2012/01/31

[quote] - Pasta-bekanntlichkeiten

"In einer italienischen Durchschnittsfamilie kommt unter der Woche Barillia auf den Tisch,, am Wochenende gibt's Delverde oder De Cecco, und an hohen Feiertagen darf Cocco kredenzt werden."
Stefan Maiwald - "Meine Suche nach der besten Pasta der Welt - Eine Abenteuerreise durch Italien" , 1.Auflage - Januar 2012, Goldmann Verlag, München, ISBN: 978-3-442-15695-5


Ich bin überrascht, wie sehr mich meine Urlaube schon italienisiert haben. Denn ungefähr genauso wird das bei uns gehandhabt. Nur zu hohen Feiertagen springt der Thüringer in mir an die Front und es gibt KEINE Pasta sondern einzig und allein "Thüringer Klöße", die niemals kochten sondern nur ziehen. Mal ganz abgesehen, dass ich Cocco als Marke nicht kenne...

Bei uns gibt es Barilla ja mittlerweile überall und gilt in Italien als "VW" unter den Pastasorten. grundsolide aber eben nix besonderes.  An De Cecco ist schwieriger ranzukommen, bei uns kann man einige Sorten im Rewe oder Karstadt erstehen und manchesmal sogar im Edeka erstehen. Delverde hingegen habe ich bisher nur selten in diveresen Feinkostläden, manchmal (ganz selten) gibt es Einzelsorten im Karstadt.
Aber egal woher man seine Pasta bezieht (aber bitte die ohne Ei, es sei denn man isst Tagliatelle oder andere Eisorten), wenigstens bissfest sollten sie gegart werden. Nichts ist schlimmer als zu weiche Pasta.

2012/01/26

Freischütz in Erfurt - sozusagen eine filmische Opern-Aufführung

Theater Erfurt - Spielzeit 2011/2012 - Musiktheater - Der Freischütz - Programmheft- Bühnenbild (1.Akt)
In meiner Familie ist es sozusagen Tradition Kultur zu verschenken, eine tolle Tradition, kann so doch die Familie öfter auch so kulturelle Spitzenevents wie Opernaufführungen gemeinsam erleben. Ohne es vorher wirklich zu wollen, hat sich mein Vater dieses Jahr für die wohl viel diskutierte Aufführung von  Carl Maria von Webers "Freischütz" durch Dominique Horwitz entschieden.
Auch wenn der Name vielleicht jetzt nicht durchgängig Glocken läuten lässt, nach einer kurzen Google-Suche wird wohl jeder feststellen, dass er eben jenen als Charakterdarsteller aus diversen (deutschen) Kino- und Fernsehfilmen kennt und ihm wohl auch im Gedächtnis geblieben ist.

Ich bin jetzt nicht der Operngänger mit Monats-Abo, aber ich bin sehr glücklich schon diverse Opern in den unterschiedlichsten Häusern (u.a. Weimar, Dresden, Prag, ... )gesehen zu haben. Und an sich liebe ich die Abwechslung zwischen modernen Inszenierungen und traditionelleren Aufführungen. Sicher gibt es immer Angriffsfläche für Kritik, aber somit hat eben auch jede Vorstellung ein eigenes Profil. Das macht ja den Spaß und die Freude, sind doch Musik und Reihenfolge, mindestens aber die Arien und diverse Grundmelodien der Inszenierung bekannt.

Bisher habe ich fast ausschließlich Mozart-Opern gesehen, zugegeben unbewußt, umso größer meine Vorfreude eine Oper zu sehen, bei der sich meine Musiklehrerin sehr (und leider nicht wirklich erfolgreich) bemüht hat, mir musikalisches Grundwissen beizubringen. Ich kannte also sehr wohl Reihenfolge und Musik, und trotzdem war ich wieder erstaunt, wieviele Melodien und Grundmelodien ich eben nicht nur aus der Schulzeit kannte, sondern wie sehr diese sich unauffällig in unseren Alltag (ob Werbung, TV-(Hintergrund)-Melodien, ...) integrieren.

