ich mixe das gerne.  Nachfolgend bringe man diese auf ungefähres Mass der Schale, oder was immer man als Untergrund nehmen will. Ich breche gerne und säge, denn das bringt unterschiedliche Texturen.
  • Vor ein paar Jahren, habe ich hauptsächlich die dickeren genommen und mit einem dickeren Draht zusammengebunden und dieses als Untergrund genommen. Mittlerweile benutze ich eine Schale mit Kerzenständern...
  • Die Zweige binde ich mit einem hübschen Schleifenband zusammen. Wer sich das nicht in einer Stufe zutraut, kann auch einen Draht nehmen und diesen dann mit den Schleifenband kaschieren oder gleich ganz weglassen. 
  • Je nach Geschmack hat man jetzt also eine homogene Oberfläche oder einen wilden Mix (siehe Bild oben. Hat man keine Schale mit Kerzenschalen, kann man jetzt welche für den Kranz zwischen den Ästen befestigen oder in die Zweige drücken. 
  • Ich benutze schon länger wirklich übergroße Kerzen, dieses  Jahr nummeriert von Ikea. Simple. Sind die Kerzen nicht gemustert oder Ähliches, kann man auf Rindenstücken oder Astscheiben die Nummereierung mit hübschen Stift schreiben und diese mit einem rustikalen Band um die Kerzen binden.
  • jetzt beginne ich je nach Größe die Dekoration in dem Astgeflecht zu befestigen. Dabei nutze ich den Platz zwischen den Ästen um die Dinge festzustecken
  •  Dekoration kann sein: Tannenzapfen verschiedener Größe, Nüsse und Ähnliches, Beeren, Rindenstücke, kleine Baum oder Astscheiben, Flechten & Moose, Strohsterne, Zimtstangen, getrocknete Zitronen/Orangenschalen etc.
  • Bei diesem Advents-Gesteck ist es wichtig nicht zu überdekorieren. Da die Kerzen schon massiv sind und absichtlich weiss, sollte man nicht zu sehr schmücken. Wer möchte kann natürlich auch Glitzersachen mit hineinmixen, ich persönlich mag es vor allem natürlich und schlicht. Bei mir ist das Geschenkband das einzig glitzernde & bunte Element.
  • Ich nehme maximal 3-6 kleinerer Zweige unterschiedlicher Tannenbäume bzw. Koniferen, dabei entferne ich die Nadeln am Ende und stecke die Zweige horizontal zwischen die Zweige. Dadurch behalten die die Form und meist auch alle Nadeln, wenn der Adventskranz trocknet. 
  • Ich dekoriere beide Seiten und auch zwischen den Kerzen beachte aber, dass wenn die Kerze abbrennt, dass nichts in unmittelbarer Nähe zur Flamme kommen kann.  
  • Hat man ein höhere Schale kann man diese sicher auch mit zusätzlichen Ästen und Strohsternen etc schmücken. Meine ist gerade mal 2 cm hoch, also ist sie fasst komplett verdeckt. 
  • Meine Farbtupfer sind die Kerzen als solche, weiss mit roter Nummerierung und passend dazu rote Beeren, sowie das Geschenkband. Alles andere ist in Naturfarben. Daher nehme ich auch unterschiedliche Äste.

Detailaufnahmen des Adventzkranzes:
Kerzen - Ikea, Rest: Natur und Blumengeschäfte (natürliche Dekorationsartikel) 


2012/11/30

Freitagsfüller #191 & #192


Heute mal wieder ein Freitagsfüller gefällig? Na dann, auf gehts. Die Ideen kommen dabei wie immer von der Barbara, von scrapimpulse, meine Antworten wie immer kursiv und fett und we möchte, darf sich bei Barbara bedienen, denn dafür hat sie es ja gemacht.
#191 
1. Eine Welt in der es keinen Kaffee gibt, wäre für mich eine Katastrophe....
2. An Weihnachten sollten alle mitmachen, und nicht nur drüber schimpfen. Weihnachten macht Spaß, wenn man es als etwas gutes sieht, eine Möglichkeit sich bei den Menschen seiner Umgebung zu bedanken, anstatt als Pflicht, etwas schenken zu müssen. Mir muss niemand was schenken, aber ich lasse mir das schenken nicht verbieten... TSÄÄ!
3. Ich bin dankbar für eine liebe Familie, tolle Freunde und eine tolle neue Arbeit gefunden zu haben, wirklich dankbar aus tiefstem Herzen.
4. "Isch habe doch gar kein" Lieblingseintopf, außer vielleicht Chili con Carne, aber das ist eher eine Pfanne bei mir.
5. Es ist doch egal, was andere sagen. wichtig ist was man selbst denkt und dass man damit keinen schadet... aber selbstdenken hat ncoh NIE geschadet...
6. Früher mit den Adventskalender fertig zu sein, habe ich wieder nicht geschafft.
7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf Eishockey mit vielen Kollegen und dem Held, morgen habe ich Besuch bei den Eltern und der Schwester geplant geplant und Sonntag möchte ich dann noch zusätzlich eine ganz liebe Freundin in Erfurt treffen! Ausserdem ist 1. Advent, ich freue mich.

Ups jetzt hab ich glatt aus Versehen den von letzter Woche gemacht? Na dann, den aktuellen gleich hinterher, sorry dafür:

#192

1. Ach ich bin so vergesslich, das ist echt unglaublich..
2. Meinen Adventskranz, muss ich noch machen, aber das ist jedes Jahr so. Scheinbar finden dieses Jahr, viele meinen vom letzten Jahr ganz toll, ich hab extreme Besucherzahlen zu diesem Artikel hier seit einem Monat. Zum Teil 150 pro Tag, einfach unfassbar. Nur der Artikel. .
3. Dieses Wetter ist sehr wechselhaft (was meinen Kopf weh tut), aber hey mit Schnee, ich beschwere mich nicht!
4.Weihnachtsmärkte habe ich NIE genug gesehen.
5. In den nächsten Wochen freue ich mich auf die Adventszeit...Meine liebste Zeit im Jahr. .
6.  Bleib dir treu, sagtmeine Oma immer.
7. s.o.

