2012/03/30

Blog Award "Liebster Blog"


Es ist schon gut 2 Wochen her, seitdem ich - von einem mir bis dahin unbekannten Leser (Dieter) - diesen Award verliehen bekommen hab. Normalerweise ignoriere ich sowas ja, einfach weil mir ... hach ja meine Leser wissen es ja mittlerweile, weil ich das hier ja schön öfter mal thematisierte... eben deswegen.
(Deswegen habe ich auch sicherlich so lange gebraucht, dem hier mal einen Platz zu geben, also vermutlich... Zumal ich absolut der Meinung war, dass es sowas gar nicht mehr gibt. Aber die wirklich unschuldig liebevolle Art den "Award" schlicht und ergreifend "liebster Blog" zu nennen, hat mich positiv gestimmt.)

Aber der Dieter - übrigens zu dem Artikel - hatte eine recht unkonventionelle Art, seine Nachfolger zu benennen. Statt sich Blogs aus seiner Blogroll zu bedienen, nahm er die Ehrung zum Anlass und machte sich auf die Suche nach tollen neuen Blogs, die er noch nicht kannte. Unerwarteterweise stieß er dabei auf mein kleines Wohnzimmer hier und verlieh mir (komplett unspektakulär, also so wie ich es mag) den Award "Liebster Blog".

Da ich diese - seine  - Art mir auf Anhieb sympatisch war,werde ich das ähnlich machen und euch hier ein paar Perlen nennen, die es (auch aufgrund meiner Faulheit (noch)) nicht in meine Blog-Roll geschafft haben, aber die ich wirklich gerne lese...
  • natürlich ein Bücherblog:
Ayanea vom Buchparadies liest gerne, und auch wenn ihr rosa Bloglayout so gar nicht meinen Geschmack trifft, treffen ihre Rezensionen. Ehrlich, und vor allem ihre Beschreibungen des Leseerlebnisses zeigen mir immer ganz gut, ob das Buch, etwas für mich wäre...Und bei ihrer Weltenbummler Challenge, war ich sehr versucht, mitzumachen... Naja, die Zeit...
  • ein Fotografie-Blog:

Der Böhler, der übrigens auch ausgiebigst twittert und podcastet(mit herrn ziob in buzr, mit der propinja in xx vs xy und mit spartacus im poDDcast), ist selbständiger Fotograf mit einem tollen Blick, gerne auch auf Konzerte. Als Dresdner gefallen mir natürlich vor allem seine Neustadtspaziergänge. Großartigst.
  • ein Kreativ-Blog:
Aki von 7Sünden schreibt viel über ihr Privatleben, aber das ist eben auch sehr kreativ. Auch wenn ihre Kreativität nicht immer meine Kreativität ist, inspiriert sie mich doch immer wieder. Und außerdem ist ihr Blog einfach tierisch toll. Einfach so. Weil. Eben. 
  • ein WebComicBlog:
Früher (als ich klein war) las ich kaum Comics, dann kam das Web und mit ihnen die Webcomics, und darüber fand ich ganz außergewöhnliche, meist autobiografisch angehauchte Comicstrips von tollen Menschen. Einer davon ist der Dresdner Ivo Kircheis, dessen "Rocket Blues" ich sozusagen vergöttere und der eine wirklich amüsante Sicht auf sein Familienleben preisgibt - nicht nur lesens- vor allem anschuaenswert!
  • ein "Erfahrungs-Blog" (wenn er auch schon "vorbei" ist - nichts desto trotz äußerst lesenswert)
Als die Schokolotte 2010 beschloss ein Auslandsjahr(Schulaustausch) in Russland zu machen, war ich einfach nur erstaunt, dass jemand sowas macht - also dorthin, wieso?. Aber ihre Blogartikel haben mir ein Land, dass ich so gar nicht kannte, näher gebracht und außerdem gezeigt, dass es egal ist wohin man geht, die Erfahrungen ähneln sich erstaunlich und man merkt deutlich, wie die Ausgetauschten in einem Jahr wachsen.
  • und in dem Sinne auch ein, nein zwei Lehrer-Blog (eine von mir neu-entdeckte "Gattung" Blog):
Früher wurde mir immer gesagt, ich solle Lehrer werden, ich könnt so toll erklären. Ich bin es nicht geworden, aber lese gerne und oft "Lehrerblogs", die mir auch immer wieder zeigen, wieso ich das nicht könnte und mir auch immer wieder vor Augen führen, was Lehrer manchmal leisten und das ich als Schüler doch so machesmal recht hatte - auch Lehrer haben Probleme.
Sehr amüsant und tw. mit sehr (überraschend) ernsten Tönen, aber immer mit sehr viel Herzblut schreibt Frau Falke.
http://frlrot.wordpress.com/
Fräulein Rot zwitschert, hauptberuflich ist sie allerdings Lehrerin eines Gymnasiums, genauer Sekundarstufe II und Frau Rot kommt aus einem lehrerfreien Familie, und braucht das bloggen sozusagen als Selbsttherapie. Dass sie dabei herrlich sarkastisch und ironisch sein kann, macht das ganze zu einem echten Lese-Erlebnis. 