Umso mehr fand ich Horwitz Aufführung trotz aller Kritiken brilliant, war sie sozusagen eine Art filmische Aufführung einer Oper - modern, forsch, aufregend, anders und vor allem fantastisch. Gerade und vor allem weil sich Horwitz nicht zu schade war, Anleihen an weit bekannten Blockbustern zu holen und diese unterschwellig zu integrieren.  Er schaffte damit zumindest vielfältige Interpretationen bei den Zuschauern erwachen zu lassen.

Theater Erfurt - Spielzeit 2011/2012 - Musiktheater - Der Freischütz - Programmheft - Der Geier und der Emerit
Das Bühnenbild war gigantisch und dann auch wieder simpel und "schlicht". Einfache Treppen, die in wilden Mustern verschoben werden konnten, bildeten das Rahmenbild, welches den Zuschauer gut 80% des Stückes begleitete. Und trotzdem wurde es nicht langweilig. Es war der perfekte Rahmen für ein tolles Erlebnis auf der Bühne.

Der Knaller waren natürlich die Kostüme, die anfänglich merkwürdig und sogar abstoßend anmuteten. Mit den Verwucherungen, die aus der Kleidung wuchsen, erinnerten sie mich stark an eine "Land-Version" der verfluchten Crew aus "Fluch der Karibik". Die Figuren hatten alle merkwürdige Verwachsungen auf dem Kopf, Narben und "Moos" und "Schmutz". Außerdem gab es mit dem Eremit einen waschechten "Gandalf" auf der Bühne, dessen Kostüm fast ausschließlich aus bodenlangen langem weißen Haar und Bart bestand.

Ein weiteres Highlight auf der Bühne ist natürlich der echte (Lämmer-)Geier, welchem im Hintergrund keine wirkliche Aufgabe zukommt, außer Atmosphäre zu schaffen und der tristen, grauen Bühne Leben einzuhauchen. Mich hat hier vor allem die Größe und die "Taubheit" des Tieres überrascht, und ich gehe davon aus, dass dies aus Tierschutzgründen in Ordnung ist.

Was vielen Kritikern auf den Magen schlug, ist die Tatsache, das Horwitz sich nicht zu schade war, Reihenfolgen nicht zu beachten und dann gleich die wohl bekannte Ouvertüre aus dem Stück zu schmeißen. Meiner Meinung nach ein gelungener Schachzug, läßt er eben beim Zuschauer so eine Offenheit zu, der modernen Inszenierung eine Chance zu geben. Und gerade das Zerteilen der Stücke, um so die Parallelität der zeitlichen Abfolge besser zur Geltung kommen zu lassen, fand ich genial und eben dem filmischen Genre sehr nah. Häufig spielten mehrere Szenen zeitgleich, wechselten sich ab.

Die ganze Inszenierung wurde aber beim Szenenwechsel zur Wolfsschlucht noch getoppt, als das bisherige Bühnenbild nach oben schwebte und darunter eine einzige Wurzel zum Vorschein kam. Die eh schon düstere Opern-Szene mutierte zu einer mystischen Horrorfilminszenierung, in der die Klassik mit etnischen Banjotrommeln unterstützt wurde. Eine tolle Idee und der Atmosphäre sehr zuträglich.

Überhaupt muss man dem gesamten Cast ein Lob ausprechen, sah man den Darstellern die Freude am Spiel im gesamten Stück an.

Theater Erfurt - Spielzeit 2011/2012 - Musiktheater - Der Freischütz - Programmheft - letzter Akt
 Mein persönliches Highlight war die "Spuckszene", die mich sowohl vom Timing aber auch von der Idee her einfach wahnsinnig amüsiert hat und die die manchmal doch reichlich düstere Stimmung aufheiterte.
Und natürlich der Moment als auch die Hauptfiguren Agathe und Max "ihre" Verwucherungen aufsetzen.  In meiner Interpretation als Zeichen, nun auch aus der "Hölle" profitiert zu haben und nicht mehr rein zu sein.