Adventskalender Madness

Aehm ja.. Weihnachten und ich. Adventskalender und ich. Eine nicht endende Geschichte.

Dass mein Held, mein Ritter, meine bessere Hälfte jedes Jahr einen individuellen Adventskalender bekommt versteht sich von selbst. Denn als meine Mama (als ich 25 war) aufhörte mich damit zu verwöhnen, sprang mein Held sofort heldenhaft ein. Ohne zu Murren und ganz selbstverständig. Was das angeht bin ich echt noch ein Kind, Advent ohne Adventskalender geht ja mal gar nicht.

Auf der anderen Seite habe ich meinen Eltern einen gebastelt, seit ich 12 oder so war. Einzige Ausnahme mein US-Jahr. Und seitdem ich die liebsten Schwiegereltern in spe überhaupt habe, denen auch.
Und jetzt hat ja mein Schwesterlein auch das Nest verlassen und ist in die weite Welt, der Schwester nach Sachsen gefolgt. Sie ist 25 und dementsprechend konnte ich meine Maus doch nicht ohne Adventskalender lassen. Also auch einen für sie..

Schlimm oder? Also 4 Adventskalender zum Basteln. Der Held hat kleine Säckchen, die in der Zeit so angefallen sind. Die Ursprungssäckchen hatte meine Mama mal für ein Kekskalender genäht und die waren so niedlich, die hab ich behalten.

Mein Ritter hat mal größere irgendwo erstanden, und dieses Jahr ist das erste Jahr in dem der gesamte Kalender schon im November hängt Komplett und vollständig. Ich bin hoch erfreut... Weihnachten kann kommen. Ich freu mich.

Wir haben eine Eichentreppe in unserer Wohnung und es ist immer fast unmöglich so etwas zu schmücken. Der Adventskalender macht aus dem Teil fast den absoluten Weihnachtsoverkill. Einfach ein weiche, schöne Latte mit hübschen Geschenkband an dem Geländer befestigt und rote, grüne und weisse Pinnnadeln im entsprechenden Abständen hinein und die Säckchen dran. Manche Türchen sind auch wie kleine Geschenke eingepackt... Alles in den Weihnachtsfarben, rot, grün und weiss. Teilweise dient Packpapier als Grundlage. Und ein schönes Geschenkpapier, dass das akzentuiert, denn das ist das wichtigste, bei mir im Schottenmuster.

Als kleines Schmankerl hab ich meinen kleinen Nerd ein Conrad Kalender für Geeks und Technikverliebte geschenkt... Dazu. Wollte ich letztes Jahr schon, hab ich vergessen. Irgendwie soll da jeden Tag ein kleines Experiment drin sein und zusammen sollen die am 24. ein Gimmick bilden.. Na mal schauen. ich bin gespannt. Nur das Blau passt eigentlich überhaupt nicht - naja. Männer eben.

Meine Schwester bekommt kleine Drogerieartikel, spezielle selbstgemachte Plätzchen für Nussallergiker, Bilder und Schoki. Bei meinen Eltern und Schwiegereltern ist der Kalender wie jedes Jahr eher photolastig, sozusagen ein Rückblick auf das vergangene Jahr, dazu ein bißchen Extra.

Das Verpacken ist die Hauptarbeit. Für alle Kalender geht da schon vor dem 1. Advent die Abende der letzten Woche drauf. Aber mir macht es Spaß meine Lieben zu bedenken und ich finde den Kalender fast wichtiger als Weihnachten die Geschenke.. Einfach weil es die Zeit bis Weihnachten verschönert und jeden Tag ein kleines Lächeln schenken kann. Das ist es mir wert. Ein Adventskalender... Dafür ist man NIE zu alt...



2012/11/26

Kekse, Kekse, Kekse ... Weihnachtsbäckerei, die Zweite

Weihnachtsbäckerei:
Nuss- & Kokosmakronen, Vanillekipferl mit(grüne Serviette)
und ohne Nuss (rote Serviette)

Jaja, der Advent rückt näher. Dieses Jahr hänge ich massivst, was Adventskalender und Adventskranz betrifft, bis Freitag habe ich ja noch, aber da ist großes Derbyspiel der Eislöwen und ein klitzekleinbißchen, habe ich meine Arbeitsfraktion angesteckt und so geht es gemeinschaftlich zum Spiel. Und SA gehts gleich ab nach Jena, Adventskalender verteilen... *Hechel*

Immerhin die Weihnachtsbäckerei geht voran, ist die doch auch ein diesjähriger Eckpfeiler des Kalenders für Schwester und Eltern/Schwiegereltern in spe... Uh dieses Weihnachten ist extrem lecker... Und so gab es diese Woche hauptsächlich Nussspezialitäten, allen voran meine heissgeliebten Vanillekipferln, ohne Ei, nach Urgroßmutters Rezept... Nur Eier, Butter, Mehl, Zucker und gemahlene Mandeln (und ein paar Haselnussflocken)...
Übrigens ist dieses Rezept auch einfach und genussvoll fürs Schwesterlein zu ersetzen, man nehme einfach kein Nussmehl sondern Dinkelmehl (schmeckt auch nussig), und davon allerdings sehr viel mehr, da das eher so eine Stärke-Konsistenz hat. Je mehr man knetet, desto saftiger der Teig. Da muss man aufpassen, dass man nachher nicht zu trockene hat. Überraschend nah dran, und wer eben keine Nüsse kann, ist dafür echt dankbar.. Es sind auch die Lieblinge meiner kleinen Schwester, weil meist genauso mürbe und lecker...
Aber lecker sind sie allemal... Natürlich mit eigenen echten Vanillezucker gemacht... Hmh, yam. yam...

Außerdem aus der dieswöchigen Backstube kommen Nuss & Mandelmakronen. Einfach und doch einfach zu lecker... Nüsse und Weihnachten, ein harmonisches Duo...