Ich entschuldige mich schon mal, wenn ich es nicht schaffe, sofort auf euren Blogs das zu kommentieren und mitzuteilen. Aber "THANK-GOD-IT'S-FRIDAY" - und so werd' ich es sicherlich am WE endlich hinbekommen...


Ach ehe ich's vergesse, die "offiziellen" Award-Regeln:

1. Bedanke dich bei der Person, die ihn dir verliehen hat.
2. Stelle den Award auf deinem Blog vor und verlinke auch die Verleiherin.
3. Gebe ihn an deine Lieblings-Blogger weiter und verlinke sie im Post.
4. Informiere die Blogger darüber auf ihrem Blog.

schwarz-weiss ist das neue bunt zu Ostern



Normalerweise geht es bei mir zu Ostern eher kunterbunt zu, dieses Jahr hab ich aber erstmal ein bißchen Lust auf schwarz-weiss, dafür mit kunterbunten Muster, einfach drauflos gemalert...
Natürlich geht das erheblich besser mit Eiern aus Plaste oder Pappmaschee, dafür kann man das problemlos abends vorm Fernseher oder beim Autofahren (natürlich als Beifahrer), in der StraBa oder auch einfach im Park oder sonstwo.
Man braucht ja nur ein guten Edding oder so, ein weisses Ei und ganz viel Phantasie...

2012/03/28

das elektronische Buch - für Buchliebhaber schwer vorzustellen...

eBook-Reader boomen. Auch ich freue mich über meine kindle-App am iPad und nutze es häufiger als ich dachte. Vor allem, dass ich ein Buch (für wenig Geld, wenn englisch) jederzeit und sofort haben kann, ist eine unglaubliche Versuchung, der ich gerade sehr häufig erliege.

Momentan erfreue ich mich hier hauptsächlich "kleinerer", "leichteren" Stories, für's nebenher lesen.

Was ich am eBook mag?

  • dass ich - wenn unterwegs - nicht nur ein Buch dabei hab, sondern viele. 
  • dass ich - je nach Situation - Schriftgröße und Kontrast der Darstellung variieren kann
  • dass, wenn ich ein Buch ausgelesen hab, ich mir gegebenenfalls SOFORT die Fortsetzung oder ein anderes Buch des Autoren kaufen kann 
  • dass viele englische eBooks unter 5€ kosten, einige sogar unter 1-2€ und mit einem integrierten Wörterbuch trauen sich sicher mehr an fremdsprachige Bücher.
  • dass ich mir vorher unentgeldlich  und ebenfalls sofort eine Leserpobe schicken lassen kann und mir direkt ein Urteil bilden kann
  • dass viele Autoren es so kostengünstig schaffen können, zu veröffentlichen und so viele tolle Geschichten mehr eine Leserschaft finden können (das funktioniert schon sehr gut auf dem US-Markt)
Nichtsdestotrotz etwas fehlt...

Großartige Geschichten möchte ich nicht NUR virtuell haben. Die möchte ich auf Papier haben, mit dem Geruch und dem Umblättererlebnis, das Rascheln, das Cover befühlen, das Über-die-Seiten-Streichen, das Aufklappen und beim Lesen eine Hand auf der Seite haben, um dem Buch "nahe" zu sein...

