2012/07/27

Freitagsfüller #174




1. Mir gefällt mein jetzt endlich fertiggestelltes, neues Schlafzimmer, okay es fehlet noch 1m Fussbodenleiste und 2m weisse Bordüre zur Decke hin, aber alles in allem ist es super. .


2. Dieses Jahr habe ich extrem wenig gegrillt, prinzipiell esse ich Thüringer Rostbratwürste (schon durch meine Herkunft) per se nur vom (Holzkohle-)Grill.
3. Die Auswahl der gefundenen Pilzen letzte Woche hat mich schon überrascht - positiv.
4. Ich hab schon mein ganzes Leben panische Angst vorm Zahnarzt - und hab sogar schon einen gebissen, aus Angst, wirklich.
5. Die Sommerferien fallen bei mir aus, leider .
6. Der Gedanke an Urlaub macht mich traurig, aber vllt. im nächsten Jahr .
7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf die Eröffnungsfeier von Olympia , morgen habe ich nix* geplant und Sonntag möchte ich vllt. nochmal in die Pilze, zumindest aber in die Heide!



* Ja, okay, die Neugierigen, werden es mitgekriegt haben, wir stehen (wirklich extrem) kurz vor dem 666.Post hier auf dem Blog und von daher bin ich heftig am basteln, denn mein Blog-Jubiläum wird wie versprochen mit einem kleinen Gewinnspiel mit selbstgebastelten begangen... Und da sind noch ein paar kleine Dinge zu machen... aber weil ihr es seid, schonmal ein Blick auf die Trostpreise.


** Die Vorgaben und Ideen kommen wie immer von der Barbara, meine gefüllten Lücken sind wie immer in kursiv geschrieben.

Zwischen den Welten - eine wahrlich alte Fantasy-Science Fiction Welt

Ich bin ja ein riesiger FantasyFan, und doch schafft es hin und wieder ein Buch oder Film an mir vorbei, was manchesmal am Cover liegt, manchesmal einfach der Tatsache geschuldet ist, dass ich ja nicht überall meine Nase drin haben kann.

Neulich beim Sonntagsfrühstück, dass ich mit meinem Helden fast immer auf der Couch mit Croissant, leckerem Milchcafe von Giovanni und frisch aufgebackenen Brötchen, selbstgemachter Marmelade, leckerem Früchstückssaft, Obst und Joghurt und dann gerne bis Mittags zelebriere, schauten wir mal wieder einen tollen Film auf maxdome, der sich ganz eindeutig unter meinem Fantasyradar durchgeschummelt hat:


Edgar Rice Burroughs
"John Carters - Zwischen den Welten" bzw der "Barsoom-Zyklus"




Das Film/Buchuniversum hatte es mir sofort angetan. Sehr undurchsichtig mit tollen Schiffen und Technik, wilder Politik (mit Widersachern und veränderlichen Seiten), Zeitwanderern und alles doch furchtbar spannend. Von Disney bildgewaltig umgesetzt, und doch singt keiner und wenn auch sehr auf die Lovestory zugeschnitten, doch sehr ansprechend und mit tollen Nebendarstellern, liebevoll.


Natürlich hab ich sofort gegoogelt und entdeckt, dass diese 'Marswelt' vom Autor von Tarzan erdacht wurde, ein bißchen Avatar(lustige lange Wesen mit kriegerischer Ausrichtung) und Starwars(man denke an den Wüstenplanet Tatooine, sowie natürlich JarJar Bing) und Stargate (die Verbindung mit der Erde, die Religionen, die Machtstrukturen) gemischt und das ganze mit etwas SteamPunk gemixt.

Klingt toll, nun schon um 1920 erdacht. Unlgaublich aber wahr, der Autor Edgar Rice Burroughs schrieb den ersten Teil des Barsoom/Mars-Zyklus und damit die Saga um John Carter schon 1917, die Story spielt hingegen schon um 1860 in den USA und natürlich auch auf dem Mars. Bedenkt man allein das, ist das Wahnsinn, und man weiss, wer bei wem abgeguckt hat, nicht dass das was schlimmes ist.