2012/11/23

Dresden - eine Liebeserklärung

In meinen bisherigen Leben habe ich an 4 Orten gelebt, Jena, eine idyllische "Wannabe"Großstadt mitten im grünen in der Schlausein Vorteile hat, was sicher auch daran liegt, dass sie schon wahrhafte Größen beherbergte, New York, eine extrem hektische "Definitiv"Großstadt mit extrem großer und lauter, allerdings auch multikultureller Schnauze und einem Kulturangebot, das einen umhaut, St.Louis, die Großstadt, die im Herzen keine sein wollte und sich stattdessen "Gateway to the West" taufte und Dresden, eine altstädtsche, underground-moderne Landeshauptstadt, die nur ganz nebenbei auch Großstadt ist.

Die Entscheidung für Dresden war eine zufällige - mal abgesehen davon, dass ich sächsisch schon immer also ausgesprochen schönen Dialekt angesehen habe - Entscheidung, aber, wie so oft im Leben, habe ich gerade diese, NIE bereut.


Ich mag an Dresden fast jede Fassette.

Da sind die historischen Altstadtbauten, die Dresden nach wie vor Flair bescheren und jeden der über die Brücken fährt und das Altstadtpanorama erblickt, schlicht bezaubert. Schon zu Studiumszeiten, habe ich es genossen, dieses Panorama jeden Tag auf meinem Uniweg zu sehen. Habe die Reaktionen der Touristen in der Straßenbahn aufgesogen, denn fast jedem Erstsehen entfährt unwillkürlich ein WOW. Ich liebe es, dass man einen historischen Stadtbummel macht, wenn man nur mal eben in der Innenstadt einkauft oder am Wochenende einen Kaffee trinkt.

Überhaupt das nächste Thema, ich liebe die Lust der Dresdner Kaffee zu trinken (naja als Kaffee-Süchtiger wenig verwunderlich, oder?). Und nicht nur mal nebenbei nachmittags ein Aufputschmittel zu sich zu nehmen, nein die Kaffeekultur in Dresden hat ein ganz anderes Niveau. In Dresden ist Kaffeetrinken großes Kino, und da ist es fast egal, ob man ins Touristen-Grand-Kaffee neben der Frauenkirche einkehrt, wo man von Meißner Porzellan speist oder mal eben beim Bäcker (ob mit oder ohne Kette) um die Ecke. Egal ob große, leckere Torte oder ob des Dresdners Heiligtum, die Eierschecke, für die wohl jeder Bäcker, jede Familie ein eigenes, geheimes Rezept hat.

Und wo wir dabei sind, ich liebe wie Dresden Weihnachten zelebriert. Was Leipzig die Thomaner oder Regensburg die Spatzen sind Dresdnern der Kreuzchor und der hat zu Weihnachten (zugegeben nicht nur dann) richtig zu tun. Dresden sind und musiziert, kocht und backt Leckereien, fast schon überzelebriert den Stollen und seinen Striezelmarkt. Dresden zu Weihnachten ist der totale Overload, in Tradition und Kitsch, mit unzähligen Weihnachtsmärkten in den tollsten Variationen. Und trotzdem liebe ich es, jedes Jahr wieder. Hier ist man sich auch nicht zu schade mal ein Verkehrswissenschaftler die Wege auf dem Weihnachtsmarkt überprüfen zu lassen, um Staus zu vermeiden. So eine Stadt muss man doch lieben.

Ich liebe den sächsischen Singsang des Dresdner Dialekt, den jeder ein bisschen - ob eingeboren oder zugezogen - übernimmt. Diese Freundlichkeit der Sachsen, die sich so ganz nebenbei neben den anderen deutschen Tugenden (von wegen Pünktlichkeit und so) vorbei schummelt und den Dresdnern so ein bisschen "laid back" Feeling verleiht.

Ich liebe das Dresden schick und etepetete sein kann, aber irgendwo im Hintergrund dann doch schlamperig und bequem daherkommt und das schick nur so oberflächlich drüber schmeisst. Und trotzdem ist man Landeshauptstadt mit dem ganzen Trara was da so mit kommt.

Ich liebe, wie die alten Fassaden mit neuen kombiniert werden, manchmal in einfach lächerlicher Weise und manchmal so gelungen, dass man kaum mitkriegt, dass es neu ist oder vorher anders war.

Ich liebe, wie einen die Dresdner ganz nebenbei von den Sachen überzeugen können, die ihnen wirklich am Herzen liegen. So kann ich mir meine Elbüberfahrt ohne Frauenkirche im Panorama tatsächlich nicht mehr vorstellen. Und auch so ein paar andere Projekte, gegen die ich zu Anfang war (oder schlicht keine Meinung haben wollte) haben mich überzeugt. Dabei schwingt man weniger die Keule, sondern überzeugt so ein bisschen durch die Blume.

Dresden und die Elbe, Dresden und die Heide, Dresden und seine Altstadt, Dresden und seine Neustadt. Dresden ist bunt und alt, verwinkelt und grade, Dresden ist vielschichtig.

Ich liebe, dass sich die Dresdner trotz der mittlerweile Unmengen an Touristen sich ihre Stadtspaziergänge, ihre Schlendern und Flanieren nicht nehmen lassen und trotzdem nicht überheblich werden. Touris gucken in Dresden eine wirklich tolle Sache, man freut sich mit den Eigenheiten, die das mit sich bringt. Dresden ist weltoffen und kleinbürgerlich in Einem und überraschenderweise ist das hier möglich, nebeneinander. Dresden ist alt und neu, klein und groß, laut und leise. Mehr warmherzig als kaltschnäuzig, neugierig und mit dem Alten verwachsen. Dresden ist widersprüchlich und macht doch so viel Sinn.

Dresden ist anders und trotzdem irgendwie einem ganz nah, und heimelig. Dresden hat ein Flair das mich komplett eingefangen hat, dass ich nicht mehr missen möchte. Und dabei ist es mir mittlerweile ganz egal, wohin es mich innerhalb der Stadt verschlägt. Hauptsache ich darf bleiben.

Dresden ich mag dich, von Herzen, denn du bist mir einfach in 10 Jahren unfassbar ans und ins Herz gewachsen.

2012/11/22

Zufalls-Buch-Stöckchen


Lange kein Stöckchen mehr hier gehabt oder und vor allem kein Buch-Stöckchen. Das sollten wir doch dringend ändern.. Zumal ich ein tolles gefunden hab, wo weiß ich leider nicht mehr. Sehr schade. Ich hätte mich gern bedankt. Aber naja. Weil es so ist, sage ich einfach mal, wer will soll es mitnehmen. Ich mag ja so Zufallssachen. Da findet sich überraschen immer was tolles.