Aber ich denke, dass wird auch nicht das Hauptgeschäft sein. eBooks werden sich als Fachliteratur und als Schnupperliteratur durchsetzen - für die Bücher, die man tauscht und nebenher liest. Die kleinen, seichten "Nebenherbücher". Für das "Neue-Autoren-Entdecken" und das "Genre-Fremde-Mal-Eben-Reinlesen". Für die Urlaubsliteratur. Für die InterpretationsBücher (wegen den Notizen). Für jeden was anderes. Wieso? Weil es sich - wenn es "günstiger" ist -, und sich eben genau für jeden anders perfekt eignet.

2012/03/23

Freitagsfüller (#156)


1. Mein Bauch ist immer noch zu groß, weil gefüllt von allerlei Leckerheiten der letzten Jahre. .
2. Ich wöllte mal wieder ne gute Freundin anrufen, allein wir haben Schwierigkeiten unsere Terminkalender zu synchronisieren...
3. Willkommen Sonne, ich hab dich vermisst, könntest du dich jetzt bitte öfter zeigen.
4. Das mit der Sonnen-Bräune braucht allerdings ein wenig Zeit, vor allem bei Informatikern wie mir. .
5. Da(s) ist ein toller freier Tag, heute. den habe ich wirklich gebraucht!.
6. Was die anderen heute arbeiten müssen, will ich gar nicht wissen.
7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf den Geburtstag meiner kleinen Schwester , morgen habe ich entspannen und ein Familientag geplant und Sonntag möchte ich dann zu Hause nichts tun !

2012/03/20

BuchReihe - Chroniken der Unterwelt (The Mortal Instruments) von Cassandra Clare


Rezension der Buchreihe von Cassanadra Clare 

 Chroniken der Unterwelt (The Mortal Instruments) - [englisch] 


City of Bones & City of Ashes & City of Glass

Diese BuchReihe ( im Deutschen "Die Chroniken der Unterwelt") habe ich im Gesamtpacket zu Weihnachten bekommen und mich sehr gefreut endlich mal wieder eine Reihe im Ganzen zu lesen. Ich kann ja so Warten gar nicht ausstehen.

Ich habe mich diesmal dazu entschlossen, zum einen die Reihe mit ihrer Fantasiewelt vorzustellen und noch einmal gesondert die einzelnen Bücher der Reihe.

Gleich zu Anfang - ja, wir haben noch nicht einmal das erste Quartal hinter uns und - ich meine DIE Buchreihe des Jahres (also meiner Meinung nach) gefunden zu haben und das obwohl ich gerade auch Kai Meyers Arkadienreihe abschließe, welche mich ebenfalls sehr begeistert.

Worum geht's?
Clary Fray hat eine ziemlich verrückte Mutter - Künstlerin, die so manchesmal in ihrer ganz eigenen Welt wandert. Wieviel wahrer das ist, stellt sich heraus als Clary mit ihrem besten Freund Simon im Schlepptau Jace kennenlernt. Einen "Shadowhunter" der diese Welt vor den Bedrohungen der anderen unteren (Dämonen)welten beschützt. 
>>> hier geht's weiter: 

2012/03/19

Frühlingserwachen




Ich liebe dieses grün, wirklich. Allein durch dieses Grün würde ich mr das Bild in mein Schlafzimmer hängen, allein das ist orange und rot...

2012/03/17

Happy St.Patrick ihr grünen Männer




Jedes Jahr erwischt mich der St.Patricks Day überraschend und ich erschrecke mich vor den grünen Männlein auf der Strasse, dieses Jahr hat mein Unterbewußtsein mich kleine grüne Männchen backen lassen. Hat mich trotzdem überrascht!

2012/03/16

Freitagsfüller (#155)


Bei Barbara kann man sich den jede Woche einen Freitagsfüller-Impuls holen. Wer es noch nicht kennt, das ist ein Lückentext, den man nach Lust und Laune mit Worten befüllt. Das kursiv geschriebene ist jeweils von mir.

1.  Der blaue Himmel macht mich sowas von glücklich .
2. Schlechter Kaffee und meine stetig laufende Nase ist mir da fast egal .
3. Meine Haare sind überraschenderweise immer noch braun, aber ich hab schon wieder ein Blick auf einen Rot-Ton geworfen... schlimm, ich.
4.  Das Wetter ist einfach unglaublich.
5. Schön, dass endlich Wochenende ist.
6. Eigentlich wär Frühjahrsputz angesagt (und reichlich notwendig) oder soll ich das verschieben? 
7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf Sonnengenuss im Biergarten , morgen habe ich viel Rausgehen(zum Beispiel zum Gasometer) geplant und Sonntag möchte muss ich dann wirklich mal putzen !