Ich hab mir natürlich sofort den ersten Teil als ebook gekauft und war hocherfreut zu sehen, dass diese in englisch sogar kostenlos sind. Eine echte kindle Empfehlung von mir also.




Ich werde mir den Zyklus also dringend auch lesetechnisch zu Gemüte führen, nichtsdestotrotz empfehle ich den Film. Auch weil er die umwebende Story, wie man überhaupt von den Abenteuern von John Carter erfuhr, so viel Raum liess und das ganze sozusagen umschloss. Ich befürchte, dass man sich mehr Erfolg erhoffte und so wird es wohl leider keine Fortsetzung geben, Stories gäbe es genug, hat Burroughs doch einige Zyklenfortsetzungen geschrieben.
In den USA ist die Story weitaus mehr bekannt, hier gibt es sogar eine 28 teilige Comicreihe, im deutschen sind nur die ersten Bücher übersetzt, die Comics gibt es leider nicht im Deutschen.

Nachtrag: Ich habe jetzt den ersten Teil "Princess of Mars" so gut wie durch. Die Details sind eventuell ohne den Film schwierig im Englischen zu verstehen, aber wenn man da drüber lesen kann, ist es toll, wie schön sich die gerade mal 81 seitige Geschichte liest. Es gibt sicher von mir noch eine ausführliche Rezension, aber "thumps up" hat es in jedem Fall verdient und ich schaue jetzt, ob ich evtl. ein Comic auftreiben kann...

2012/07/26

Mohn Muffins - oder auch der perfekte Muffin





Mein Held liebt Rührkuchen, dieser ist aber eher nicht so meine Welt. Eine gute Alternative und Kompromiss sind Muffins, zumal diese in so praktisch Mitnehmgröße kommen.

Bisher gab es immer Muffins, die eher mir schmeckten oder eben dem Ritter meines Herzens. Ich mag schwere, schokoladige oder fruchtige, gerne auch mit Füllung; der Held liebt fluffige, die eben wie ein kleiner Rührkuchen sind, wenn es geht hell.

Meine große Leidenschaft ist außerdem Mohnkuchen, ich liebe Mohn.

Vor ein paar Wochen hab ich dann per Zufall dieses Mohn-Muffinrezept gefunden, als ich einfach "perfektes Muffin Rezept" googelte, und wahrlich, der Mohn-Muffin ist perfekt. Ein neuer Liebling meiner Muffin-Küche und von uns beiden geliebt. Er kann übrigens auch super für später aufbewahrt werden und bleibt doch extrem fluffig, weich und lecker...


Man nehme (alles ca. Angaben):

etwa 150 g Mehl
½ -3/4 Pck. Backpulver
1 Pck. Vanille-Puddingpulver oder Vanillesauce zum Kochen
etwa 120 g Zucker
1 Pck. Vanillezucker
4 mittelgroße Ei(er)(Größe M oder L)
etwa150 g zerlassene Butter
1 Pck. Mohn (Mohnback)

und natürlich Fett, für die Form und wer mag auch Semmelbrösel, für die Form.
Bei mir kommen dann 12-14 Muffins raus

Ich mixe Eier und Zucker, schlage das schaumig, dazu die Butter, dahinein das Vanillepuddingpulver mit dem Backpulver, dann das Mehl. Das wird dann ein sehr fester Teig, gibt man das Mohnback hinzu könnte man jetzt auch prima einen Rührteig in kleiner Form machen, und das würde sicherlich genauso gut.

Ich fette mit einem Pinsel das Muffinblech ein, je eine Papierform in die Vertiefung und dann fülle ich die Mulde etwa 3/4 voll.

Das Blech kommt dann in den vorgeheizten Backofen bei 170-180*C für etwa 12-18 Minuten in den Ofen, das kommt ja ganz auf den Ofen an. Meiner ist sehr klein und hat Umluft, daher eher kürzer.