Nimm das nächste Buch in deiner Nähe mit mindestens 123 Seiten. 
Schlage Seite 123 auf. 
Suche den fünften Satz auf der Seite. 
Poste die nächsten drei Sätze.
Einfach und deswegen nehme ich auch 3 Bücher neben mir, einfach weil es spannend ist. Und deswegen machen wir es auch noch spannender, ich löse das erst beim Klick auf den Artikel auf, so könnt ihr vielleicht raten, wenn ihr mögt. Für mich im Moment wenig überraschend, sind alle in Englisch, das lese ich im Moment wirklich sehr häufig. Eher überraschend sind es 2 reale Bücher... Ich bin doch noch nicht kindle süchtig...

1 - reread:

"We gotta do something about this frigging swingset," he said. "I'm telling you, it's ninety percent of the problem."

2 - fantastic:
"I don't say anything. In a world without live, this is what people are to each other: values. benefits, and liabilities, numbers, data. We weigh, we quantify, we measure and the soul is ground to dust."
3 - different:
"Be quiet! I want quiet! You - Andrew - and you, Stuart - you can clear up that mess! Pick up all those bits of clock!"
Na, schon Ideen? Ich glaube ich hätte Ideen. Aber das sagt sich leicht, wenn man die Bücher gerade liest.

2012/11/19

Weihnachtsbäckerei in vollem Gange




Meine weihnachtlichen Backbemühungen starten ja bekanntlich sehr früh (und auch dieses Mal wissen instagram Follower schon wieder mehr, eine echt beflügelnde Leidenschaft!). Fröhnt man der Dresdnerisch sächsischen Tradition des Stollenbacken,s und möchte man den Stollen schon zum ersten Advent genießen, sollte man im Oktober seinen Stollen backen, denn bekanntlich muss dieser ja liegen und ruhen, um sene geschmackliche Bestform zu erreichen, Und wenn man von Teig ausgeht, wird dieses Jahr das beste Stollenjahr überhaupt. Ich freu mich ohne Ende.

Wir waren mit Anfang November fast schon ein wenig spät, aber dieses Jahr ist der erste Advent ja auch im Dezember...



Davon inspiriert hab ich in der letzten Woche auch die Plätzchen gebacken - ohne Nuss. Das Schwesterchen ist allergisch und da möchte man ein bißchen Rücksicht nehmen, zumal sie auch der Stein das Anstoß war. Denn ein Teil des Ergebnisses wird in ihrem Adventskalender versteckt...

Mein Kollege und nun offizieller Verkoster Wim war begeistert... ob, weil er scharf auf mehr Kuchen und Kekse ist, sei mal dahimgestellt.... Das Urteil vom Freund und Bäckersenkel fiel zum Glück auch positiv aus, wenn auch nicht ganz so enthusiastisch.

Für mich ist Backen ja auch etwas sehr Entspannnendes, da kann ich abschalten, den Kopf ausschalten und nebenbei duftet es himmlich und das abwiegen und kneten der Zutaten hat für mich schon fast was meditatives.. Ich freu mich auf Weihnachten...



2012/11/14

Eine Welt der Unterdrückung und zwei Charaktere, die aus zwei unterschiedlichen Welten kommen

Rezension: Marie Lu - Legend [engl. + eBook]



Worum geht's?
Day, einer der zwei Hauptcharaktere des Buches, ist einer der - nein eigentlich DER - meist gesuchte(n) Verbrecher der Republik, einer Welt der Unterdrückung - in der Rachegefühle durchaus auch mit falschen Anschuldigungen genährt werden. So wird Day zur Last gelegt, bei einem Einbruch in ein Krankenhaus Metias getötet zu haben. Der wiederum war der Bruder und einzig lebender Verwandter der zweiten Protagonistin June, eine Art Wunderkind der Republik. Die Republik setzt June, getrieben von Wut, nun darauf an, den Mörder ihres Bruders zu finden. Auf der Suche nach Day begibt sie sich in die Slums, tief hinein, ein gebiet, dass sie bisher nur aus Erzählungen kennt.  

Aber dies ist auch eine Geschichte, in der Hass grenzenlose Liebe entgegentritt. Da ist Days Familie, die nur zum Teil weiss, dass Day (Streetname) noch lebt und der sich aufopferungsvoll um deren Gesundheit und Wohlergehen sorgt. Mit Day lebt seine Cousine. Und auch June hatte bisher ihren eigen Beschützer, ihren Bruder Metias, Vorbild und Anlehnung zugleich, ihr Pfeiler. 

Doch als Day bei einer Schlägerei 'zufällig' June trifft, naja eigentlich rettet, verändert sich alles irgendwie und so platüdenhaft es klingt, getrennt waren sie erbitterte Gegener auf zwei Seiten eines Regimes, aber zusammen werden sie Legende. Denn während sich die beiden kennenlernen, entwicklen sie Gefühle, obwohl beide nicht die ganze Geschichte kennen, beide nur Bruchstücke der Geschichte wissen, die der Leser erfährt. Und so müssen sowohl June als auch Day Entscheidungen treffen, ihr bisheriges leben überdenken, eine andere Sichtweise annehmen und das dahinter erkennen. 

Schafft June es, nach allem, Day tatsächlich auszuliefern? Kann Day damit leben, was er June angetan hat, hat er es tatsächlich? Denn tatsächlich sind beide nur Spielfiguren, der eine mehr, der andere weniger, eines perfiden Plans.

Wieso?
Klar, auch dieser Auftakt einer Triologie ist eine Dystophie und daher kommt das Buchuniversium düster und dunkel daher. Beide Charaktere hatten sich in ihrem Teil dieses Universums eingerichtet, waren erfolgreich. Wenn auch mit Sorgen. Beide Charaktere sind tief und obwohl es erstmal so klingt, gibt es weniger das anschmachten. Weniger der "schönste" Held, den die Welt gesehen hat. Beide haben in ihrem Leben viel mitgemacht, und man merkt beiden diesen Background an. June grübelt und hinterfragt, so wie man es von einem Wunderkind erwarten würde. Man fragt sich zwar hin und wieder, wieso das nicht schon früher Probleme gebracht hat, aber die Geschichte mit Metias lässt da durchaus Spielraum für Interpretationen. Und so kommt die Annäherung der beiden nicht kitschig daher, sondernd zweifelnd und als Teil der sonst schon spannenden Story, die natürlich nicht ohne Rückblenden auskommt und das bisherige Leben beider beleuchtet. 