Und bei euch so???

sonniges Frühjahrs Instagram

sonniger blauer Himmel - mit dem richtigen Giovanni.-Morgen-Kaffee ein perfekter Morgen

blau - blauer - am blausten... so muss es aussehen, da fetzt Arbeitsweg 

Da leider meine Data-Quota in meinem Handyvertrag "exceeded" also überschritten ist, kann ich im "langsameren" Modus jetzt keine Bilder mehr auf instagram hochladen, dabei war es heute sooo schön, dass ich ein paar sonnige Arbeitswegbilder einfach machen musste. Also gibt's die jetzt nur hier ;-P.

2012/03/14

show me your home screen


Es gibt so Stöckchen im Web, die treffen einfach mein Nerd-Herz!
Ich habe hier schon meine Uni-Tasche, meine Handtasche geleert und euch an den Inhalten teilhaben lassen, meine Twitter & BlogRoll erklärt und und und...
Aber nichts ist so toll, wie dieses Stöckchen - show me your Home Screen. Richtet sich natürlich nur an alle Smart-Phone Besitzer.

Meins ist auf dem ersten Blick nicht so spektatukär :

  • Background: nettes Bild mit schickem Muster in grün. (iphone im übrigen weiss)
  • Sperr-bildschirm wird regelmässig gewechselt. Meist eigene Bilder, und meist keine Menschen.
  • Seiten: 9 und die fast alle pickepackevoll - kein Wunder, das mein iPhoen immer über Speichervölligkeit berichtet
  • im Dashboard unten: die üblichen Verdächtigen: eMail, Telefon, Browser (mit meistens 5-8 offenen Seiten) und natürlich die Musik
  • 1. Reihe: Foto Kamera Kram -brauche ich extrem häufig. Hab' ne Menge unwichtiger Bilder.. Danke, dass sich dass im WLAN selbstsändig mit iTunes und iPhoto synct. Ich liebe Instagram und ich suche noch ne bessere App als BlogPress für Blogger-Blogs. Jemand ne Idee?
  • 2. Miscellacious: SMS, Kalender, Notizen und wichtig: Erinnerungen - ja ich schreibe mir ne Menge Erinnerungen und Nachrichten, manchmal bis selten über SIRI
  • 3.Reihe: social Kram. überlegte ich schon in Ordner zu stecken. Nutze aber eher die Seiten: What'sApp für die nicht iPhone Benutzer meiner Umgebung, ich LIEBE Flipboard - auch wenn schöner, toller besser auf'm iPad, Facebok-App (die ich hasse, da nicht besser als die mobile site) und Twitter, nix schniekes
  • 4. Reihe: (könnte an sich auch alles auf page2): Kontakte, Karten,  Uhr, Wetter - bei letzterem nutze ich eher die Profi-Weather-HD App aufm iPad. Spiele hier nicht, weil die haben 2 eigene pages.
andere fantastöse App's:

  • natürlich Scan (QR-Codes und Barcodes), 
  • Around Me (findet Dinge in der Umgebung: Banken, Restaurants etc),
  •  IMDb (kein Abend ohne, dass ich das benutze)
  • Adobe ideas (für unterwegs, ma fix ne Idee gezeichnet)
  • Randomizer (wenn man sich ma wieder ne entscheiden kann)
  • Wasserwaage( überraschend oft benutzt)
  • Scanolino (zum einfachen Bücher-Listing, auch wenn ich da maßlos hinterher hinke), 
  • PhotoCollage (für den Blog oft benutzt)
  • PS Express (super Effekte)
  • Rowmote (weil ich zuviel Apple Krams hab), 
  • kindle App (eher für iPad, aber dort schon genug Kram)
  • EiKocherApp (allerdings nur für ins kochende Wasser Eier, aber da ganz brauchbar)
  • Binary Clock (is oft nebenbei mal so an... Gott, ich bin so ein Nerd)

Spiele:
  • Einfach Genial, Word Whirl, Toople, Burn the Rope, chocchocpop, Snoozle, balance Bomb, Scrabble und leider zu häufig FantasyTown 
  • und nein AngryBird - aus Gründen

Und was nutzt ihr so?