Für welches Ende sich Horwitz entschieden hat, soll hier nicht verraten werden. Ich empfehle aber, allen, die sonst nicht so viel mit Opern anfangen können oder weniger solche kulturellen Veranstaltungen besuchen, dieser Aufführung eine Chance zu geben, hat es Horwitz doch geschafft, das oft "verstaubt" geglaubte Gerne Oper in die Neuzeit zu versetzen und beinahe eine filmische Inszenierung daraus zu machen. Wie ich finde, mehr als gelungen. Ganz großes KINO!

interessante Links zur Aufführung:

Theater Erfurt - Spielzeit 2011/2012 - Musiktheater - Der Freischütz

weitere Termine für "Der Freischütz" - Carl Maria von Weber am Theater Erfurt - Großes Haus:

Freitag, 03. Februar - 19:30
Freitag, 17. Februar - 19:30
Sonntag, 04. März - 19:30
Sonntag, 11. März - 18:00
Samstag, 17. März - 19:30
Mittwoch, 28. März - 19:00
Sonntag, 20. Mai - 15:00

2012/01/24

Buchpost - gewonnene Knoten


Von dem Gewinnspiel meiner lieben Bloggerfreundin Kalliope hatte ich ja hier mehrfach erwähnt und so kurz im neuen Jahr, war mir das Glück hold, und hat mir tatsächlich ein Gewinn erbracht.
Das Tollste ist aber, dass ich sogar ein Buch gewonnen habe, dass mich in ihrer Rezension neugierig gemacht hat, ich mir aber sicher NIE gekauft hätte. Somit also ein wirklicher Gewinn auf mehreren Ebenen...

Letzten Freitag steckte er dann im Briefkasten. Besonders fies war, dass die Post früh dran war und ich den Umschlag schon auf dem Arbeitsweg im Briefkasten sah, aber keinen Schlüssel dabei hatte, also hat mir die Vorfreude den gesamten Arbeitstag versüßt.

Vielen Dank. Ich freue mich wirklich sehr, ganz besonders hat mich die Liebe Karte erfreut, sowohl die Vorderseite auch als die lieben, persönlichen Zeilen...

2012/01/23

Jahr des Drachen


Ich bin ja sonst nicht so, aber als Drachenfreund und an-Drachen-Glaubender ist es ja sozusagen meine Pflicht Euch darauf hinzuweisen, heute beginnt das Jahr des Drachen, also zumindest im asiat. Kalendern... Und da möchte ich euch natürlich nicht, meine allererste iPad-Zeichnung vorenthalten...

2012/01/20

in between: what's going on here...

In den letzten Wochen merke ich  - sowohl an meinen "Statistiken" aber (und das überrascht mich wirklich) eMails direkt an mich (ohne das ein Kommentar hier geschrieben wird), bzw in merkwürdigen Kommentaren (, die ich mir dann auch vorbehalte NICHT zu veröffentlichen) -, dass mein Blog irgendwie "irrig" ist. Zumindest führt er zu Verwirrungen.

Dieser Blog möchte KEIN reiner Bücherblog sein, dieser Blog möchte auch kein RezepteBlog und auch kein FotoBlog sein, er ist auch nicht wirklich voller Bastelanleitungen oder ähnliches - ich möchte in keiner dieser Schubladen landen, weil ich mich schlicht und ergreifend NICHT festlegen möchte. Wem nur der eine Teil gefällt: Dafür gibt es die Tags, einfach in den Favoriten etc den "Tag" speichern, und schwupps hat man zum Beispiel keine Rezepte (- auch wenn mir manchmal ein "ausschließendes Tag-Suchen" besser gefallen würde).

Ich möchte auch nochmal feststellen, dass ich bisher KEINE Rezensionsbücher oder irgendetwas anderes geschickt bekommen hab, noch sonstige "Geschenke" erhalten habe, sieht man mal von dem "Skittles" ab, und die habe ich durch ein Kommentar bei einem anderen Blog bekommen und nicht durch meinen.
Ich finde das auch nicht schlimm, wenn dies in einem Blog passiert, es sollte nur gekennzeichnet werden und der Blog-Schreiber sollte sich dennoch Mühe geben, SEINE Meinung zu schreiben und auch in einer komplexen Art. Aber der Leser hat ja immer einfach durch sein Lesen bzw. Nichtlesen Möglichkeiten auf so etwas einzuwirken.
 Es ist nun einfach eine Tatsache, dass ich NICHT auf Verlage oder Firmen zugehe und aktiv nachfrage, und andersrum wurde mit mir auch kein Kontakt aufgenommen. Das ist mir auch ziemlich egal. Denn ich blogge egoistischerweise hauptsächlich für mich. Ich habe das schon mal erwähnt, aber mich erschrecken die steigenden Leserzahlen. Aber ich finde es positiv, dass sie sehr langsam steigen. In gewisser Weise sind ja auch viele Dinge hier privat (was ja auch meine "Tag-Cloud" zeigt: "private life" ist mit Abstand der meist vergeben Tag hier).