Für mich ein absolutes Plus, dass die Kapitel jeweils abwechseln aus Sicht der beiden Protagonisten erzählt wird, was natürlich ein noch runderes Bild zeichnet. beide Darsteller wachsen einem sowas ans herz und auch die Nebendarsteller werden gut skizziert. Ich konnte jede Figur fast bildlich vor mir sehen, was - sollte das verfilmt werden - mich wieder in echten Trouble bringt.


Wieviele Sterne?
Insgesamt ausgewogen, spannend, nicht zu kitschig und trotzdem romantisch. Eine tolle Geschichte, spannend erzählt und einfach extreme "Nicht-aus-der-Hand-legen-können"-Atmosphäre. Ein Buch das wirklich Lust auf die Fortsetzung macht, wo man es kaum abwarten kann. Denn natürlich gibt es einen kleinen Cliffhanger... Ich bin einfach vollends begeistert..


Fazit: 6 von 6 Sternen

aufgeschlüsselt:
Story: 6 / 6
Sprache: 5 / 6 
Charaktere: 6 / 6
Spannung: 6 / 6
fikt.Welt: 5 / 6 



Marie Lu - "Legend" - 304 Seiten - Penguin Verlag[print] / Puffin [kindle] - 2. Februar 2012 - ISBN-10: 0141339608 - ISBN-13: 978-0141339603 - ASIN: B006IJJJAO - [englisch] - 4,49€ als kindle read





2012/11/09

Aufheiterungshaarfarbe




Wer mich kennt, weiss das meine Haarfarbe durchaus ein Indiz für mein allgemeines Wohlbefinden sein kann. In dem Falle ist rot tatsächlich ein Indiz für dringend benötigte Aufheiterung. Gleich zuvor, ich mag mein Job immer noch und ich wußte von Beginn, dass er auch mit Herausforderungen kommt, gestern kamen alle auf einmal und in einer Stunde.

Eigentlich war ja geplant, dass ich mich mit einem kleineren Webprojekt zum PhD Programm (nicht nur) dieses Institutes einrichten, Werkzeuge finden, workflow integrieren, CMS kennenlernen sollte.

Gestern explodierte das Projekt zum Megaprojekt inklusive Einbeziehung des ganz großen Chefs. Das Ganze kam etwas plötzlich, und auch wenn ich mich auf die Arbeit freue, sie ist nun begleitet von dem großen Felsbrocken, der über mir schwebt und ständig auf mich nieder zu fallen droht.

Was bleibt ist also die herbstliche Haarfarbe, die mich aufmuntern soll. Wir werden sehen, was kommt!

2012/11/05

momentan lesend - II


Da es schon über zwei Wochen her ist, hier mal ein update.
Also im November 2012 liegt momentan das auf meinem Bücherstapel:
ausgelesen:
phantastisch & reread: K.Meyer - Arkadien fälltganz digital & lovely: A.Glines - Because of Low [engl. & eBook]phantastisch & digital: Marie Lu - Legend [engl. & eBook]
Unbedingt hier vorstellen möchte ich Marie Lu, deren Buch mir sehr gefallen hat. Ich ärger mich ein bißchen, dass ich nicht gewartet hab, dann müsste ich jetzt nicht auf Band 2 warten. HMHPF. Das hasse ich ja.
Bloggerkollegin und Buchsüchtige par excellence Damaris durfte die Autorin übrigens interviewen und das ist wirklich lesenswert.
weiterhin lesend: 
leckerst & praktisch: J.Oliver - 30 Minute Meals [engl.]
neugierig & Orginalsprache: J.K.Rowling - The causual Vacancy [engl.]
emprohlen & digital: J.-C. Grange - Ursprung des Bösen [deutsch + eBook]
dazugekommen: 
phantastisch & düster: L.Oliver - Delirium [engl. + eBook] und eigentlich auch gleich
phantastisch & düster 2: L.Oliver - Pandemonium [engl. + eBook
weiterhin düster: K.Ishiguro - Never Let Me Go [engl. + eBook]
heiß erwartet: 
phantastisch & toll: K.Mayer - Asche und Phoenix [deutsch gebunden und als eBook 
Mein Lesegeschmack ist also grad sehr düster und dystopiebehaftet..

Ich überlege ja, ob ich evtl. die runtergeladenen Leseproben auch auflisten sollte, dann könnten mir meine Leser viel besser Feedback zu Büchern geben, die ich noch lesen will.

Und weil wohl erwartet: ein kleiner Hinweis zu J.K.Rowlings Buch "The causual Vacancy"
Es liest sich ganz gut und flüssig, ihr Schreibstil ist wie gewohnt schön und beschreibend, allein ist die Story am Anfang (bin etwa bei Seite 50-100) etwas zäh und unspannend (das hab ich vorher schon mehrfach gelesen).
Außerdem erwarte ich ständig, dass irgendwoher ein Zauberer um die Ecke springt. Bisher ist es ein bisschen, wie ich die Hintergrundgeschichte von Tante Petunia und Onkel Vernon von Harry Potter, was sicher an der dort schon aufs Korn genommene Kleinstadtkritik liegt. Irgendwie erhoffe ich mir eben Phantasie und weiss, dass sie nicht kommen wird und das ist ein wenig ein Schlamassel. Ausserdem kommen ein Haufen Figuren in dem Buch vor, und irgendwie sind sie alle sehr seicht, bisher... Naja, demnächst mehr ..