Da ich nicht aktiv von 'nem Blog getaggt wurde, frage ich einfach mal in die Runde. An meine Nerd-Leser.

I'd like to know... Like really. Tell me, write a blog post, write a comment, add a comment to facebook, whatever. Just let me know. I'm dying of curiousity...

coffee content: the Love of my mornings - Giovanni




I'm not a morning person - propably the thing people notice first when they meet me before I've had my first coffee. Luckily those are only good friends and family, as I usually had my first coffee before I go outside meeting and greeting the world.

Within the last weeks I tend to get mails, instant messages and so on from my US-friends asking me who the hell Giovanni is and if I have an affair, as google translation is not really helping with my blog texts about this.

Well, yeah, I have. This goes on for long and its mainly an morning affair. My boyfriend knows about this, he even introduced me to Giovanni.
He bought Giovanni from his first salary three or four years ago. It was love at first sight.

To clear things up: Giovanni is my coffee machine and therefor my love affair in the mornings. Though nowadays I drink tea first before I start with coffee. Well aging doesn't stop for me and so some quirks come with time.

Before you ask - yes I still wear not matching socks, I still go to churches for their art and architecture, I change my hair color at will and day dream much too often... Hope that cleared some things up... Love to hear from you, hope you overlook the mistakes I make. People tend to speak German with me every day and so my english vanishes... sorry for that!

2012/03/11

heimatlicher Sonntagskuchen: versunkener Apfelkuchen






Neben der italienischen Küche eigne ich mir mehr und mehr auch die gutbürgerliche deutsche Küche an. Während meiner Auslandserfahrung im AuPairJahr ist mir schon sehr klar geworden, wie wichtig es sein kann, die Lieblingsgerichte auch selber machen zu können. Ob Brot selber backen, oder den Sonntagsbraten. Und natürlich zählen dazu auch Kuchen von Oma.

Einer meiner liebsten Kuchen aus Kindertagen ist der "versunkene Apfelkuchen", den ich lieber als jeglichen anderem Obstkuchen (sieht man mal vom Pfirsisch - weil extremst selten: das DDR-Kind Dilemma - auf Biskuitboden ab) mochte.

Heute weiss ich, dass ich mit dem Wunsch auch meine Mama/Oma glücklich machte, ist es doch wirklich simpel.

Was braucht man (für eine Springform)?

3 Eier (Größe L)
125g zimmerwarme Magarine
125g Zucker
200g Mehl
1/2 Päckchen Bachpulver (gerne auch das mit Safran)
3-5 EL Milch
Zitronensaft/Zitrusaroma o.ä.

sowie 4-6 Äpfel, je nach Größe

Der Teig:


  • Eier trennen, Eiweiß mit Prise Salz schlagen

  • Eigelb mit Zucker und Margarine schaumig schlagen
  • Bachpulver mit Mehl und Zitrone unterquirlen und je nach Konsistenz die Milch einbringen (der Teig sollte ein bisschen cremig, eher dickflüssig sein)
  • sodass man das Eiweiß gut unterheben kann.

  • Springform gut ausfetten und wer mag, mit Semmelbröseln leicht auskleiden.

  • Die Äpfel schälen und halbieren,
  • diesen das Kerngehäuse entfernen und
  • die Apfelhälften vorsichtig mit Längsparallelen im Abstand von 1/2 cm einritzen
  • und natürlich geringfügig mit Zitronensaft beträufeln.

Die Apfelhälften in den Teig drücken, sodass etwa 1cm Teig noch unterm Apfel ist.

Ich beginne dabei im äußeren Ring und fülle je nach Größe mit einer Hälfte in der mehreren Vierteln in der Mitte auf. Wer mag, kann kleine Butter/Margarine-Flöckchen auf den Äpfeln verteilen, damit diese eine schöne Kruste bekommen...

Der Teig backt dann um die Äpfel hoch und läßt die Äpfel scheinbar versinken...

Das ganze kommt bei 180*C in den vorgeheizten Backofen (bei Umluft) und wird etwa 40-45 Minuten gebacken. Kurz vor Ende bestreiche ich die Äpfel mit Honig und etwas ZimtZucker, Marmelade oder sowas geht sicher auch.