Mich erschreckt, dass mein Blog in extrem steigender Art genutzt werden möchte, Spam-Kommentare zu verteilen, mich erschrecken die Leserzahlen im Vergleich zu den Kommentarzahlen. Aber eigentlich möchte ich mir darum keine Gedanken machen, weil ich diese Gedanken "professionell" in meinem Job haben muss.
Mein Blog ist mein Privatvergnügen und ich hoffe, meine Posts machen meinen Lesern Vergnügen. Egal in welcher Art und durch was. Ich blogge unregelmäßig und das wird auch so bleiben. Ich freue mich über Kommentare und bemühe mich, denen zu antworten. Manche landen auch im Spamverdacht und ich sehe sie erst Wochen später - das tut mir leid.

Aber ich bin froh über blogspot, weil es bedeutet, dass ich hier nicht rum programmieren muss - dies hier ist rein inhaltsbasiert: Ich mache mir weniger Gedanken über's Design. Ich möchte mir - wenn's geht - so gar keine Gedanken um die Technik machen - denn das ist mein Job und das hier ist privates Vergnügen.

Wem's hier gefällt, herzlich Willkommen und ich freue mich, wenn ihr mit mir in Kontakt tretet, wem nicht, auch gut.

2012/01/13

mal eben schnell: Gnocchi mit Knoblauch-Kräuterbutter




Wenn das Abendbrotes meines Held wie heute aus kalter (Rest)Pizza besteht, dann heißt es für mich fix 'ne Alternative finden. Normalerweise heißt das ne gesunde Vollkornschnitte, oder nur ein Joghurt, aber heute hatte ich kein wirkliches Mittag und dazu viel Stress. Also muss was schnelles, leckeres her, einfach und mit den Dingen, die man eh so vorrätig hat. Das sind bei mir immer gute (wenn auch "fertige") Gnocchi - entweder aus dem Supermarkt oder selbstgemachte, tiefgefrorene -, Butter, Tiefkühlkräuter, ital. Hartkäse und leckere Samen. Also alle Zutaten für ein einfaches, leckeres ital. Gericht. Zutaten (pro Person):
  • eine Handvoll Gnocchi (nicht zu viel, denn Gnocchs sättigen bekanntlich. unheimlich)
  • eine Viertel Zwiebel, kleingehackt eine kleine Knoblauchzehe, in groben Scheiben
  • ein bißchen ital. Hartkäse, gehobelt oder in superdünnen Scheiben, gebrochen
  • 1-2 EL einer Salatkernmischung, kurz angeröstet
  • 25-50g Butter
  • 1-2 EL Tiefkühlkräuter (6 Kräuter-Mischung, Salbei oder Basilikum), noch besser frisch
Zubereitung: Gnocchi nach Anleitung in gut gesalzenem Wasser "kurz vor fertig" garen (heißt in kochendem Wasser garen, bis sie oben schwimmen aber nicht zu lang warten) Gnocchi abgießen und zur Seite stellen (zu den nächsten Schritten, kann man gleichzeitig in einer kl. Pfanne ohne Fett die Samen anrösten) Zwiebeln und Knoblauch in der Butter leicht anschwitzen die TK-Kräuter hinzu, und kurz danach auch die Gnocchi ein bißchen durchschwenken und ab auf den Teller mit dem Käse und den Samen schnell essen... Ich sagte doch, das geht ratzfatz und praktisch ohne Aufwand... Dazu passt perfekt ein kleiner Salat. PS: die Knoblauch-Scheibchen sollte/muss man nicht mitessen, aber die kann man ja einfach zur Seite schieben

2012/01/12

Lesechallenge - "Vertraute Gefahr" von Michelle Raven [kindle]

Nachdem ich mein iPad (demnächst nur liebevoll Kassiopeia von mir genannt, weil es hat Buchstaben auf ihrem "Rücken") geschenkt bekommen hab, war eine meiner ersten "Aktionen" ihr die iBoo-App von Apple sowie die kindle-App von Amazon zu spendieren. Trotz meiner Vorurteile gegen das digitale Lesen, aber das ist eine andere Geschichte, die ich sicher bald hier diskutieren werd'.