Das Ergebnis duftet unfassbar lecker und geht toll auf, und schmeckt auch leicht warm schon unglaublich lecker...

2012/07/25

frühes erfolgreiches Pilzesuchen in der Dresdner Heide




Letzte Woche war mein InstagramStream voll von den ersten Pilzerfolgen Dresdner Wanderfreunde und so hab ich mein Held überzeugt, mit mir am Sonntag auch mal schauen zu gehen. Bisher waren unsere Pilzerfolge im Sachsenland überschaubar, was sicher auch daran liegt, dass ich hier vorsichtiger bin.

Als echte Informatiker habe ich unsere Router vorher digital geplant und wir sind dieser dann mehr oder weniger gefolgt, als Pilzsuchender geht man ja eh etwas abseits der großen Pfade.

Mein eigentliches Pilzgebiet liegt naturgemäss in meiner Heimat um Jena in Thüringen und dort kenne ich die Stellen und wie meine Pilze (also die, die ich sammel) aussehen. Da ich mich vor Lamellen aus unerfindlichen Gründen geradezu ekele (aus diesem Grund kaufe ich auch nur die ganz kleinen (geschlossenen) Champignons und blende den Fakt aus, dass es mal lammelige Pilze werde), sammele ich aus nur Röhrlinge.

Außerdem gibt es bei den Schwammpilzen/Röhrenpilzen (in unseren Breitengeraden, im Wald, wo ich suche) nur einen giftigen Vertreter, den Satanspilz, der sich optisch ausreichend von den essbaren unterscheidet, hat er doch einen weissen/hellen Hut, einen grellroten Fuss und ein orangenen Schwamm. Von der Form ähnelt er zwar einen Steinpilz, mit einem breiten, stammähnlichen Fuss, die Farben sind aber äußerst unterschiedlich.

Dennoch rate ich zur Vorsicht, kann man einen Pilz nicht ausreichend bestimmen, sollte man ihn besser nicht essen. Zusätzlich muss man beachten, dass Pilze in unterschiedlichen Gebieten unterschiedlich aussehen.
Vor Jahren habe ich mit meinen Eltern im Norwegenurlaub Pilze gesammelt und dort sehen einige bekannte Arten doch erstaunlich unterschiedlich aus, was dem Boden, der Vegetation und den anderen klimatischen Bedingungen geschuldet ist. Also Augen auf.

Auch sächsische Pilze aus der dem Dresdner Naherholungsgebiet "Dresdner Heide" sind für mich anders und wachsen teilweise an unterschiedlichen Stellen als die aus meiner Kindheit bekannten in Jena. Klar wachsen Pilze auch mal an ungewöhnlichen Stellen, insgesamt ist der Fundort aber ein wichtiges Indiz für die Bestimmung und das sollte man nie aus den Augen verlieren.


Bei dem Vertreter war ich mir vor Ort unsicher in der Bestimmung: der Hut war schokobraun und unglaublich samtig, der Stiel schlank, das Futter zitronengelb und fest, das sich nicht verfärbte. Zu Hause hab ich dann nochmal genauer nachgeforscht und ihn als Düsteren Röhrling identifiziert. Sollte man nicht zu viel in der Pilzpfanne haben, denn auch ihm wird (in großen Mengen) ein leicht bitterer Nachgeschmack nachgesagt...


Am Wochenende fand ich also diesen und andere tolle Sommersteinpilze. Diese haben einen helleren Hut, sehr helles Futter und sind so leichter mit dem Bitterling verwechselbar. Allerdings ist der Stil breiter und meist wie der Stamm einer alten eiche geformt. Der Hut ist glatt, aber nicht schleimig, meist hellbraun, tw. beige. Das Futter ist entgegen den Maronen, Ziegenlippen, Rotfüsschen etc. fest und meiner Erfahrung nach sind Sommersteinpilze meist wenig vermadet. Häufiger als bei der herbstvariante findet man diese aber oft in Gesellschaft anderer, in meiner Pilzpfanne sind sie echte Lieblinge.