Schmeckt super so lauwarm mit ein bisschen Sahne, aber auf einfach so...

Hmh, yamyam. Und demnächst auch das "Crostata di pere e cioccolata"-Rezept, nach dem ich ständig gefragt werde, da ich es instgram-te und facebookte - das muss ich nur wieder finden. Das war wirklich extremst lecker...

2012/03/08

Frauentag - nicht unbedingt NUR ein Feiertag der Emanzipation





Mein Vater hat nur Weibsen zu Haus: Seine Frau, zwei Töchter, seine Schwiegermama (wenn auch nicht im, dann immerhin nicht weit davon) und zu allem Überfluss noch die Hündin. Er hat sich ganz gut arrangiert. Und auch wenn mein Paps weder besonders machohaft noch besonders unmännlich ist, hat mein Paps noch NIE den Frauentag verpennt.
Vielleicht weil er im Osten aufgewachsen ist, vielleicht weil er im Ingenieurberuf wenige Mitarbeiterinnen hat und auf diese ist besonders zu achten, und vielleicht auch einfach, weil seine Arbeitskollegen ihn somit darauf aufmerksam machen.

Der Grund ist egal, aber seitdem ich Teenager bin, hat er mir, wie meiner Mutter, meiner Schwester und meiner Oma ein Buch geschenkt. Ein Besonderes, von ihm sorgsam ausgewähltes.
Jetzt mag es klischeehaft klingen, dass mein erstes Frauentagsbuch ein Kochbuch war - für asiatische Küche. Für mich war es ein Buch der Selbstständigkeit, denn bis dahin hatte ich mir Essen nur gewünscht und mitgekocht, ab da habe ich aktiv an der Essensplangestaltung teilgenommen und verändert.
Die ersten Male hat mein Vater mit mir gekocht und mich angelernt, später war er dann nur noch Hilfskoch und kurze Zeit später habe ich ihn dann aus der Küche - meinem Arbeitsbereich - verbannt. Da war ich dann 13.

Ich habe später kaum mehr Kochbücher geschenkt bekommen, eher so Bücher, die meinen Horizont erweiterten, kleine philosophische Perlen. Eine Art von meinen Vater mir Anregungen zu bringen, mich einer weiteren Welt zu öffnen. Manchmal sind es leise Bücher, manchmal laute, aber immer steckt sorgfältige Auswahl dahinter, auch wenn es ganz manches mal einfach so GAR nicht meinen Geschmack trifft.
Diese Sorgfalt in der Auswahl wird jeder Frau der Familie angedacht, und auch wenn ich nicht mehr zu Hause wohne und diese Tradition nicht von meinem Held geteilt wird, erreicht mich mein Buch per Post, gesichert und immer pünktlich.

Es müssen nicht immer Blumen sein und der Frauentag muss nicht immer ein Tag der Emanzipation sein. So wie der "Männertag" genutzt wird, um den "Mannsein" zu fröhnen (egal, ob der nun einen komplett anderen christlichen Hintergrund hat), sollte der Frauentag ein Tag sein, an dem man einfach mal Danke sagt, nicht für die Vorurteile sondern individuell den Frauen seiner Umgebung damit sagt: "Hey danke, du bereicherst mein Leben/Arbeitswelt/Gedankenwelt. Ich freue mich, dass es dich gibt."

Denn auch wenn Frauen in der Politik, in der Wirtschaft auf hohen Positionen noch fehlen, geht es an diesem Tag weniger um Emanzipation und den Kampf der Gleichberechtigung, als um das Verständnis was Frauen trotz der modernen Zeit leisten, sie zu unterstützen und einfach mal festzustellen, das machst du toll, weiter so. Denn meistens sind Frauen die, die in der Gesellschaft die leisen, feinen Zwischentöne setzen, die niemand hört, die aber doch so wichtig sind.

- Kein Vorurteil, sondern eine aktive Beobachtung, einer, die vielleicht nicht so gut in diesen Zwischentönen ist, aber die das sehr wohl sieht. -


PS: Der Muttertag wird in meiner Familie von den Kindern an die Mama begangen, da ist mein Vater praktisch außen vor, wird er eher mit einbezogen.,...