Sofort - und trotz des riesigen Bücherstapels, den ich vorher schon dank Geburtstag schon angehäuft hatte - hatte ich die Idee zu einer Lesechallenge. Mindestens ein Buch komplett auf dem iPad lesen und wirklich vergleichen. Deswegen habe ich währenddessen auch so gut wie gar nicht "analog" gelesen, um diese Erfahrung wirklich zu meinem sonstigen Leseverhalten vergleichen zu können.
Scheinbar hat Amazon nach durch das Weihnachtsgeschäft so richtig gut verkauft und zusätzlich zahlreiche kindle-Apps an den Mann gebracht. Denn nach Weihnachten gab es 12 Tage lang, jeden Tag ein kostenloses Buch zum downloaden. Das Angebot war bunt gemischt, von Fachbüchern, bis zu Krimis, Thrillern etc. Ganz ernsthaft, ein Buch, welches mir auf Anhieb gefallen hat war nicht dabei, aber ich hatte mir außerdem für's neue Jahr vorgenommen , mal wieder ein komplett Genre-fremdes Buch zu lesen, und mal wieder über den Tellerrand zu schauen. In letzter Zeit war mein Lesefutter ja fast ausschließlich in der Fantasy-Abteilung zu finden. Früher lass ich aber gerne mal ein "leichten" Thriller.


Am zweiten Tag gab es von Michelle Raven - Vertraute Gefahr. Das Cover sah "cheesy" aus - eins derer, die man lieber hinter einer Hülle versteckt, liest man öffentlich wie ich in der Bahn. Aber das ist ja kein Problem, wenn man "digital liest".


Michelle Raven - "Vertraute Gefahr"  [kindle] [deutsch]


Worum gehts?
Die Hauptfigur Autumn will ein neues Leben beginnen, in New York war sie Bibleotekarin gewesen und möchte der Enge entfliehen, deswegen ist sie glücklich eine neue Stelle im Arche National Park in Utah (Rocky Mountains) als Ranger gefunden zu haben. Als sie den Park vor ihrer Anstellung besichtigen will, verletzt sie sich und wird von Ranger Shane gefunden. Der ist natürlich sofort von ihr fasziniert, aber bemerkt schnell ihre Angst. Mit viel Geduld gelingt es ihm, ihr Vertrauen zu gewinnen. Er durchbricht ihre Abweisung gegenüber Männern und erfährt ihre ganze Geschichte just als diese Autumn wieder einholt. 
Warum (nicht)?
Man merkt ich tue ich mich schwer die Story nicht sarkastisch klingen zu lassen und so ist auch die Story. Fürchterlich vorhersehbar und seicht. Jetzt nicht Autumns Geschichte, die ist natürlich gespickt von Fürchterlichkeiten und Graueltaten, aber die Geschichte, die Michelle Raven erzählt ist - seicht, wie ne Pfütze. Die Charaktere haben so viel Tiefgang wie das Abwaschwasser und die Erzählweise ist auch eher schlicht. Ich habe nie eine wirkliche Verbindung zu der Story oder den Charakteren aufbauen können, und nicht mal die Wildnis Beschreibungen haben da was raus gerissen. Es hatte alles etwas von, ich beschreibe mal nen Ikea-Katalog oder ne Foto-Love-Story aus der Bravo. Irgendwie unpersönlich. Und deswegen haben mich die paar Seiten - viele sind es wirklich nicht - auch digital nicht - wirklich aufgehalten und ich war oft daran, es zu unterbrechen. Aber 'ne Challenge ist 'ne Challenge, wenn auch selbst gestellt (gerade so frisch im neuen Jahr).
Am Ende gab es ein bißchen Spannung, aber auch der Bösewicht ist so vorhersehbar, keinerlei Verwandlung und wie man von der Back-Story erfährt ist so schlicht... So ich erzähle dir das jetzt mal... Irgendwie .. hmh.. uninspiriert?