2012/11/02

Freitagsfüller #188


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1. Den 1. November habe ich hauptsächlich auf Arbeit verbracht, da der in Sachsen ein ganz normaler Arbeitstag ist. Den Reformationstag (davor) hingegen habe ich meine Schwester in Leipzig besucht und war überraschenderweise auf dem Völkerschlachtsdenkmal - und habe Hogwarts gesehen... Naja nicht ganz. Zeig ich euch noch.
2. Nur mein eisfüße-wärmender Holundersirup als Tee getrunken macht mir warme Füße.
3. Wenn ich in Amerika wählen dürfte, hätte ich vom ganzen Hype schon die Nase voll - aus meiner Sicht hier hab ich gerade wenig Einblick in wen ich wählen würde.
4.  Endlich die Post anrufen wegen mein Paketstationabhol-Erlaubnis  muss ich als nächstes dringend erledigen.
5. Draussen vor der Tür ist es kalt aber es sitzen zwei Mümmels, was ich sehr romantisch finde. .
6.  Herbstsachen und meine Lieblingskuli waren meine letzte Internet-Bestellung.
7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf einen fast Strohwitwen Abend , morgen habe ich geplant, eine Freundin zu besuchen und ihr Löcher in den Bauch zu fragen geplant und Sonntag möchte ich Stollen backen... Massig und viel... Außerdem müßt ich mir so langsam für die Adventskalender Gedanken machen. !
Die Impulse kommen wie immer von der lieben Barbara und ihr seid alle eingeladen die zu stibitzen und mitzumachen. (Wer will kann das bei Barbara sogar verlinken in den Kommentaren.)

farbenfroher Herbst - Indian Summer Deluxe - bunte Impressionen aus Oberwiesenthal


Ausblick vom Hotelfenster ... nein das ist kein Hobbit-Auenlandhaus, das ist ein Teich
bunte Blätterpracht, ich bin dieses Jahr hin und weg
Sonnenaufgang in Oberwiesenthal ohne Nebel - selten.. naja es war schon 10Uhr
einach mal nach oben gucken, dieses Jahr eine echte Freude. Das als Haaarfarbe wär ein echter Traum.

Ich hab's euch ja versprochen, dass ich Euch noch ein paar Impressionen von Oberwiesenthal zeigen werde. Da es sooo viele sind, denn ich habe natürlich die Gelegenheit genutzt, meine Kasimir ein bißchen zu spielen und die wahnsinige Farbenpracht des diesjährigen Herbst einzufangen.

Die Verfolger meines instagramstreams haben da wie immer zeitliche Vorteile. Und wie immer werd ich ja nicht müde zu fragen, ob der eine oder andere Leser auch bei instagram ist. Ich finde es toll, Menschen über ihre Bilder kennenzulernen...

Trotz des momentanen miesepetrigen Regenwetters (das ich als Einzelfall ja auch so liebe) sind wir ja gerade von unglaublichen Farben umgeben, dass man manchmal gar nicht weiss, wohin man zuerst schauen soll.
Sonnenuntergang - das Indiz, dass ich tatsächlich am Fichtelberg war, befindet sich auch wirklich auf dem Foto
Ausblick vom Fichtelberg 
noch ein Blick vom Fichtelberg, irgendwo da unten ist auch Oberwiesenthal
noch ein Sonnenaufgang in Oberwiesenthal, diesmal mit Nebel... trotzdem toll

2012/10/27

First Snow equals Happiness




Ab und zu bin ich einfach zu durchschauen, ganz besonders was Schnee angeht. Die Gleichung ist einfach: das erste Schneegestöber macht mich besonders glücklich. Die Vorfreude auf den weißen Winter, wenn die Stadt im weissen Puder versinkt und alles so leise und rein aussieht. Schnee ist toll.


2012/10/26

Werbekampagnen versus Imageverlust - wie VW in meinen Augen massiv an Image verlor



Lieber Volkswagen-Konzern,

als Webentwickler/Webdesigner kann ich einige Marketingkampagnen zumindest nachvollziehen. Ich verstehe bis zu einem gewissen Grad die Notwendigkeit vom Werbeaktionen und auch wenn sie mir persönlich missfallen, die Überlegungen, die hinter Postwurfsendungen bzw. persönlichen Werbeanschreiben stehen.

Aber gestern habt ihr echt den Vogel abgeschossen. Wirklich uns wahrhaftig, gestern habt ihr euch nichts Gutes getan. Ihr habt mich schwer enttäuscht und nichtmal bis 3 gedacht.

Um das zu erklären, muss ich ein bißchen ausholen:
Wir besitzen Shaun, einen älteren schwarzen Golf, der schon vor guten 8 Jahren als Jahreswagen erworben wurde und nun nach diversen kostspieligeren Reparaturen wohl seine beste Zeit hinter sich hat. Aber wir lieben Shaun. Shaun ist in mehreren offiziellen VW-Werkstätten bekannt. Er wechselt seine Reifen in der Nähe der Schwiegereltern, damit die ein Auge drauf haben, bekommt wichtige Organe - da meist dringend - in Dresden ausgewechselt und wird teilweise kostengünstig für Urlaub etc in seinem Verkaufswerkstatt geprüft und gepflegt. Er ist hier also in mehreren Autohäusern/Werkstätten wohlbekannt, alle direkt ins VW Netz verknüpft und sogar denen ist aufgefallen- entsprechend der vorletzten Werbepost - dass im jetzigen Alter des Autos es evtl. nicht mehr wichtig ist, wirklich teure Orginalteile als Ersatzteile zu benutzen.

Mit der momentanen Autoverkaufsflaute ist mir also klar, wieso wir als äußerst lukrative Bald-Kunden, was eine mögliche Ersetzung von Shaun betrifft, angesehen werden. Auch dass sich die entsprechenden Autohäuser darum buhlen, die Verkaufsprovision einzustreichen, ist mir schon klar.