PPS: Dieses Jahr gab es eben jenes Buch:


Das Limonenhaus - Stefanie Gerstenberger -  Diana Verlag - 2009 - ISBN-10: 3453354281 - ISBN-13: 978-3453354289


2012/03/06

lustige Suchanfragen

Meine Lieblingsbuchbloggerin Kalliope hat ja so eine schöne Rubrik, die sich amüsante Suchanfragen nennt. Im Allgemeinen bin ich kein großer Fan der Statistiken, schaue seltenst dort rein und wenn schocken mich die Zahlen eher. Aber das ist ein anderes Thema.
 Den Bereich Suchanfragen besichtige ich hingegen gerne, und auch schon vor Kalliopes Rubrik; aber ich wär nie auf die Idee gekommen, das zu veröffentlichen. Doch so einmal im Monat, wenn's amüsant ist, ist das gar keine schlechte Idee.


  • "fuchur unendliche geschichte" >>> Finde ich sehr lobenswert, wenn ich über sowas gefunden hab. Fühl dich zu Hause, hast ja genug zu lesen bei mir zu dem Thema.
  • "Wie schreibt man lavede" >>> Wüßte ich auch gern, hab ich mich auch gefragt, als ich auf den Kommentar geantwortet hab.
  • "weil man menschen, die ohne hoffnung sind, leichter unter kontrolle halten" >>> Interessanter Ansatz, aber irgendwie deprimierend. Vor allem wieso bei mir, scheine ich hoffnungslos? Zeigt mein Blog dieses Bild? Ich hoffe doch schwer nicht!
  •  "geschichten kämpfe im amphitheater von schülern" >>> Kann ich immerhin nachempfinden, wieso man hier landet... Es ist mein zu Hause, mein kleines Amphitheater und ich erzähle viel über Geschichten, weniger über Kämpfe und Schüler... Aber immerhin ambitioniert...
  • "webpage fenster grün" >>> Aehm, ja, hier war's mal sehr grün, vermute hier kommt man über das CSS her, aber in letzter Zeit eher weniger... Ich mag grün. Grün ist toll. Es gibt wudnerschöne, tolle Grüns. 
  • "momo rezept" >>> Ja, hier gibt's auch hin und wieder Rezepte, weniger aber mit mir auf dem Speiseplan. Wenn aber tatsächlich jemand nach einem Rezept von hier gesucht hat, macht mich das mächtig stolz!
  • "milchschaum seite" >>> Ja, es gab Zeiten, da habe ich mich massig und oft hier über den Milchschaum meines Kaffee's ausgelassen. Nicht zu unrecht, war er doch einfach gigantisch. Auch heute liebe ich Milchschaum. Nur kenne ich jetzt Giovanni und weiß (meistens), wie ich den kriege!

inbetween: seltsame Fragen des (Erwachsenen)lebens (I)

Kann man eigentlich dem unverhältnismäßigen Verbrauch an Taschentüchern, verursacht durch die unverhältnismäßigen Aussetzung von Bakterien und Viren im öffentl. Nahverkehr auf dem Arbeitsweg, steuerlich absetzen?

2012/03/05

Coffeecontent so Montag morgens




Erkenntnis des Tages: Das wichtigste an einem Montag Morgen ist auf jeden Fall die Qualität des Kaffees!

Blumiger Frühlingsbeginn




Auch auf die Gefahr hin, dass der eine oder andere die Blümchen in meinem Blog nicht mehr sehen kann, mal wieder Frühlingsblumen hier.

Aber keine Sorge demnächst gibt's wieder mehr Theorien, mehr kreatives, mehr kaffeecontent und vor allem mehr Bücher, denn ich habe tolles in letzter Zeit gelesen, zum Beispiel schon von Januar bis März meine Buchreihe des Jahres und ja, ich bin mir sicher.

Allein ich bastele an meinen neuen Bewertungsgrafiken: einem zauberhaftem Buchstapel!

2012/03/03

frühlingshafte, osterliche Vorfreude






Die Temperaturen steigen, die Sonne zeigt sich ab und an (viel zu wenig) und überall gibt es farbenfrohe Blümchen... Frühling ist nah. Auch wenn ich ja immer darauf hinweise, dass es trotz meteorologischen Frühlingsanfang noch bis 21. März Winter ist.