Also was ist es? Eine glatte Null? Irgendwie möchte ich mir auch dieses "Extrem" noch etwas aufheben, aber maximal ein Stern, wirklich, nur...

aufgeschlüsselt:
Story: 2 / 6
Sprache: 2 / 6
Charaktere: 0 / 6
Spannung: 1 / 6
fikt.Welt: 0 / 6




Sorry Leute, keine Leseempfehlung, nicht mal zum Einschlafen... 
So und ich wende mich jetzt wieder meinen Büchern zu...





Michelle Raven - "Vertraute Gefahr" ["Canyon der Gefühle" - Orginal Title] - 382 Seiten - Lyx Verlag  - 14. Januar 2011 - ISBN-10: 380258371X - ISBN-13: 978-3802583711 - [deutsch]

2012/01/08

[quote] - Erschaffung der Welt durch Erfindung des Geldes

Gott hat die Welt erschaffen, sagen die heiligen Bücher. Ich habe die komische Ahnung, dass es mit der Erschaffung der Welt erst so richtig mit der Erfindung des Geldes losgegangen ist.Und weiter ahne ich, dass sie wegen des Geldes auch irgendwann untergehen wird.
Akif Pirincci, Felipolis - Ein Felidae Roman, Diana Verlag , Oktober 2011 , ISBN-10: 3453355970, ISBN-13: 978-3453355972

Einfach so sonntaglich im Regen

Straßenlaterne vor der Zitronenpresse in Dresden unterm geschützen Dach
Heute war Mistwetter hier, eigentlich den ganzen Tag und eigentlich wollte ich nach Altenberg, Schneefotos machen. Soviel zum Plan. Stattdessen eben Regenfotos in der Dresdner Innenstadt. An sich wurde ja Kasimir (Canon EOS 600d) zur SchönwetterKamera auserkoren (teuer, neu  und so), aber mit Tricks und Kniffen kann man auch so fotografieren (wenn man unbedingt will, ich wollte, unbedingt.), wenn es nicht gerade schüttet. Ein Regenschirm wär' hilfreich gewesen. Aber dafür sind die Bilder stimmungsvoll. Ist ja auch was. Einige kommen noch aus dem Automatikmodus, andere  sind dafür komplett manuell. Ich trage vielleicht mal die technischen Daten nach. Danach nur auf iPad geringfügig nachbearbeitet. Und auf Instagram gibt es sie auch, wenn auch ohne Modifikation dort so...
Es geht also weniger um den Inhalt des Motivs, als um das Motiv in seiner Atmosphärer selber... Motividee: verregnet, oder so.
Aus der Zitronenpresse, wo gerade letzte Tag der Austellung "neue Sachlichkeit" ist, Schlange war zu lang.
Blick auf die Augustusbrücke in Dresden bei Regen, Elbe schon sehr voll... 
verregnteter Efeu am Dresdner Schloß mit lensBlur Effekt
Straßenpflaster mit Kerzen.Spiegelung aus dem KurfürstenHof heraus 

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Lesefreude und Gewinnspiel bei Kalliopes

Einigen dürfte es schon aufgefallen sein, im Dezember gab es weniger Leseposts hier.
Das hat sicher nix damit zu tun, dass ich weniger lese. Weit gefehlt. Aus unerfindlichen Gründen war der zwölfte schon immer ein Monat, in dem ich viele Bücher gleichzeitig lese, viel mehr als sonst.

Vielleicht weil ich gegen Ende immer so viele bekomme, und mir ab November ein "Kaufstopp" auferlege, um meinen geburtstagslichen Wunschzettel nicht selbst zu vernichten. Also lese ich in großer Vorfreude viele gute Bücher doppelt, oder finde (und das wirklich häufiger als man denken sollte) Bücher, die ich nach Geburtstag/Weihnachten des Vorjahres erstmal nach hinten geschoben habe und meist irgendwie vergessen(also meist nicht gewünschte, nichtsdestotrotz aber toll ausgewählte). Auch erstaunlich, erweisen sich gerade die, als echte Perlen.

 Das Geschenk des iPads hat dieses Jahr einen wirklich sprunghaften Lesestapelanstieg bewirkt, sicher auch, da ich erstmal prompt drei LeseApps darauf installiert hab. So kann man nicht nur mehrere Bücher gleichzeitig lesen und vor allem aber dabei haben - ohne sich dabei nen Bruch zu heben.  Nein, außerdem, kann man diese auch direkt kaufen und hat sie tatsächlich sofort. Ich befürchte Schlimmes für meinen Geldbeutel.