Wenn man aber einen Golf fährt, wie wir das tun, kann das vielfältige Gründe haben:

  • man hatte kein Geld für einen grösseren Wagen oder nicht den Bedarf 
  • wollte trotzdem sicher fahren 
  • hat einen gewissen Qualitätsanspruch (deutscher Konzern und so)
  • und sicher auch ein wenig grünes Gewissen (schonmal weil der physikalische Grundsatz gilt, weniger Masse (= Kleinwagen) braucht weniger Energie(=Treibstoff) zu beschleunigen).
  • möchte aber trotzdem auch noch voll besetzt am Berg beschleunigen können (ab und zu)
  • hat einen gewissen Anspruch an Komfort und Platz (und auch hier Sicherheit, Stichwort Knautschzone)
  • möchte einen gewisse Verarbeitungsqualität am Produkt nicht missen
  • will evtl. auch die heimische Wirtschaft unterstützen (so nebenbei)
Egal ob aus ökonomischen oder ökologischen Gründen, ein Golffahrer ist sicher bedacht auf geringen Verbrauch bei trotzdem guter Fahrleistung. Es ist sicher nicht ganz unsinnig davon auszugehen, dass Golffahrer die Umwelt (und der Umweltschutz) nicht ganz am A***** vorbeigehen - zumindest den meisten  - würde ich mal einschätzen.

Gestern langte ich in meinen Briefkasten und zog neben diversen Rechnungen auch zwei identische, recht große Werbesendungen von VW heraus. Beide an den Golfbesitzer adressiert, von unterschiedlichen Autohäusern. Später erzählte der Schwiegervater, dass eine solche Sendung es auch an seine Heimadresse geschafft hatte. Auch an den Golfbesitzer adressiert, Absender ein drittes Autohaus.

Diese Werbesendung ist sehr aufwendig gestaltet.
Eine Umverpackung - quadratisch, etwa 25cm und 1cm dick.
Darin ein Karton mit Klappe(welche in sich schon ein kleines Heftchen ist, welcher aber noch eine Art repräsentative "Gutschein-Geschenk-Box" ist, in deren Mitte - überraschenderweise - ein kleines Hochglanzwerbeheftchen von 10-20 Blatt etwa 20x20cm befindet. Dazu natürlich ein Anschreiben, damit man weiß, wem man diese "Aufmerksamkeit" verdankt. Kein Preisheft, nichts... nur die Hochglanzwerbung ohne wirklich viel Info.

Ich bin ja fasziniert, wieviel Ressourcen damit in den Wind geschossen wurden, ohne dass ein tatsächlicher Wissensgewinn bei mir dabei rausgesprungen ist. Außer dass ich mich masslos darüber ärgere, jetzt schon wieder zum Wertstoffcontainer zu müssen, da diese Werbemassnahme meinen Altpapiereimer voll gemüllt hat. Einzig eine Umverpackung werde ich aufheben - und recyclen, um vielleicht zu Weihnachten einen Gutschein oder Konzertkarte oder ähnliches darin zu verpacken. Meinem grünen Gewissen zuliebe, dass es wenigstens zu etwas gut war.

Was bleibt? Die Enttäuschung das ein Konzern wie VW nicht mitschneidet, wenn eine Werbung zu oft versandt wird. Das man da nicht einschreitet und eine Warnung rausgibt. Denn mich ärgert diese Verschwendung. Das ein Konzern wie VW - mit deutschen Wurzeln mit dem Begriff Umweltschutz doch etwas anfangen müsste und entsprechend aufmerksam seine Kunden bewerben müsste. Sollte man heutzutage nicht die Mittel und das Wissen haben, dass zuviel eher ein negatives Licht wirft? Das man so evtl. keinen Kunden für ein halbwegs vernünftiges Fahrzeug gewinnt.
Ich als Kunde muss mir ja nun Gedanken machen, ob man genauso gedankenlos mit der möglichen Effizienz des Antriebes umgegangen wurde. Hat man da auch nur das Wichtigste gemacht und nicht bis zum Schluss gedacht? Ist es wirklich ausgereift? Hätte man noch eine Ecke weiter denken können? Haben Sie nur eine mistige Werbeabteilung oder arbeiten alle bei Ihnen so?

Informieren sie Ihre Autohäuser absichtlich so mies? Es muss ja einen Grund geben, dass gleich 3 - ich wiederhole drei - Autohäuser uns mit ihrer so schon übertrieben ausschweifenden Werbepost bedacht haben. Muss das wirklich sein? Geht das nicht effizienter? Und ich meine das sowohl in der Menge als auch in der Art dieser Post. Es ist unnötig und schon als Einzelnes einfach übertrieben in der Aufmachung. Sie wollen mir einen Golf verkaufen, keinen Phaeton und selbst dann erwarte ich ein gewisses Maß an Überlegung.


Es bleibt nach so viel Müll eher das Negative über als tatsächliches Interesse am Auto. Schade eigentlich. Ich hatte ihren Konzern an sich besser in dieser Hinsicht eingeschätzt. Werter VW-Konzern mit dieser Aktion haben sie in meinen Augen eher einen Imageverlust erlitten. Ich bin enttäuscht. Da hilft auch ihre TV Werbung nichts. Wenn sie gleichzeitig so ein Mist verzapfen. Was haben Sie sich dabei gedacht? Haben sie überhaupt gedacht?

Ein vielleicht nicht mehr Kunde...

2012/10/25

gefrorener Schneeball -Sehnsucht nach Winter





Ich erinner mich ziemlich genau an den einem Sommer, in einem Jahr in dem ich häufig krank war und ich glaube, es war das Jahr in dem meine Schwester geboren wurde, vllt auch das Jahr drauf. Ich war extrem ungenäusig, schlecht gelaunt und überhaupt eben so, wie man als Kind ist, wenn man Ohrenschmerzen hat - mies drauf.
Da zauberte meine Mutter das beste Gute Laune Mittel überhaupt aus ihrem Zauberkasten, so ein Trick den Mütter manchmal so drauf haben: einen Schneeball aus dem Gefrierschrank.

Ich glaube heute, den hat sie aufgehoben, weil auch meine Schwester im sozusagen an einem spätwinterlichen Tag geboren wurde. Sentimenale Gründe oder vielleicht explizit für mich. Wenn ich sie heute frage, kann sie sich nicht mehr erinnern. Mir ist dieses Ereignis hingegen sehr fest in Erinnerung geblieben. Für mich war dieser Schneeball im Sommer, vielleicht auch im Herbst, eine absolute Faszination, ein absolutes Glücksgefühl, pure Freude.
Ich weiß, dass ich sie später (als pupertierendes Etwas) öfter dazu drängte, das zu wiederholen bzw. selbst heimlich einen Schneeball im Tiefkühlschrank versteckte.