Eine äusserst seltsame Art einen Pilz zu finden, den hat wohl ein Sammlervor uns dort liegen lassen. Vielleicht konnte er ihn nicht bestimmen oder er ist keine Pilze. Prinzipiell bin ich gegen das Rausdrehen von Pilzen, wurde mir doch beigebracht, das dies das Myzengeflecht/Mycel (wie heisst das jetzt eigentlich?) verletzt. Ich schneide Pilze ähnlich wie Spargel kurz über der Wurzel ab. Im Bestfall wächst so in der Nähe dann bald wieder einer. Allerdings ist das eine echte Gesinnungsfrage, gibt es doch Meinungen, die beim Abschneiden (durch das Abfaulen des Reststiels) das Myzen/Mycel gefährdet sehen. Wichtig ist das Abdecken der Fundstelle.
Ich persönlich traue mir einfach nicht zu, einen Pilz so vorsichtig rauszudrehen, dass ich da nichts kaputt mache, mit Abschneiden sehe ich da weniger Krafteinwirkung, und ich kommen besser ran.


Ein hübscher Geselle, nur leider ein Bitterling, erkennbar an den hellen, glänzenden Hut, dem hellen, leicht ins rosagehenden Futter und den schlanken Stiel. Am besten erkennt man Bitterlinge am Geschmack, eine winziges Stück aus dem Hut fein zerkauen (und am besten Auspucken), hinterlassen Bitterlinge sofort einen seifigen, bitteren Geschmack, den man definitiv nicht verwechseln kann. Je jünger desto geringer, je älter desto stärker, ein Bitterling in der Pilzpfanne und das Gericht ist schlicht nicht mehr essbar, weil so bitter. Der Bitterling ist nicht giftig, durch seinen Geschmack aber nicht geniessbar. Da er je nach Gegend schlechter vom Rest zu unterscheiden ist, lohnt sich im Zweifelsfall immer die Kauprobe, an einem winzigen Stück.
Zum Pilzesuchen lohnt sich also immer ein Kaugummi oder Bonbon mitzunehmen, um nach den Probieren den Mund wieder zu neutralisieren.


Den hübschen Stausee - naja Stauteich, haben wir bei unserer kleinen Wanderung auch mitgenommen, und an dessen Ufer fand ich einen wirklich hübschen Sommersteinpilz. Nicht unbedingt, die richtige Lage, aber die Vegetation stimmte. Als Anziehungspunkt hat er aber jede Menge Wanderer als Besucher gehabt und so war es uns schnell ein wenig zu belebt. Ich mag die Natur lieber einsamer. Ein paar schöne Bilder hab ich dennoch mitgenommen.



* PS: Für alle Neugierigen: am Ende des Tages befanden sich Ziegenlippen, Rotfüsschen, eine winzige Marone, 5 sehr tolle Sommersteinpilze, ein düsterer Röhrling und ein paar kleinere normale Steinpilze im Körbchen und ergaben ein nettes Waldpilz-Risotto zum Abendbrot. Zwei Sommerpilze übernachteten im Kühlschrank und erfreuten uns auf der selbstgemachten Pizza.

2012/07/20

Freitagsfüller #173






1. Wann wird es wohl endlich Sommer, wird wohl die häufiste Füllung dieses Satzes sein und das mit gutem Recht. Auch wenn ich es aus Sicht unseres Wohnzimmers unterm Dach so ganz angenehm ist..
2. An die Urlaube im letzten Jahr werde ich mich noch lange erinnern,habe ich mir da doch einige Wünsche erfüllt..
3. Ich könnte mal wieder Urlaub machen, aber das ist mit der momentanen Situation nicht vereinbar; das Leben ist eben kein Ponyhof.
4. Ich muss dringend den Frühjahrsputz in Angriff nehmen, egal wie müde ich bin.
5. Zum ersten Mal bin ich weniger besorgt um mein Alter, die anderen Probleme sind größer. Ich glaub, das ist irgendwie auch gut. .
6. Mein Rezept für verschiedene italienischen Gerichte sind besonders genial, sicherlich auch weil sie direkt von einer Halbitalienerin kommen, die ich an einem amerikanischen Spielplatz als AuPair vor 10 Jahren kennengelernt habe und von denen ich immer noch profitiere und gerne an Guiletta(? schreibt man das so im italienischen?) denke. .
7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf den Feierabend des Männels, morgen geht's zum Gebursttag eines Freundes und somit wird es noch viel mehr Leo-Fotos geben und Sonntag möchte ich vielleicht Pilze suchen, ich habe gehört, die Heide steht voll davon. !