In meiner Wohnung nutze ich die Gelegenheit die kleinen versteckten Weihnachtssachen (kleine Gestecke und so Kram), den ich zwar schon weggeräumt aber eben nicht (wirklich) weggeräumt (die, die mich kennen, wissen, was ich meine) tatsächlich an ihre Kiste zu räumen und darüber nachzudenken, wo ich eigentlich den Osterkram versteckt hab.

Frühling ist auch der Zeitpunkt, bei dem meine ganze Familie auf einmal Geburtstag feiert. Für mich ist es der Zeitpunkt, wo ich wie wild anfange, auszusäen.

Schon Ende Januar habe ich Myrte, Granatapfel und Olivenbäumchen ausgesät, die ich - sollte es klappen - zu einer Art BonsaiBäumchen trimmen möchte. Die Myrte zeigt dabei die ersten Sprösslinge.. Für die Kaninchen werde ich jetzt wieder Ostergras mit Wildkräutern säen und außerdem Kapuzinerkresse: wächst schnell,  blüht, ist bunt und essbar.

In dem Zuge habe ich auch schon tolle Blumensamen für die KakaoParty bei Maru besorgt. Bedeutet ich muss jetzt nur noch Kreativ sein. Für das Osterwichteln bei Missi habe ich schon meine Idee skizziert, die jetzt nur noch umgesetzt werden muss.

Und hat bei Euch schon der Frühling Einzug gehalten?




2012/03/01

vorwärts erinnern in Cat Patricks "Forgotten"



Rezension - Cat Patrick - "Forgotten" - [engl.] - kindle-edition

Was wäre, wenn man sich nicht an gestern oder vorgestern oder so ziemlich alle Tage davor erinnern könnte, man sich selbst Nachrichten schreiben müsste über den letzten Tag. Jeden Morgen die Vergangengeit aufholen.Stattdessen kann man die Zukunft - nicht sehen - sondern erinnern; alltägliche, wiederkehrende Dinge, wie das Erinnern von Pincodes für den Spind, somit einfacher.
Das Leben voller Fragen, ob man die eigenen Erinnerungen, und somit die Zukunft seiner Umwelt aktiv verändern kann, müßte man sich da nicht anders erinnern?

Worum geht's?
Die jugendliche Hauptfigur mit dem merkwürdig cheesy Namen London Lane, fragt sich genau das, seitdem sie sich seit einem schlimmen Unfall nur noch vorwärts erinnern kann.
Jeden Morgen liest sie ihre Notizen durch und holt ihre Vergangenheit auf und trifft auf Luke, der weder in ihren Notizen noch in ihrer Erinnerung auftaucht. Stattdessen tauchen vergangene Briefe ihres verschollenen Vaters auf. Ihre beste Freundin schmachtet einen Lehrer an und London muss sich daran erinnern, wie das enden wird.
Trotz all den Problemen kommt sie mit Luke zusammen, lebt ihre Beziehung aus Notizen. Doch Luke ist nicht ganz ehrlich zu ihr, genauso wie ihre Mutter, und während sie versucht, die Zukunft ihrer besten Freundin zu ändern, wird sie mit ihrer Vergangenheit konfrontiert...


Wieso?
Die Idee der Geschichte war für mich neu und äußerst faszinierend und obwohl gut und flüssig geschrieben, wird sich wohl jeder Leser andere Fragen über London's Leben stellen. Manchmal erscheint es im ersten Augenblick unlogisch und wird erst am Ende aufgelöst. Trotz seiner Leichtigkeit im Stil, benötigt es ein gewisses Maß an Reflektion und Nachdenken. Es wird wesentlich tiefer, wenn der Leser philosophischen Gedanken, die es praktisch aufdrängt, nicht abgeneigt ist. Sonst ist es eben leichte Unterhaltung, die nicht immer schlüssig scheint. Ein Buch, welches erst so nebenher schwingt und je nach Leserauch nach schwingt und trotzdem in sich leicht bleibt...


Ich bin mir unschlüssig, im Mittel eher eine Vier, als Gesamteindruck aber eher die Fünf... Hmh...

aufgeschlüsselt:
Story: 5 / 6
Sprache: 4 /
Charaktere: 5 / 6
Spannung: 4 / 6
fikt.Welt: 4 / 6