Egal wie, für mich extremes Winterkind, dass den Schnee und die Magie, die dieser verbreitet liebt, ist dies - seitdem ich auch ein Tiefkühlschrank, statt nur ein studentisches Fach, mein eigen nenne - ein festes Ritual. Wenn toller Schnee liegt, frier ich mir ein Sehnsuchtsschneeball ein. Schön rund und fest und dann ab in eine Tüte, - wenn in der Nähe ein Permamentmarker liegt - wird das Datum noch drauf geschrieben. Meist bleibt über's Jahr - bei minus 16 Grad Celsius - eher ein Eisball übrig.

In extrem miesen Momenten oder wenn die Sehnsucht nach Schnee groß ist, hol ich diesen für ein paar Minuten raus und schwups steigt meine Laune. Das ist fast ein Reflex, Schnee hat einfach diesen Effekt auf mich. Eiskalt, und diese schroffe Textur, wie es an meinen Fingern taut, wie es die Finger gefrieren lässt. Eine Schüssel drunter und ein bißchen im Schnee spielen, das macht das Momolein glücklich.

Und wenn es so einfach ist, dann ist es doch das bißchen Aufwand wert, oder?

2012/10/24

Herbst mal anders

Herbstfarben mal anders - Velkopopovický Kozel - Kozelbier
Ich hab euch ja von der leicht überschwenglichen Bierliebhaberei meiner Mitarbeiter erzählt. Mein Kurztrip nach Oberwiesenthal (Fotos folgen), war natürlich zumindest ein kleiner Ausflug nach Karlsbad - Karlovy Vary - (CZ) angesagt. Schonmal um Knödel zu essen. Und natürlich darf man da nicht vergessen, seinen Arbeitskollegen ein Bierchen mitzubringen. Und dank tschechischer Bekannter wusste ich somit auch welches - das Kozelbier (Velkopopovický Kozel - hier auch unter Großpopowitzer Ziegenbock bekannt).

Rein fototechnisch aber ein echter Herbstgruß aus meinem instagram-Stream. :) 
Und wenn nicht im Goldenen Oktober. wann sollte man sich sonst ein Bier gönnen. Ich berichte am Wochenende, wie meine internationalen Kollegen tschechisches Bier mögen - ich liebe ES!

2012/10/23

Fotografische Ode an das böhmische Hörnchen




Dresden und Sachsen grenzt ja sozusagen an Böhmen, eine kulturelle Gegend, die neben seiner schönen Natur für mich vor allem durch seine Küche und diesen leicht süßlichem auf dem Teller überzeugt.

Die meisten kennen wohl den guten, echten böhmischen Knödel, eine Art Semmelkloss, der wohl nirgends so lecker und fluffig wie in Böhmen ist.

Ein echtes Highlight der böhmischen und eigentlich auch tschechischen Küche ist für mich das Hörnchen, das ich am liebsten am Morgen mit Marmelade und Honig esse.

Das Hefegebäck besticht auch hier durch seine Fluffigkeit.

Wann immer möglich - hier dank böhmischen Bäcker auf den Markt - gönne ich mir ein solches und geniesse jeden Bissen...

2012/10/13

momentan lesend - I

Da es anscheinend sehr untergeht im Design und ich ja nicht alle Bücher vorstelle, die ich lese, wurde ich gebeten ab und an meinen momentanen Lesestapel auch als Blogartikel zu schreiben.

So einem Input komme ich gerne nach. Umso mehr, um evtl. auch ein paar nette Kommentärchen von anderen Leseeulen zu bekommen, die vielleicht zum einen oder anderen Buch etwas zu sagen haben.

Vielleicht motivieirt mich das auch, öfter mal ein Buch vorzustellen. Ist mir fast immer noch zu selten. Mal schauen, ob das klappt.

Also im Oktober 2012 liegt momentan das auf meinem Bücherstapel:
phantastisch & reread: K.Meyer - Arkadien fällt
leckerst & praktisch: J.Oliver - 30 Minute Meals [engl.]
neugierig & Orginalsprache: J.K.Rowling - The causual Vacancy [engl.]
emprohlen & digital: J.-C. Grange - Ursprung des Bösen [deutsch + eBook]
ganz digital & lovely: A.Glines - Because of Low [engl. & eBook]
phantastisch & digital: Marie Lu - Legend [engl. & eBook]






Geistige Erfüllung - neues Arbeitsumfeld

Erstmal Danke für die netten Glückwünsche, die mich in welcher Form auch immer in den letzten Tagen erreichten.

Soviel kann ich sagen, ich mag meine neue Arbeit, ich mag meine neuen Kollegen, ich mag mein neues Umfeld und bisher mag ich auch die Vielfalt meiner Arbeit.

Ich mag auch, dass mich demnächst mehr geistige Herausforderung erwartet, ich werde gefordert werden, ich werde neues lernen.
Ich habe mir nicht umsonst einen Job ausgesucht, bei dem neues lernen immer spannend ist und sozusagen die Motivation die Neugier ist, die mir per se innewohnt.

In den letzen Wochen habe ich ja schon immer mal ein paar instagrams gepostet. Hier also wieder zusammen ein paar Eindrücke.

Für alle die es noch nicht wissen, ich arbeite jetzt also für eine private IT-Firma in einem außeruniversitären Forschungsinstitut in Dresden in der Nähe des Universitätsklinikum.


nächtliche Impression des beleuchteten Treppenhauses des Forschungsinstitutes



inklusive des gelben Regenschirms, der in den Mailinglisten einige Berühmtheit erlangte



idyllischer Seerosenteich davor, der mir vor den Bewerbungsgesprächen gut getan hat



Lieblingsnachbarhaus - das kleine Hexenhäuschen hat es mir sofort






eigentlicher Arbeitsplatz im sogenannten Gästehaus - idyllisch



Innenhof auf den ich durchs Fenster gucke, man sieht übrigens mein Arbeitsfenster zwischen den 2 Stangen... Erdgeschoss.



niedliche Nachbarn - der Therapiegarten des Uniklinikums.



sozusagen einladungsbild zum einstand mit deutschen gugelhupf und leckerster apfel-wein-torte