* Die Vorgaben und Ideen kommen wie immer von der Barbara, meine gefüllten Lücken sind wie immer in kursiv geschrieben.

aktuelles von der grünen Front




Als ich neulich von meiner grünen Küchenkräuterfront berichtete, gab es nicht nur in den Kommentaren einiges an Feedback nd so habe ich erfahren, dass es wohl einigen wie Kalliope geht und sie dieses Jahr schlicht kein Glück haben. Bisher sind meine grünen Freunde von der Schwedenfront (da ja von Ikea) freudig am spriessen - und ja natürlich habe ich zwei falsch eingesetzt, sie grünen jetzt also im vertauschten Topf, weswegen ich die Beschriftung zusätzlich angebracht habe. Noch sind sie nicht groß, aber man kann jetzt auch schon so an der Blätterform und am Wuchs erkennen, was sie mal werden wollen.


Hingegen gibts es negatives von der Rosmarinfront zu berichten. Hier hielt sich mein Bäumchen zwar tapfer, aber scheinbar geht ihm jetzt die Luft aus. Ich überlege, ob ich es mit etwas Düngung versuchen soll, befürchte aber es ist nicht mehr viel zu retten.


Toll macht sich mein Lavendel, auch wenn ich aufgrund der fehlenden Sonne befürchte, dass er es dieses Jahr nicht mehr zur Blüte schafft, schade für mein Lavendel-Mohn-Eis, aber es haben sich doch einige Nachzöglinge in die alten gemischt und so bin ich hoffnungsfroh, ihn über den bevorstehenden Winter zu bekommen... Aber noch haben wir ja 2-3 Sonnen(?)monate, mal sehen, vllt. überrascht er mich...


An der Stelle auch ein Link zum Instagramstream von dem Herr Boehler, der hier in der Dresdner Neustadt ein sehr aktiver Fotograf ist und zufällig auch seine Ikeakräuter dokumentiert.. Ich glaube, ich bin ihm 1-2 Wochen voraus, und er hat wohl nur ein Set gekauft...

2012/07/13

Freitagsfüller #172 zum Freitag den 13.



1. Thema Nr. 1 ist natürlich meine momentane Arbeitssituation, ungewiss, nervenaufreibend und eigentlich möchte ich meine Energie endlich nur wieder nur auf meine Stärke verwenden, meine kreative Energie mit Informatik zu vermischen.
2. Immerhin mein Leseverhalten und meine Kochleidenschaft ist wieder unbedenklich vorhanden.
3. Gestern hätte ich fast einen Nervenzusammenbruch , ein extrem guter Schokokuchen hat mich wieder beruhigt - ein Hoch auf essbare Glückshormone.
4. Mit neuer Energie und Mut und Hoffnung geht es also in die nächste Woche.
5. Es würde helfen, wenn ich gelassener wäre und nicht immer alles von x Seiten durch- und zerdenken würde .
6. Meine kindle App lässt mich zu schnell Geld ausgeben bei Amazon.
7. Was das Wochenende angeht, würde ich gern endlich den längst fälligen Frühjahrsputz in Angriff nehmen, mal schauen ob es klappt.


* Die Vorgaben und Ideen kommen wie immer von der Barbara, meine gefüllten Lücken sind wie immer in kursiv geschrieben.