 Aber ihr dürft euch freuen, demnächst wird es hier viele neue Rezensionen und Buchvorstellungen geben. Auch weil ich eben dadurch bei vielen Büchern sozusagen jetzt gleichzeitig am nahen Ende bin. Ich weiß kaum, welches ich zuerst beenden soll, ich mag es ja so die Spannung künstlich zu erhöhen - ich kann manchmal echt so fies zu mir selbst sein...



 Und den Leseratten unter euch empfehle ich Kalliopes lesefreudiges Gewinnspiel: Diese feiert nämlich ihre neuen Leser/Kommentatoren durch die Verlosung von Einem von drei ihrer rezensierten Bücher... Also freut euch und erzählt ihr, wie man trotz des miesen Wetters tolle Laune hat/bekommt.

2012/01/07

Winterspaziergang mit Kasimir


Man erkläre mir mal, warum man die Bilder hier nicht sieht, aber auf meinem iPad ist alles da und auch im wird auch in der Flipboard-App (mal die tollste App überhaupt, die aus meinem RSS Reader, Facebook, Twitter, Instagram etc eine Art digitale "Zeitung" erstellt, wahnsinnig interessante Darstellung, man entdeck wirklich vieles, was man sonst übersehen hätte) richtig angezeigt. 
Sorry, für alle, die da jetzt ne Zeit lang nichts gesehen haben. Tut mir wirklich leid...

Die Fotos sind vom traditionellen Weihnachts-Spaziergang am 25.12.2011, also meinem ersten Außenspaziergang mit Kasimir. Dementsprechend alle noch im den Automatikmodi der Kamera... Es war spät, so um 4 Uhr nachmittags, in einem dunklen Nordtal. Ab einem Drittel des Spaziergangs musste ich wegen Nässe und Dunkelheit und damit der Umwegbarkeits des Terrains die Kamera wegstecken, aus Angst, sie gleich in den ersten 24 Stunden bei mir zu "zerstören" und auf sie zu fallen...




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2012/01/06

Freundschaftsanfrage - Wie Kasimir und ich uns kennenlernen

Meine Canon EOS 600d und ich haben zwar schon einen Jahreswechsel erlebt, aber noch nicht wirklich einen manuellen Modus ausprobiert. Und das muss sich natürlich schleunigst ändern. Ich möchte sein Tricks und Kniffe kennen, möchte seine Möglichkeiten kennen und nutzen, und da hilft nur eins - üben, üben, üben.
Möchte man aber über die diversen automatischen Modi hinaus, wird das nichts mit "Learning by doing", aber ich lerne ja viel über Bücher also werde ich auch das lernen.
Manual gelesen - check - naja immerhin überflogen...
Theorie beschafft - check - als ebook
Fotografie Grundlagen draufschaffen - check

Leider spielt das Wetter ja nicht mit und ich sehe den Herzinfakt praktisch vor mir, würde ich bei dem Wind und Regen den nigelnagelneuen Kasimir bei feuchtem Nass aus der Schutzhülle ziehen. Also heißt es das Gelesene "indoor" erproben. Das steigert jetzt nicht unbedingt die Motivauswahl, aber mit ein bisschen Mühe kann man auch hier ein bißchen Testen. Vor allem was Licht (aber absichtlich bei "warmen", aber geringen Stärke), Schärfe (Makro und so) und Blende bzw. Belichtungszeit angeht. Noch nicht perfekt, aber doch ein Anfang...

Und ja ich werde euch jetzt gewaltig fotografisch auf den Geist gehen... Ich hoffe, ihr vertragt das.

2012/01/04

Kasimir - ein wirklich toller Begleiter


Vielleicht habt ihr es bemerkt, seit Weihnachten sind hier auf meinem Blog die Foto-Posts wieder häufiger geworden. Das liegt sicher zum Einen am reaktiviertem Instagram-Account, zum Anderen aber mit Sicherheit zur neu-erwachten Liebe zum Fotografieren. Kein Motiv ist sicher vor mir. Der Grund ist einfach, aber voller Liebe. Man hat mich - naja eigentlich uns (also mein Männel und mich) - reich beschenkt.