2012/07/08

tierische Instagrams oder fremdkuscheln macht glücklich







Ein paar von meinen Lesern verfolgen ja auch mein Instagram-Stream, der ja auch in der Seitenleiste einen kleinen Part einnimmt. In den letzten Wochen waren da vermehrt Haustiere zu sehen, und so bekam ich wilde Anfragen, ob ich einen Zoo eröffnet habe. Nein, meine beiden süssen Mümmels sind meine einzigen zwei tierischen Begleiter und die neugierige Emma ist dabei natürlich reichlich oft vor der Linse.











Aber der beste Freund meines Helden hat familiär einen wirklich süssen LabradorWelpen namens Leo aufgenommen und so bin ich praktisch zufällig zum offiziellen Leo Fotografen avanciert. Der wilde Racker ist aber auch zu süss.












Zusätzlich habe ich den Kuschldienst bei der Katze eines Arbeitskollegen (und lieben Freundes), der mittlerweile sein Glück weit im Norden des Landes versucht, und diese erst in seiner neuen Wohnung nachholen kann. Katjuscha und ich kuscheln also regelmässig und die schwarze Diva habe ich auch schnell in mein Herz geschlossen...

Alles klar? Ich kuschel einfach ein bißchen fremd.

2012/07/07

grüner (Kräuter-) Daumen




Vielleicht erinnern sich ein paar meiner Leser, dass ich im letzten Jahr immer mal mich über mein Pech mit Küchenkräutern klagte. Aus unerfindlichen Gründen ist mein sonst halbwegs grüner Daumen im letzten Jahr stark erbräunt. So hatte ich 10 Versuche Rosmarin (aus den unterschiedlichsten Quellen - vom Supermarkt, BioMarkt aber auch Gartenmärkten) zu halten und jedes Mal ist er in 3-4 Wochen aber wirklich komplett eingegangen.
Was ziemlich fies war, zuvor hatte ich nämlich ein stattliches Bäumchen, dass ich über die Winter bekommen hatte. Naja.
Also find ich dieses Jahr bei Null an. Mein Lavendel war nur ein Schatten seiner selbst. Also säte ich ohne große Hoffnung einfach in der Topf dazu. Und was soll ich sagen, der Topf sieht gut aus. Mein erster Rosmarin - Bio aus dem Rewe - ist ganz ansehnlich, meine Basilikumtöpfe schauen immerhin 1-2 Monate gut aus und so habe ich - aus der Laune heraus - es jetzt im Juni nochmal gewagt und mir diese Ikea-Papiertöpfe zum Selbstaussäen mitgebracht. Und es grünt besser als je zuvor.
Meine neue Geheimwaffe? Tee. Ich halte nicht viel davon Küchenkräuter mit den Düngestäbchen für Zimmerpflanzen zu düngen, meist ist das zuviel des Guten, aber Tee scheint es zu bringen. Also wann immer ich einen Eistee oder Kräutertee aufbrühe, koche ich ein wenig mehr Wasser, und mache einen zweiten Aufguss in eine grosse Kanne, den ich ziehen lasse, bis das Wasser erkaltet ist und giesse damit meine Kräuter. Es ist Wahnsinn, was dies gerade bei dem gekauften, hochgezüchteten Töpfen aus dem Supermarkt bewirkt. Zwar sind die Blätter nicht so groß wie frisch gekauft, aber aromatischer und die Pflanzen sind eben lange noch voll. Ich bin begeistert über meinen diesjährigen grünen Kräuterdaumen.

2012/07/03

wirklich schöne Fantasy ganz ohne Vampire aber leuchtenden Lichtwesen

Rezension: Jennifer L. Armentrout - Obsidian - a Lux Novel [englisch]




Eigentlich wollte ich ja die Halfblood Reihe von Armentrout lesen, klang deren Universum doch extrem spannend. In der Leseprobe hatte ich mich aber sofort in die Lux-Reihe (oh, ich hoffe soooo sehr, dass diese wirklich zu einer Reihe wird) sozusagen hineinverlesen.

Auch wenn es mich stückchenweise ein bißchen an das "Ich bin Nummer Vier"-Universum erinnert und ich nicht umhin konnte, in der netten, etwas aufgedrehten Nachbarin Dee eine kleine Pixie-Alice zu sehen. Aber trotz kleinerer offensichtlicher Anleihen nimmt die Geschichte schnell Fahrt auf.


Worum geht's?
Die 17jährige Buch-Bloggerin Katy, natürlich verschlossen und nicht wirklich "Everybody's Darling", zieht 3 Jahre nach dem Tod ihres Vaters mit ihrer Mutter von Florida nach West Virginia ins Nichts, also in die pure Einöde.
Überraschenderweise freundet sie sich schnell mit der Nachbarin Dee an, deren Zwillingsbruder Daemon, zwar äußerlich Mr. Perfect, sich aber innerlich erstmal als echtes Arschloch entpuppt.

Doch Katy bemerkt immer öfter Merkwürdigkeiten, die sie erstmal als Streich ihrer Augen abtut. Und dann sind da die Vorfälle von verschwunden Mädchen in der Vergangenheit, was hat es nur damit auf sich? Wieso reden Daemon und Dee immer von "denen" oder "solchen" wenn sie von ihr sprechen? Was für ein Geheimnis hüten die Geschwister?


Das Buchuniversum:
Ohne zuviel vom Auftakt der Serie vorwegzunehmen, ahnt man schnell das Dee und Daemon anders sind. Zwar erfährt man von ihrem Wesen erst spät ihm Buch, aber der Leser ahnt es schon schnell, dass sie Aliens, sogenannte Lichtwesen sind, und icht die einzigen. Sie rotten sich in Clans an nicht zu offensichtlichen Orten zusammen, und werden von der Regierung sozusagen überwacht. Manche haben merkwürdige Fähigkeiten udn bisher hat es nur Ihr ältere Bruder gewagt, sich Menschen zu nähern und das ging nicht so gut aus.

Wieso?
Das großes Ganze ist Neu und Spannend, ein tolles BuchUniversum, das definitiv die Neugier weckt und Lust auf die Fortsetzung macht. Die Hauptcharaktere sind gut beschrieben, die Gegensätzlichkeit von Dee und Daemon macht die Stimmung des Buches aus. Auch wenn man vieles ahnt und durch ein paar Paralleln zu anderen Buchuniversen, der Meinung ist, das einem etwas bekannt ist, bleiben die Story und die Charaktere erstaunlich eigenständig und einzigartig.
Die Sprache ist zwar einfach geraten und so sicherlich auch für Neulinge im Englisch-Lesen geeignet, trotzdem schafft es die Autorin den Leser in die Geschichte zu ziehen. Alles scheint ein wirklich gut zusammen harmonierend Potpuri zu sein, für mich zwar ein wirklich schönes und fesselndes Leseerlebnis.

Wieviele Sterne?
Für mich ist die Geschichte ein wirklicher Fund, ich habe mich sofort hineinverliebt. Zwar kann man im Kleinen ein paar offensichtliche Parallelen zu den Großen des Genre finden, allerdings sind diese gut in die Story verwebt und ich mag die Charaktere sehr. Ich hoffe sehr, dass die Autorin die Serie weiterführt, für mich ein wirklich schönes, wenn auch seichtes Leseerlebnis, mit einer Fiktiven Buchwelt, die ich mag und in die ich sehr schnell eintauchen kann.




Fazit: 5 von 6 Sternen
aufgeschlüsselt:
Story: 4 / 6
Sprache: 4 / 6
Charaktere: 5 / 6
Spannung: 5 / 6
fikt.Welt: 6 / 6


Jennifer L. Armentrout - Obsidian (Lux Novel) - [Englisch] - [eBook] - 335 Seiten -
Entangled Select Verlag - ISBN-10: 1620610078 - ISBN-13: 978-1620610077