--- Kasimir ist in mein Leben getreten. ---
Kasimir heißt meine neue Kamera (eine Canon EOS 600d) und wir kennen uns schon länger. Naja vielleicht nicht Kasimir direkt, aber einer seiner Zwillingsgeschwister in diversen Technikläden in und um Dresden. Denn ich hatte mich sofort verliebt. In die Canon EOS - mal egal ob 500 oder aufwärts. 

Seit dem ersten Kontakt hatte ich sie benamst, im Wissen, dass sie irgendwann mir gehören würde... Aber es dauerte länger, auch, weil ich immer der Meinung war, dass ich eigentlich eine so teure Kamera nicht brauche und vielleicht auch nicht verdiene. 

Nun, jetzt wo ich sie hab, weit gefehlt. Ich liebe Kasimir - abgöttisch, unbändig und mit ganzem Herzen... Ja, ich kuschle mit Kasimir. (Und ja mein Freund weiss das! Wie ich das jetzt meiner alten Fuji begreiflich machen soll, weiß ich noch nicht, vielleicht vererbe ich sie meinem Vater.) 

Kasimir und ich brauchen noch eine Gewöhnungsphase, hauptsächlich eine Lernphase meinerseits, auch wenn ich den "Automatikmodus"schon gut im Griff habe, aber darum geht es ja nicht. 
Ich möchte Kasimir in und auswendig, möchte ihr Zubehör spendieren und durch sie die Welt sehen und festhalten. Hat jemand einen BuchTipp, vielleicht auch ein gutes eBook?

Ganz sicher Kasimir ist die zweite große Liebe in meinem Leben - gut, dass sie mein Männel auch mag...

2012/01/02

Knallbunt am blauen Wunder

bunt, bunter, knallbunt - Silvester-Feuerwerk am blauen Wunder in Dresden...
Silvester verbrachte ich mit guten Freunden in der nähe des Blauen Wunders, was lag also näher das Geballere und die bunten Lichter dort zu fotografieren. Natürlich mit meiner neuen Kamera, Kasimir machte tolle Bilder, auch wenn ich es mir als MedienInformatiker nicht nehmen ließ noch hier und da ein wenig zu tunen... Gerade Feuerwerk lässt das gut zu... Aber es war dieses Jahr auch wirklich knallbunt am blauen Wunder...





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2012/01/01

Ein bisschen Jahresrückblick und Ausblick


DAS WAR 2011 und das WIRD 2012...


2011 zum ersten Mal getan?
Eigene Grenzen überschritten, Vollzeit im gelernten Job gearbeitet und dabei Spaß gehabt... 
2011 nach langer Zeit wieder getan?
geflogen, und das nach knapp 10 Jahren.... und es war toll wie zuvor auch... Allein das grüne Gewissen dabei... 
2010 leider gar nicht getan? 
Den Kampf mit den Kilos gewonnen... Zwar auch nicht komplett verloren, aber eben auch nicht erhofftes verloren... 
Wort des Jahres?
Urlaub... hat eine viel tollere Bedeutung, wenn man ihn einreicht und so...
Zugenommen oder abgenommen?
Siehe oben. Das Gute: nicht zugenommen. Das Schlechte: auch nicht so wirklich abgenommen. Aber frohgemut, dass sich das ändert. Ich denke, ich esse schon gesünder und schlemme, wenn dann bewußter...
Stadt des Jahres?
Paris oder Rom, wahrscheinlich aber Paris 
Alkoholexzesse? 
weniger und dafür besser.... Ich weiß einen guten Wein zu schätzen und gönne mir die Momente bewußter... 
Davon gekotzt? 
Nein, nur in Krankheit... leider da zu häufig... 
Haare länger oder kürzer?
Sie wachsen, aber ich hab einen Friseurtermin vor Augen...
Kurzsichtiger oder Weitsichtiger? 
Nachtblinder in jedem Fall.... Ansonsten noch ohne Brille, befürchte aber, dass sich das mit Alter und Arbeit ändern wird... 
Mehr ausgegeben oder weniger? 
Mehr, logisch wenn man vom Studentenleben ins Arbeitsleben wechselt... Dafür viel für Urlaube... und es hat sich immer gelohnt...
(Kurzer Break,da sonst hier zu lang - für mehr auf "weitere Informationen" klicken)